Kommunismus - Keine schöne Utopie,sondern eine Notwendigkeit

Kommunismus - Keine schöne Utopie,sondern eine Notwendigkeit

Der Kommunismus: Der Beginn der wirklichen Geschichte der Menschheit [Serie III - Teil 1]

Der Kommunismus ist die einzige Zukunft


Mit diesem Artikel beginnen wir
den dritten Band unserer Kommunismus-Reihe, die vor fast 15 Jahren begonnen
wurde. Der zweite Band dieser Reihe (in Internationale
Revue
Nr. 111, engl., franz. und span. Ausgabe) schloss mit dem Ende einer
Periode - der Erschöpfung der internationalen revolutionären Welle, die den
Kapitalismus bis in seine Grundfeste erschüttert hatte - und, noch
spezifischer, mit einer kühnen Beschreibung der kommunistischen Kultur der
Zukunft, die 1924 von Trotzki in seinem Werk Literatur und Revolution umrissen worden war.

Theorie und Praxis: 

Theoretische Fragen: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 1]

Vom
primitiven Kommunismus zum utopischen Sozialismus

Das erste Ziel dieser Artikelreihe besteht in
einer marxistischen Darstellung, daß der Kommunismus nicht irgendwie eine nette
Idee ist. Wie Marx in der "Deutschen Ideologie" 1845/46 schrieb:

"Der
Kommunismus ist für uns nicht ein Zu­stand, der hergestellt werden soll, ein
Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten ha­ben (wird). Wir nennen Kom­munismus
die wirkliche Bewegung, wel­che den jetzigen Zu­stand aufhebt" (Deutsche
Ideologie, I. Feu­erbach, MEW 3, S. 35).

ute.

Theorie und Praxis: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 2]

"Die 
theoretischen Sätze der Kommu­nisten beruhen keineswegs auf Ideen, auf
Prinzi­pien, die von diesem oder jenem Weltver­besserer erfunden oder entdeckt
sind. Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächli­cher Verhältnisse eines
existie­renden Klas­senkampfes, ei­ner unter un­seren Augen vor sich ge­henden
ge­schichtlichen Bewegung" (Manifest, MEW 4, S. 474).

Bislang haben wir versucht, dem bür­gerlichen
Cliché entgegenzutreten, daß der "Kommunismus eine schöne Idee sei, die
aber nie funktionieren werde", indem wir aufzeigten, daß der Kommu­nismus
keine durch Marx oder irgendei­nen anderen "Weltverbesserer" "erfundene
Idee" sei, sondern das Er­gebnis einer gigantischen hi­storischen
Bewegung, die bis in die er­sten men­schlichen Gesellschaften zurückzuverfol­gen
ist. Und vor allem, daß die Forde­rung nach einer klassenlosen Gesell­schaft,
ohne Staat und ohne Privatei­gentum in jeder großen Erhebung der Ar­beiterklasse
von dem Zeitpunkt ihrer Ent­stehung esell­schaftliche Klasse erho­ben
worden war.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Kommunismus - Keine schönes Ideal,sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 3]

Über die höheren Ziele des Kommunismus

Es wird oft
behauptet, daß Marx nie daran in­teressiert war, konkrete Pläne für die zukünf­tige
kommunistische Gesellschaft zu entwer­fen. Das stimmt insofern, als im Ge­gensatz
zu den utopischen Kommunisten, aus deren Sicht der Kommunismus nur eine reine
Erfindung einiger aufgeklärter Geister war, Marx ver­stand, daß es nutzlos war,
detail­lierte Pläne der Struktur und der Funktions­weise der kommunistischen Ge­sellschaft
zu entwerfen. Denn diese könnte nur hervorge­hen aus einer massiven ge­sellschaftlichen
Bewegung, d.h. die prakti­sche Lösung für die bislang nie da­gewesene Aufgabe
der Schaffung einer Ge­sellschaftsordnung, die qualitativ höher stünde als alle
bisher dage­wesenen.........

Theorie und Praxis: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 5]

Die zwei vorausgegangenen Artikel dieser Reihe (1) haben
sich weitgehend auf die Öko­nomisch- und Philosophischen Manu­skripte (ÖPM) von
1844 konzentriert, weil letztere eine rei­che Ader mit Material zum Problem der
ent­fremdeten Arbeit und zu den höchsten Zie­len des Kommunismus waren, wie sie
von Marx ins Auge gefaßt wurden, als er sich erstmalig einer proleta­rischen
Bewe­gung an­schloß. Aber auch wenn Marx schon 1843 das moderne Pro­letariat
als den Träger der kom­munistischen 
Umwälzung identifi­zierte, entwickelten die ÖPM hinsichtlich der
praktischen so­zialen Bewegung, die von der Gesellschaft der Entfremdung in die
echte menschliche Ge­meinschaft führt, noch nicht ein so genaues Bild. Diese
fun­damentale Weiterentwicklung in Marx' Denken sollte durch das
Zusammentreffen zweier vitaler Elemente eintreten: die Erar­beitung der Methode
des historischen Mate­rialismus und die offenkundige Politi­sierung des kommuni­stischen
Projekts 

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 6]

Wie wir im letzten Teil gesehen haben, wurde das Manifest
während der Teil­nahme an einem kurz be­vorstehenden re­volutionären Ausbruch
geschrieben. Bei dieser Aussicht war es kein Ruf in der Wüste: ‘.. das Bewußtsein über die heraufziehende Revolution
was bezeichnenderweise nicht auf die Revolutionäre beschränkt, die es am
deutlichsten formulierten, und auch nicht auf die herrschenden Klassen, deren
Angst vor den verarmten Massen in Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen nie
verborgen bleibt. Die Armen selber spürten sie kommen. Die gebildeten Teile des
Volkes brachten sie auch zum Ausdruck. ‘Alle wohl informierten Leute’, schrieb der
amerikanische Konsul aus Amsterdam in der Hungerzeit von 1847, als deutsche
Auswanderer ihre Eindrücke nach ihrer Durchreise durch Holland schilderten, ‘glauben,
daß die jetzige Krise so tief mit den gegenwärtigen Ereignissen verbunden ist,
daß ‘sie’ der Anfang der großen Revolution ist, von der sie ausgehen, daß sie
früher oder später die augenblicklichen Verhältnisse sprengen werden’ (E.J. Hobsbawm,
‘Das Zeitalter der Revolution’ 1789-1848).

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 7]

Teil
I:
Der geschichtliche Hintergrund

In den vorausgegangenen Artikeln in die­ser Reihe sahen wir,
daß, nachdem sie sich mit der Niederlage der Revolutionen von 1848 und dem
Anbruch einer neuen Peri­ode kapita­listischen Wachstums abgefun­den
hatten,  Marx und seine Richtung mit dem
Projekt ei­ner tiefgreifenden, theoreti­schen Untersu­chung begannen, die
darauf abzielte, die tatsächlichen Antriebskräfte der kapitalisti­schen
Produktionsweise und somit die wirkli­che Basis für ihre eventu­elle Ersetzung
durch eine kommunistische Ordnung zu enthüllen. 

Theorie und Praxis: 

Theoretische Fragen: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 8]

Gemäß der falschen, weitverbreiteten Auffas­sung,
die systematisch von sämtlichen Sprachroh­ren der bürgerlichen Ideologie, von
der Sensati­onspresse bis hin zu den Professo­ren der Akade­mien, aufrechterhalten
und ausgestreut wird, be­deutet der Kommunismus eine Gesellschaft, in der alles
vom Staat ge­regelt wird. Die ganze Identifi­zierung des Kommunismus mit den
stalinistischen Regi­men geht auf diese Annahme zurück.
Und noch immer ist dies eine vollkommene Lüge,
bei der die Wahrheit auf den Kopf ge­stellt wird. Für Marx, für Engels, für all
die Revolutionäre, die in ihre Fußstapfen traten, bedeutete der Kom­munismus
eine Gesell­schaft ohne Staat, eine Ge­sellschaft, in der die menschlichen
Individuen ihre Angelegen­heiten ohne eine über ihnen stehende Zwangs­kraft,
ohne Regierungen, Armeen, Gefäng­nisse und nationale Grenzen regeln.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Der Kommunismus nur eine Utopie? (II)

Im ersten Teil des Artikels haben wir aufgezeigt, dass der Kommunismus nicht nur ein uralter Traum der Menschheit und schon gar nicht das Ergebnis des bloßen Willens der Menschen ist, sondern die einzige Gesellschaftsform, die die Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft überwinden kann und deren materielle Grundlagen gerade durch diesen Kapitalismus gelegt wurden. Der Eintritt des Kapitalismus in den tödlichen Kreislauf von Krise - Krieg - Wiederaufbau, der mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges zu Tage trat, beweist nicht nur, dass der Kommunismus eine materielle Möglichkeit geworden ist, sondern auch eine Notwendigkeit im Sinne des Fortschritts, aber auch des nackten Überlebens der Menschheit.

Theorie und Praxis: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Kommunismus 3. Teil

In den ersten beiden Artikeln (s. Weltrevolution Nr. 124 und 125) hielten wir zunächst einmal fest, dass der Kommunismus nicht nur ein alter Traum der Menschheit oder das bloße Produkt des menschlichen Willens ist, sondern dass die Notwendigkeit und die Möglichkeit des Kommunismus direkt auf den materiellen Bedingungen beruht, die der Kapitalismus entwickelt hat; zweitens, dass entgegen aller Vorurteile über die "menschliche Natur", die es der Menschheit unmöglich mache, in solch einer Gesellschaft zu leben, der Kommunismus wirklich die Gesellschaftsform ist, die am besten geeignet ist, jedem Individuum seine vollständige Entfaltung zu ermöglichen. Wir müssen uns nun noch mit einer weiteren Frage hinsichtlich der Möglichkeit des Kommunismus befassen. ‚Gut, der Kommunismus ist notwendig und materiell möglich. Männer und Frauen könnten in einer solchen Gesellschaft durchaus leben. Doch heute ist die Menschheit derart entfremdet in der kapitalistischen Gesellschaft, dass sie niemals die Stärke aufbringen wird, um eine solche Transformation in Angriff zu nehmen, die so gigantisch wie die kommunistische Revolution ist.' Wir werden nun versuchen, darauf zu antworten.

Theorie und Praxis: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Kommunismus IV

In den vorherigen Artikeln dieser Serie haben wir gesehen:

- warum der Kommunismus heute nicht nur für das Gedeihen der Menschheit, sondern auch für ihr nacktes Überleben notwendig ist;

- warum er zum ersten Mal in der Geschichte nicht mehr nur ein schöner Traum, sondern – aufgrund der Tatsache, dass die Menschheit heute die materiellen Bedingungen besitzt, um diesen riesigen Schritt nach vorn zu machen –eine reelle Möglichkeit ist;

-- warum der Mensch wirklich fähig ist, solch eine Gesellschaft in Gang zu setzen und in ihr zu leben;

Theorie und Praxis: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

RSS - Kommunismus - Keine schöne Utopie,sondern eine Notwendigkeit abonnieren