- Home
- wer ist die IKS?
- artikelfolgen
- presse der IKS
- publikationen
- kontaktiere uns
- pressebestellung
NavigationAktuelles und Laufendes |
Spanien 1936Spanien 1936: Der Mythos der anarchistischen KollektiveSubmitted by InternationaleRevue on Fre, 09/02/2007 - 17:39.
Neuen Kommentar hinzufügen | 
Kategorien :
tags :
Die spanischen Kollektive aus dem Jahr 1936 wurden von den Anarchisten als das perfekte Modell der Revolution dargestellt. Ihrer Auffassung gemäß ermöglichten die Kollektive die Arbeiterselbstverwaltung der Industrie, bedeuteten die Abschaffung der Bürokratie, steigerten die Arbeitsleistung und als "Wunder aller Wunder" waren sie "das Werk der Arbeiter selbst" - "stets von den Libertären geführt und geleitet" (so die Beschreibung durch Gaston Leval, unnachgiebiger Verteidiger des Anarchismus' und der CNT). Aber die Anarchisten sind nicht die einzigen, die uns das "Paradies" der Kollektive anpreisen. Heribert Barrera1936 katalonischer Republikaner, heute Parlamentsabgeordneter im Cortes - lobt sie als "ein Beispiel der sozialen Markt= wirtschaft, die die Freiheit und die menschliche Initiative respektierten" (!!!),während uns die Trotzkisten der POUM erzählen, daß "das Werk der Kollektive der spanischen Revolution im Vergleich zu der russischen Revolution einen viel tiefgreifenderen Charakter verliehen hatte". G. Munis und die Genossen des FOR (Fomente Obrero Revolucionario) machen sich Illusionen über den "revolutionären" und "tiefgreifenden" Charakter der Kollektive. 1936: Die „Volksfronten“ in Spanien und FrankreichSubmitted by InternationaleRevue on Son, 26/11/2006 - 11:18.
Neuen Kommentar hinzufügen | 
tags :
Wie die Linke die Arbeiterklasse für den Krieg mobilisierteVor 70 Jahren, im Mai 1936, brach spontan eine riesige Welle von Arbeiterkämpfen gegen die wachsende Ausbeutung aus, die von der Wirtschaftskrise und der Ausbreitung der Kriegswirtschaft ausgelöst wurde. Im Juli desselben Jahres begann die Arbeiterklasse in Spanien unvermittelt einen Generalstreik und erhob, als Reaktion auf den Militärputsch Francos, die Waffen. Viele Revolutionäre, einschließlich einige der bekanntesten wie Trotzki, interpretierten diese Ereignisse als den Beginn einer neuen internationalen revolutionären Welle. Tatsächlich aber ließen sie sich durch die begeisterte Unterstützung der Massen, durch ein oberflächliches Verständnis der vorhandenen Kräfte und durch den „radikalen“ Charakter einiger ihrer Reden in die Irre führen. Ken Loachs Film: ‘Land and Freedom’Submitted by deadmin on Mon, 13/11/2006 - 12:07.
Neuen Kommentar hinzufügen | 
Kategorien :
tags :
Ken Loach’s Film „Land and Freedom" war ein Erfolg in ganz Europa. Er spielt im spanischen Bürgerkrieg, welcher in erster Linie eine Periode der Niederlage in der Geschichte der Arbeiterklasse darstellt, und der so gezeigt wird, als wäre er ein Sieg des spanischen und internationalen Proletariats in seinem Kampf gegen den Faschismus. Dies ist die große Lüge des Films. Von 1931 bis 1936 kämpften alle spanischen Arbeiter wie Löwen, aber ihre Kämpfe waren gekennzeichnet von der Niederlage des Weltproletariats. Die 30er Jahre waren eine Zeit des tiefgreifenden Rückflusses des Klassenkampfes weltweit. Es waren die Jahre des weltweiten Sieges der Konterrevolution, besonders in Rußland mit dem Triumph des Stalinismus und seiner Ausrufung des ‘Sozialismus in einem Land’. Die Kämpfe des spanischen Proletariats, so dynamisch sie auch waren, waren geprägt von der tiefen Isolation und Niederlage dieser Zeit. Das spanische Proletariat wurde für die Verteidigung der spanischen Republik mobilisiert und für die Milizen der Volksfront angeworben, um den ‘Faschismus zu bekämpfen’ und ‘die Demokratie zu verteidigen’. Dadurch wurden sie von ihrem Klassenterrain auf das Terrain des Kapitalismus gezerrt. |
Suchen
Umfasse die Sätze in doppelte Anführungszeichen ("").
IKS newsletterUm unsere neuesten Stellungnahmen zu erhalten Neueste Anmerkungen
|