Revolutionärer Syndikalismus

Revolutionärer Syndikalismus

Obwohl es für das Proletariat heute nicht mehr möglich ist, irgend eine Art von Gewerkschaften zu schaffen, gibt es Leute, die versuchen, an die internationalistische revolutionäre syndikalistische Tradition anzuknüpfen, namentlich an Organisationen wie die International Workers of the World (IWW)

Syndikalismus in Deutschland, Teil 2: Die FVDG entwickelt sich hin zum revolutionären Syndikalismus

Die FVDG entwickelt sich hin zum revolutionären Syndikalismus

Im vorhergehenden Artikel (Internationale Revue 46) haben wir die Auseinandersetzungen innerhalb der Gewerkschaftsbewegung in Deutschland und in der SPD beschrieben, welche zur Entstehung der Freien Vereinigung Deutscher Gewerkschaften FVDG, der Vorläuferorganisation des deutschen Syndikalismus führten. Dieser Überblick

Geschichte der Arbeiterbewegung: Was ist revolutionärer Syndikalismus?

Schon seit 1968, aber besonders seit dem Zusammenbruch des Ostblocks haben viele, die für die Revolution wirken wollen, den Erfahrungen der Russischen Revolution und der 3. Internationale den Rücken gekehrt, um in einer anderen Tradition nach Lehren für den Kampf und die Organisation des Proletariats zu suchen: im „revolutionäre Syndikalismus" (gelegentlich bekannt als „Anarcho-Syndikalismus"). [1]

Geschichte der Arbeiterbewegung: Die Entstehung des Syndikalismus in der deutschen Arbeiterbewegung

Das Merkmal des Syndikalismus lässt sich in der Auffassung zusammenfassen, dass die Gewerkschaften zum einen die idealste Kampforganisation der Arbeiterklasse darstellen und zum anderen nach der durch einen Generalstreik erfolgten Revolution die Basis einer neuen Gesellschaftsstruktur bilden.

Geschichte der Arbeiterbewegung: Was ist revolutionärer Syndikalismus?

 Was ist revolutionärer Syndikalismus?

Schon seit 1968, aber besonders seit dem Zusammenbruch des Ostblocks haben viele, die für die Revolution wirken wollen, den Erfahrungen der Russischen Revolution und der 3. Internationale den Rücken gekehrt, um in einer anderen Tradition nach Lehren für den Kampf und die Organisation des Proletariats zu suchen: im „revolutionäre Syndikalismus“ (gelegentlich bekannt als „Anarcho-Syndikalismus“).[i]

Diskussionsveranstaltung der FAU-Frankfurt: Anarcho-syndikalistischer und linkskommunistischer Standpunkt zur Gewerkschaftsfrage

Unsere Organisation, die IKS, wurde am 16. Oktober 1999 von der Frankfurter Ortsgruppe der anarcho-syndikalistischen FAU-IAA zu einer öffentlichen Veranstaltung nach Frankfurt eingeladen. Das Thema der Veranstaltung war die Gewerkschaftsfrage. Die IKS wurde gebeten, zu diesem Thema ein kurzes Einleitungsreferat zu halten, welches im wesentlichen die Hauptaussagen unserer Broschüre "Die Gewerkschaften gegen die Arbeiterklasse" zusammenfasste.

 

Zuvor hielten die Genossen der FAU-Frankfurt zwei einleitende Vorträge, deren Hauptaussagen wir hier kurz wiedergeben wollen, weil dort Fragen berührt werden, welche für die aktuelle Debatte zwischen dem Linkskommunismus und den Teilen unter den Anarchisten, welche proletarische Klassenpositionen vertreten, sehr wesentlich sind,.

 

Ursprung und Mythos der IWW

Der Mythos der IWW stellt diese als eine Gruppe klarer, entschlossener Revolutionäre dar, die das kapitalisti­sche System kompromißlos bekämpfen. Wie allen Mythen liegt auch diesem ein Stück Wirklichkeit zugrunde. Egal welche Kritiken an der IWW angebracht sind, die Kampf­bereitschaft und die Entschlossenheit, die Aufopferung der Wobblies müssen anerkannt werden. Bei ihrer Grün­dung waren die IWW eine wirkliche proletarische Organisa­tion, der Mitglieder angehörten, die alle den Umsturz des kapitalistischen Systems anstrebten und die Macht in die Hände der Arbeiterklasse legen wollten.

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