Die Russische Revolution

Die Russische Revolution

Die russische Revolution- ein kollektives Werk der Arbeiterklasse

Im ersten Teil dieses Artikels (siehe Inter­nationale Revue Nr. 14) haben wir gese­hen, dass die Russische Revo­lution im Ge­gensatz zu der Propa­ganda der Herr­schenden kein Staatsstreich war, son­dern die gi­gantischste und bewussteste Be­wegung der ausgebeuteten Massen in der Ge­schichte - die einen an Erfahrung, In­itiative und Kreativität reichen Schatz hin­terlassen hat.

Theorie und Praxis: 

1917: Die Russische Revolution

Nichts macht eine herrschende
Klasse rasender als eine Erhebung der Ausgebeuteten. Die Revolten der Sklaven
im Römischen Reich, der Bauern unter dem Feudalismus sind immer mit einer
unübertroffenen Grausamkeit niedergeschlagen worden. Doch der Aufstand der
Arbeiterklasse gegen den Kapitalismus ist ein noch größerer Affront gegen die
herrschende Klasse dieses Systems, da er auf seiner Fahne klar die Inschrift
einer neuen Gesellschaft trägt, einer kommunistischen Gesellschaft, die tatsächlich
einer historischen Möglichkeit und Notwendigkeit entspricht. Deshalb kann sich
die Kapitalistenklasse nicht damit zufrieden geben, die revolutionären Versuche
der Arbeiterklasse zu unterdrücken, sie im Blut zu ertränken, auch wenn die
kapitalistische Konterrevolution bestimmt die blutigste in der ganzen
Geschichte ist. Sie muß darüber hinaus die Idee ins Lächerliche ziehen, daß die
Arbeiterklasse die Trägerin einer neuen gesellschaftlichen Ordnung ist, sie muß
die totale Bedeutungslosigkeit der kommunistischen Perspektive propagieren. Zu
diesem Zweck braucht sie ein ganzes Arsenal von Lügen und Verfälschungen
parallel zum realen, gegenständlichen Waffenarsenal. Aus diesem Grund brauchte
das Kapital auch während dem größten Teil des 20. Jahrhunderts die
Aufrechterhaltung der größten Lüge der Geschichte: die Lüge, daß der Stalinismus
Kommunismus sei.

Theorie und Praxis: 

Russische Revolution -Die Isolierung ist der Tod der Revolution

DIE ISOLIERUNG IST DER TOD DER REVOLUTION

In der "INTERNATIONALEN REVUE" Nr.14 und 15
veröffentlichten wir die ersten zwei Artikel dieser Serie. Wir zeigten darin
auf, dass die proletarische Revolution 1917 das Resultat der bewussten und
massiven Aktion der Arbeiter war. Ebenso war sie das Ergebnis ihres Kampfes
gegen die Organisationen der Bourgeoisie (Menschewiki, Sozialrevolutionäre),
welche das Proletariat zu sabotieren versuchten und die Arbeiter im 1.Weltkrieg
für die Verteidigung der imperialistischen Interessen Russlands einspannen
wollten. Wir haben auch aufgezeigt, wie die Bolschewiki in diesem gewaltigen
Entwicklungsprozess des Klassenbewusstseins und der Kampfkraft klar eine
Vorreiterrolle spielten. Sie waren der Kristallisationspunkt dieser immensen revolutionären
Energie, die den bürgerlichen Staat im Aufstand vom 24. und 25. Oktober 1917
zerstörte. Der Stalinismus war nicht die Fortsetzung dieses reissenden Stromes
befreiender Energie, sondern das Gegenteil: die brutale Erwürgung allen Lebens
im Proletariat; die Konterrevolution (1).

Theorie und Praxis: 

DER NIEDERGANG DER RUSSISCHEN REVOLUTION

Die zweite Nummer des Forward, der Zeitschrift der Revolutionary
Workers' Group, enthält eine internationale Diskussion zwischen unserer
Strömung (Internacionalismo: ‚Verteidigung des proletarischen Charakters der
Oktoberrevolution’) und der RWG (‚Die Fehler Internacionalismos hinsichtlich
der russischen Revolution’). In der Kritik unseres Artikels wirft die RGW
wichtige Fragen auf, ohne jedoch einen allgemeinen Rahmen zu entwerfen, der ein
umfassendes Verständnis der russischen Erfahrung erlauben würde.

Theorie und Praxis: 

Wer kann die Welt verändern? Das Proletariat ist die revolutionäre Klasse (Teil 1)

'Der Kommunismus ist tot! Der Kapitalismus hat gesiegt, weil er das einzige System ist, das wirklich funktionieren kann. Es ist nutzlos und gar gefährlich, von einer anderen Gesellschaft zu träumen!' Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der angeblich "kommunistischen" Regimes wurde von der herrschenden Klasse eine beispiellose Kampagne entfesselt.

Theorie und Praxis: 

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