Internationalistischer Anarchismus

Wir verwenden diesen Begriff, um eine Unterscheidung zu treffen zwischen einerseits den "offiziellen Anarchisten", die bei ihrer Unterstützung für alle typisch linksextremen Anliegen (nationale Befreiung, Arbeit in den Gewerkschaften usw.) kaum zu unterscheiden sind vom Trotzkismus, und andererseits jenen Gruppen, die - obwohl sie sich mit der anarchistischen, und nicht der marxistischen Tradition identifzieren - auf der internationalistischen Seite der Klassengrenze geblieben sind.

Anarchismus, Bolschewismus, Arbeiterkontrolle

Submitted by Weltrevolution on Mon, 29/01/2007 - 10:52.

In einer aktuellen Diskussion auf der Libcom-Website wurde die Frage nach der Rolle der bolschewistischen Partei in der Russischen Revolution aufgeworfen. Alle Fraktionen der Kommunistischen Linken, die mit der Komintern gebrochen hatten, werteten die Erfahrungen von einer marxistischen Perspektive aus, um die Lehren für die zukünftigen Kämpfe der Arbeiterklasse und die revolutionäre Partei zu ziehen. Die IKS hat dabei stets versucht, sich auf die klarsten Beiträge der italienischen, deutschen und holländischen Linken zu beziehen (siehe zum Beispiel unsere Broschüre „Die Übergangsperiode zwischen Kapitalismus und Kommunismus"). Der hier veröffentlichte Artikel wurde von einem engen Sympathisanten der IKS verfasst.

Revolutionäre Debatte in Rußland: Die Waffe der Selbstkritik

Submitted by Weltrevolution on Sam, 25/11/2006 - 12:44.
 Die März/April Ausgabe der „Direkte Aktion“, die Zeitung der anarchosyndikalistischen „Freien Arbeiterunion“ (FAU/IAA), veröffentlicht einen hochinteressanten Diskussionsbeitrag russischer Anarchisten. Es handelt sich dabei um einen Auszug aus einer Rede, welche beim „Ostwesttreffen“ anarchistischer und anarcho-syndikalistischer Gruppen Ende August 1997 im ukrainischen Lwow (Lemberg) gehalten wurde. Diese Rede, welche unter dem Titel „Sollen wir es anstreben, eine Massenbewegung zu sein?“ von der FAU auszugsweise wiedergegeben wird, wurde von einem Vertreter der Moskauer Ortsgruppe der „Konföderation der Revolutionären Anarchosyndikalisten“ (KRAS-IAA) gehalten.

Debatte mit der ungarischen anarcho-kommunistischen Gruppe Barikád Kollektíva

Submitted by IKSonline on Mon, 31/01/2005 - 11:06.

Im Oktober 2004 trafen sich je eine Delegation der ungarischen Gruppe Barikád Kollektíva und der Internationalen Kommunistischen Strömung für eine Diskussion über die folgenden Punkte:

– Russische Revolution, Rolle und Charakter der Bolschewiki und der Linken Fraktionen der Komintern

– Dekadenz des Kapitalismus

– Aktualität: Imperialismus und Klassenkampf

Trotz großer inhaltlicher Divergenzen in praktisch allen Fragen war die Diskussion freundschaftlich und offen. Die jeweiligen Standpunkte kamen ausführlich zur Sprache. Dies war sicher zu einem wesentlichen Teil dem Umstand geschuldet, dass beide Gruppen das gleiche Ziel erreichen wollen, nämlich die klassenlose Gesellschaft, und sich beide auch darüber einig sind, dass dies nur auf dem Weg der revolutionären Überwindung des Kapitalismus auf Weltebene geschehen kann.