Rätekommunismus

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Die Rätekommunisten hatten ihre Wurzeln in der Holländischen und Deutschen Linken und verwarfen die Rolle der Partei im Klassenkampf wie auch im revolutionären Prozess, oft betrachteten sie die Bolschewistische Partei und die Russische Revolution als bürgerlich. Der Rätekommunismus sollte von seinem degenerierten Abkömmling, dem "Rätismus", unterschieden werden, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte und stark von der anarchistischen Ideologie beeinflusst ist.

Pannekoeks „Lenin als Philosoph" – Eine Kritik von Internationalisme, 1948 (Einleitung)

aus International Review 25 (englische, spanische und französische Ausgabe)

Ankündigung einer Buchveröffentlichung: Dietmar Lange: Revolution und Massenstreik – Berlin im März 1919

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Hinweis auf eine Buchveröffentlichung von Dietmar Lange, Massenstreik und Schießbefehl. Generalstreik und Märzkämpfe in Berlin 1919, Edition Assemblage, Münster 2012.

Leserbrief an die Redaktion

  Nachfolgend veröffentlichen wir einen Leserbrief, der sich mit wichtigen Fragen beschäftigt, und unsere Antwort.  Hallo,
ich bin durch Zufall auf eure Seite gestoßen und hätte ein paar Fragen:
1. Seid ihr als Rätekommunisten grundlegende Gegner des
Parlamentarismus? Oder glaubt ihr nicht auch, dass, solange man die
ArbeiterInnenklasse noch nicht zur Revolution geeint hat, man innerhalb
dieses Systems das Beste  für die ArbeiterInnenklasse rausholen sollte?

Nachruf auf Cajo Brendel (1915-2007)

Im Alter von 91 Jahren starb  Cajo Brendel am 25. Juni 2007. Er war der letzte lebende Vertreter der holländischen „Rätekommunisten“. Cajo war uns ein enger Freund und Weggefährte im Klassenkampf, der einerseits seine politischen Positionen klar verteidigte, andererseits aber zugleich sehr fröhlich, herzlich und höflich im Umgang war. Anlässlich seines 90sten Geburtstags haben wir letztes Jahr einen Artikel in Wereldrevolutie Nr. 107 veröffentlicht. An dieser Stelle möchten wir nun etwas ausführlicher auf sein Leben und auf unsere Verbindungen mit Cajo eingehen.

 

Nachruf auf Cajo Brendel (1915-2007)

Im Alter von 91 Jahren starb Cajo Brendel am 25. Juni 2007. Er war der letzte lebende Vertreter der holländischen „Rätekommunisten“. Cajo war uns ein enger Freund und Weggefährte im Klassenkampf, der einerseits seine politischen Positionen scharf verteidigte, andererseits aber zugleich sehr fröhlich, warm und herzlich im Umgang war.

Nachruf auf Cajo Brendel (1915-2007)

Im Alter von 91 Jahren starb  Cajo Brendel am 25. Juni 2007. Er war der letzte lebende Vertreter der holländischen „Rätekommunisten“. Cajo war uns ein enger Freund und Weggefährte im Klassenkampf, der einerseits seine politischen Positionen klar verteidigte, andererseits aber zugleich sehr fröhlich, herzlich und höflich im Umgang war. Anlässlich seines 90sten Geburtstags haben wir letztes Jahr einen Artikel in Wereldrevolutie Nr. 107 veröffentlicht. An dieser Stelle möchten wir nun etwas ausführlicher auf sein Leben und auf unsere Verbindungen mit Cajo eingehen.

 

Die Gefahr des Rätekommunismus

Die IKS hat immer das Prinzip vertreten, ihre eigenen internen Debatten der Öffentlichkeit zu unterbreiten, sobald eine ausreichende Klärung stattgefunden hat, damit der Standpunkt der gesamten Organisation vorgestellt werden kann. Theoretische und politische Debatten sind nicht für den internen Gebrauch reserviert, sie sind mehr als ein Denkprozeß um seiner selbst willen.

Veranstaltungsreihe Cajo Brendels in Deutschland

Cajo Brendel, der letzte noch lebende Vertreter der deutsch-holländischen Linken - eine der historisch bedeutendsten linkskommunistischen Strömungen, hielt im November 1998 eine Veranstaltungsreihe von öffentlichen Diskussionen in Deutschland ab. Er führte in Berlin drei Diskussionsabende durch: über die Stellung der Rätekommunisten zur russischen Revolution und zum Bolschewismus; über die Kämpfe in Spanien der 30er Jahre sowie über die Perspektiven des kommenden Jahrhunderts. Aber auch in Dresden und Köln trat er auf. Jeweils 50 bis 100 Teilnehmer nahmen an den Meetings teil - eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, welche Mühe sich die Herrschenden seit jeher gegeben haben, die bloße Existenz des Linkskommunismus zu verschweigen. Auch die IKS nahm an den ersten beiden Treffen in Berlin sowie an der Veranstaltung in Köln teil. Tatsächlich ermöglichte Cajo Brendels Auftreten, dass in Deutschland eine größere Anzahl politisierter Leute von den Positionen der Kommunistischen Linken erfuhr als jemals zuvor in den letzten Jahren. Dank dieser Veranstaltungsreihe hörten junge Menschen z.B. aus Berlin oder Dresden von einer Strömung der Arbeiterbewegung, die ursprünglich nicht zuletzt in diesen Städten entstanden war, welche bei der Gründung der KPD Ende 1918 die Mehrheitsposition der Partei mitten in der Revolution darstellte, heute aber fast unbekannt ist, weil die Konterrevolution sie unter einem Berg von Leichen und Lügen begrub.

 

 

Die deutsch-holländische Linke

DER HOLLÄNDISCHE LINKSKOMMUNISMUS UND DIE REVOLUTION (1919-1927)

VON DER 3. INTERNATIONALE ZUR GRÜNDUNG DER KOMMUNISTISCHEN ARBEITERINTERNATIONALE

4. Kapitel

DIE HOLLÄNDISCHE LINKE IN DER 3. INTERNA­TIONALE

GORTER, DIE KOMMUNISTISCHE LINKE UND DIE GRÜNDUNG DER KOMMUNISTISCHEN ARBEITERINTERNATIONALE (KAI)

5. KAPITEL

GORTER, DIE KOMMUNISTISCHE LINKE UND DIE GRÜNDUNG DER KOMMUNI­STISCHEN ARBEITERINTERNATIONALE (KAI)

<<>>EIN GESCHEITERTES UNTERFANGEN (1921-1927)>

Die Anerkennung der KAPD als „sympathisierende Par­tei“  der 3. Internationale, die einen ständigen Vertreter bei der Exekutive hatte (1), erschien im Januar 1921 als ein Sieg der Oppositionspolitik, die von Gorter und Pan­nekoek betrieben worden war. Eine Arbeitsgemeinschaft zwischen der Komintern und den Linkskommunisten war möglich geworden. Dies schien zumindest aus den Aussa­gen Sinowjews hervorzugehen, der im Namen des Exeku­tivkomitees schrieb: „Der Kern der KAPD umfasst wirklich revolutionäre Arbeiter. Diese Partei hat in der letzten Zeit einen großen Schritt hin zum Kommunismus gemacht, als sie Laufenberg, Wolffheim und Otto Rühle ausschloss. Die KAPD kritisiert unsere deutschen Genossen. Auch das ist noch kein Unglück. Die KPD ist gewiss nicht fehlerfrei: wir brauchen nur an ihre Haltung während des Kapp-Putsches und während des letzten Aufstandes der Berliner Elektriker zu erinnern...“ (Brief des Zentralkomitees der KI vom 15.01.1921, in Die Aktion, Nr. 13-14, Ap. 1921).

DIE ENTSTEHUNG DER GIK (1927-33)

6. KAPITEL

DIE ENTSTEHUNG DER GIK (1927-33)

Die Zeit von 1927 bis zur Machtübernahme durch Hitler war eine Schlüsselperiode in der Geschichte des holländi­schen Linkskommunismus. Die Überreste der Essener Strömung lösten sich in Deutschland auf. Die KAI war nur noch ein Schatten ihrer selbst, so dass sich ihr Exeku­tivkomitee von 1927 an (1) in den Niederlanden niederließ. Aber die KAPN, die praktisch die einzige wirkliche Sektion der KAI war,  starb auch langsam ab. Die Essener Tendenz, die sich nicht mal mehr auf die Unterstützung durch Gorter verlassen konnte, war nur eine kleine, dem Tod geweihte Gruppe in den Niederlanden.

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