Occupy-Wall-Street Proteste: Der Kapitalismus als Ganzes ist das Problem

Der Artikel wurde schon auf unserer Webseite veröffentlicht bei IKSonline Wir veröffentlichen nachfolgend einen leicht gekürzten Artikel, den unsere GenossInnen in den USA einige Zeit nach Beginn der Occupy-Bewegung geschrieben haben und dessen Kernideen auch jetzt noch weiter gültig sind. Mittlerweile ist der Zuccotti-Platz in New York von der Polizei geräumt, in einigen Landesteilen sind noch ein paar Plätze besetzt; scheinbar nehmen die Proteste auf Universitätsgelände zu. Auch wenn die Bewegung in den USA ein wichtiges Signal in die ganze Welt aussenden konnte, flacht sie seit einiger Zeit wieder ab. Die Bewegung in New York hatte mit der Besetzung des Zuccotti-Platzes in der Nähe der Wall-Street die Wall-Street und die Bankenwelt anprangern wollen, gleichzeitig kamen aber kaum Diskussionen über die tieferliegenden Ursachen der Krise im Kapitalismus zustande.  Ebenso wurde nur sehr unzureichend versucht, den Kontakt z.B. mit Arbeitslosen oder Wohnungslosen in anderen Stadtteilen aufzunehmen. Die IKS hat in New York Diskussionsveranstaltungen „Wie die Bewegung in den USA und in den anderen Ländern voneinander lernen können“ durchgeführt, auf denen ausführlicher über diese Schwächen der Bewegung diskutiert wurde. Wir empfehlen unseren LeserInnen die Artikel auf unserer englischen Webseite. 

http://de.internationalism.org/node/2181