Ein schmerzhafter Verlust für die IKS : der Tod des Genossen Enzo

Mit tiefem Schmerz teilen
wir unseren LeserInnen und Kontakten mit, dass unser Genosse Enzo am 15. Mai
verstorben ist. Er war Mitglied in unserer Sektion in Italien. Nichts hat ein
so plötzliches und tragisches Ende voraussehen lassen. Uns hat die Nachricht
seines Todes wie ein Blitz getroffen und bestürzt, während wir gleichzeitig
bedauern, dass wir in den letzten Augenblicken seines Lebens nicht physisch bei
ihm sein konnten.

Wer Enzo persönlich gekannt
hat, weiß, dass er nicht nur als Mitglied unserer Organisation, sondern in
seiner ganzen politischen Tätigkeit, mit seinen Beiträgen in den Diskussionen
seine Leidenschaft und seinen Schmerz angesichts der Tortur, die der
Kapitalismus der menschlichen Gattung auferlegt, zum Ausdruck gebracht hat –
mitunter mit Tränen in den Augen. Enzo war ein junger Proletarier, der in
seiner eigenen Haut die Ausbeutung erlebte, Kurzarbeit und schließlich die
Entlassung, der aber gleichzeitig überzeugt war, dass man darauf reagieren ,
gegen diese Barbarei kämpfen und eine menschliche Gesellschaft aufbauen kann.
Seine Mitgliedschaft in der IKS war immer von dieser Überzeugung und seiner
Entschlossenheit geprägt, auch in schwierigen Zeiten und Situationen seinen
Beitrag zu diesem Kampf zu leisten. Sein Tod ist ein Verlust für die IKS und
die ganze Arbeiterklasse.

Wir werden zunächst in
der italienischsprachigen Presse einen längeren Text schreiben, um unseres
Genossen zu gedenken. Wir möchten aber schon hier den Angehörigen gegenüber
unsere Solidarität ausdrücken, den Eltern und Freunden in einem Moment, der uns
im Schmerz vereint, und möchten unsere Entschlossenheit unterstreichen, den
Kampf für die lang und heiß ersehnte menschliche Gesellschaft voranzutreiben,
für die Enzo zusammen mit uns gekämpft hat.    
 

IKS, 19. Mai 2011