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Italienische LinkeDie Italienische Linke bildete sich aus den Gruppen, die im Laufe der 1920er Jahre aus der Dritten Internationale und somit aus der Kommunistischen Partei Italiens ausgeschlossen worden waren. Die Italienische Linke (insbesondere um die Zeitschrift Bilan) blieb der Tradition des proletarischen Interationalismus treu und wies zwei große Stärken auf: ihr Beharren auf theoretischer Klarheit und Folgerichtigkeit, und die Wichtigkeit, die sie der Organisationsfrage gab. Die IKS ist heute die bedeutendste Erbin der Italienischen Linken Die Italienische Kommunistische Linke - Ein Beitrag zur Geschichte der revolutionären Bewegung 1926-1945Submitted by IKSonline on Mit, 20/02/2008 - 16:18.
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Jüngste Buchveröffentlichung der IKS
Wiederveröffentlichung: Gegenwärtige Probleme der Arbeiterbewegung - Internationalisme Nr. 25 – August 1947Submitted by IKSonline on Mit, 03/10/2007 - 23:03.
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Einleitung der IKS Dieser Text von Internationalisme ist ein Auszug aus einer Artikelreihe, die während des Jahres 1947 unter dem Titel „Gegenwärtige Probleme der Arbeiterbewegung“ veröffentlicht wurde. Wir verweisen unsere Leser/Innen auf die Vorstellung des ersten Teils in der Nr.
Deutsche Revolution, Teil XISubmitted by InternationaleRevue on Son, 01/07/2007 - 14:06.
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Die Linkskommunisten und der Konflikt zwischen russischem Staat und Weltrevolution In unserem Artikel “Der Rückfluss der revolutionären Welle und die Entartung der Kommunistischen Internationale” haben wir gezeigt, wie die Verhinderung der internationalen Ausweitung der Revolution durch die Bourgeoisie und der Rückfluss des Klassenkampfes eine opportunistische Reaktion der Komintern hervorgerufen haben. Diese opportunistische Tendenz innerhalb der Komintern stieß auf den Widerstand jener Kräfte, die sich später Linkskommunisten nannten. Nachdem auf dem II. Kongress der Komintern 1920 die Parole “Zu den Massen!” gegen den Widerstand der Gruppen des späteren Linkskommunismus in den Vordergrund gerückt worden war, sollte der III. Kongress, der im Sommer 1921 veranstaltet wurde, zum entscheidenden Moment im Kampf eben jener Linkskommunisten gegen den Beginn der Unterordnung der Weltrevolution unter die Interessen des russischen Staates werden. Internationalisme 1947: Wie die Trotzkisten die Arbeiter in ein imperialistisches Massaker schicktenSubmitted by Weltrevolution on Son, 22/10/2006 - 12:44.
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Die Position politischer Gruppen gegenüber dem Krieg ist ein grundlegendes Kriterium, das uns erlaubt, eine klare Trennungslinie zwischen dem bürgerlichen und dem proletarischen Lager zu ziehen. Wir veröffentlichen untenstehend Auszüge eines Artikels aus der Zeitschrift INTERNATIONALISME, dem Organ der Kommunistischen Linken Frankreichs (GCF), aus dem Jahre 1947. Dieser Artikel entblößt die konterrevolutionäre Einstellung der trotzkistischen Gruppen während des 2. Weltkrieges und der "Befreiung" Frankreichs:
Geschichte der Arbeiterbewegung: Der Antifaschismus – eine Anleitung zur KonfusionSubmitted by InternationaleRevue on Son, 23/04/2006 - 13:06.
Die heutige Situation gleicht nicht jener in den 30er
Jahren, als die Arbeiterklasse gerade die fürchterlichste Niederlage in ihrer
Geschichte erlitten hatte, und zwar nicht durch den Faschismus, sondern durch
die “demokratische” Bourgeoisie. Genau diese Niederlage ermöglichte es dem
Faschismus, in bestimmten Ländern Europas an die Macht zu gelangen. Demzufolge
können wir sagen, dass der Faschismus heute keine Notwendigkeit für den
Kapitalismus besitzt. Nur indem sie die Unterschiede zwischen der heutigen
Situation und jener in den 30er Jahren völlig ignorieren, können Strömungen,
die behaupten, zur Arbeiterklasse zu gehören oder gar die Revolution zu
favorisieren, wie die Trotzkisten, ihre Beteiligung an den Kampagnen gegen die
“faschistische Bedrohung” rechtfertigen. In diesem Sinn bestand Bilan
absolut zu Recht darauf, dass die Revolutionäre die Ereignisse innerhalb ihres
historischen Zusammenhanges analysieren und dabei besonders das
Kräfteverhältnis zwischen den Klassen berücksichtigen müssen. Während der 30er
Jahre entwickelte Bilan insbesondere gegen die Trotzkisten (die im Text
als “Bolschewiki-Leninisten” bezeichnet werden, wie sich die Trotzkisten in den
30er Jahren selbst bezeichnet hatten) ihre Argumente. Damals waren die
Trotzkisten noch Bestandteil der Arbeiterklasse, aber ihr Opportunismus sollte
sie während des II. Weltkrieges in das bürgerliche Lager führen. Im Namen eben
jenes Antifaschismus unterstützten die Trotzkisten den alliierten
Imperialismus während des Krieges und
traten dabei eines der fundamentalsten Prinzipien der Arbeiterbewegung mit
Füßen: den Internationalismus.
Die Freunde Durrutis: Lehren aus einem unvollständigen Bruch mit dem AnarchismusSubmitted by InternationaleRevue on Mon, 17/04/2006 - 09:03.
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Die anarchistische Gruppe Freunde Durrutis ist immer wieder als ein Beispiel für die Lebendigkeit des Anarchismus während der Ereignisse in Spanien nach 1936 ins Feld geführt worden. Ihre Mitglieder spielten während den Kämpfen im Mai 1937 eine herausragende Rolle, indem sie die Kollaboration der CNT mit der republikanischen Regierung Kataloniens und der Generalität anprangerten und sich dagegen stellten. Die CNT bezieht sich heute auf die Errungenschaften dieser Gruppe, verkauft deren bekannteste Publikationen und nimmt deren Positionen in Beschlag. Bilan Nr. 10 vom August/September 1934: Krisen und Zyklen in der Wirtschaft des niedergehenden KapitalismusSubmitted by InternationaleRevue on Son, 09/04/2006 - 23:29.
Dies ist der erste Teil einer Studie, die 1934 in der
Zeitschrift Bilan, Organ der Linken Fraktion der Kommunistischen Partei
Italiens, veröffentlicht worden ist. Diese Studie setzte sich damals das Ziel, ”den
Sinn der periodisch wiederkehrenden Krisen besser zu verstehen, die immer
wieder den ganzen Kapitalismus erschüttert haben, und zu versuchen, mit
größtmöglicher Präzision das Zeitalter der definitiven Dekadenz zu
charakterisieren und die von ihm ausgehenden tödlichen Zuckungen zu verstehen”.
Bilan Nr. 11 vom Oktober/November 1934Submitted by InternationaleRevue on Son, 19/02/2006 - 17:24.
Krisen und Zyklen in der Wirtschaft des niedergehenden Kapitalismus IIVorstellungIm Folgenden veröffentlichen wir den zweiten Teil einer Studie, die in der Zeitschrift "Bilan" 1934 erschienen ist. Wir haben in der letzten Nummer der Internationalen Revue den ersten Teil publiziert, in dem Mitchell die Grundlagen der marxistischen Analyse des Profits und der Kapitalakkumulation in der Kontinuität von Marx und Rosa Luxemburg untersucht. In diesem zweiten Teil wendet er sich der "Analyse der allgemeinen Krise des dekadenten Imperialismus" zu und erklärt mit einer bemerkenswerten Klarheit die Merkmale dieser allgemeinen Krise des Imperialismus. Diese Studie errichtete damals die theoretische Grundlage für das Verständnis der unausweichlichen Tendenz zum Krieg in der historischen Krise des Kapitalismus. Sie bleibt von brennendem Interesse, da sie einen theoretischen Rahmen gibt für das heutige Verständnis der Wirtschaftskrise. IKS InhaltsverzeichnisSubmitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:58.
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EINLEITUNG Kapitel 6: Hin zum
Krieg oder zur Revolution? KRIEG ODER REVOLUTION DIE WURZELN DES KRIEGES IN DER EPOCHE DER DEKADENZ EinleitungSubmitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:51.
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Bis heute ist die
Italienische Linke (sinistra italiana) selbst in dem Land,
wo sie entstanden war, und dort, wo sie sich weiter entwickelt hatte,
unbekannt, wenn nicht gar verkannt geblieben.
Sie war in Italien in den Jahren vor dem I. Weltkrieg um Amadeo Bordiga, ihrem bekanntesten Führer, entstanden und stand von 1921 bis 1925 an der Spitze der Italienischen Kommunistischen Partei (PCI). Damals spielte die Strömung um Gramsci nur eine untergeordnete, zweitrangige Rolle. Als rechtem Flügel gestaltete es sich ihm trotz der Unterstützung durch die Komintern als schwierig, die linke Führung, die von der Mehrheit der PCI-Mitglieder unterstützt wurde, beiseite zu drängen. Doch nach dem Kongress von Lyon 1926 wurde die alte „bordigistische“ Mehrheit langsam aus der Partei gedrängt. Kurz darauf wurde ihr prominentestes Mitglied, Bordiga, ins Gefängnis geworfen. Nach seiner Haftentlassung zog er sich aus allen militanten Aktivitäten zurück und widmete sich seinem Beruf als Ingenieur und Architekt. Erst 1944 brach er sein Schweigen wieder. So setzten die italienischen Linkskommunisten ihre Aktivitäten ohne Bordiga und außerhalb Italiens fort, wo die „faschistischen“ Gesetze jede organisierte politische Aktivität unmöglich gemacht hatten. 1927 wurden sie linke Fraktion der PCI, 1935 schließlich Fraktion der Kommunistischen Linken. In der ganzen Zeit ihrer Existenz, von ihrer Gründung in Pantin 1927 bis zu ihrer Auflösung 1945, machte sie sich das Erbe der Partei, als Bordiga noch die Führung innegehabt hatte, zu eigen und entwickelte es weiter. Kapitel 1: Die Ursprünge (1912 – 1926)Submitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:50.
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Alle Linken in den sozialdemokratischen Parteien entstammten der II. Internationale. Mit der reformistischen Strömung konfrontiert, die vor allem von Bernstein, Jaurès, Turati und Renner repräsentiert wurde, entstand die marxistische Strömung erst sehr spät. Zudem war sie mehr eine Tendenz linker Oppositioneller als eine wirklich international organisierte Fraktion innerhalb der Internationale. Zu Beginn des Jahrhunderts war die revolutionäre Strömung auf nationaler Ebene organisiert: zunächst 1903 in Russland und Bulgarien durch die Bolschewiki und „Tesniki", dann 1909 in den Niederlanden in Gestalt der neuen Partei Gorters und Pannekoeks. In der deutschen SPD, der viel beachteten und geachteten Führungspartei innerhalb der Internationale, waren die Linksradikalen um Rosa Luxemburg trotz der Gründung ihrer eigenen Partei in Polen, der SDKPIL, nicht als Fraktion organisiert. Obwohl die linken Strömungen schon lange die „opportunistische Gefahr" angeprangert hatten, begannen sie sich erst während des Weltkrieges international zu organisieren. Kapitel 2: 1927 – 1933 Italienische Linke oder Deutsche Linke?Submitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:49.
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Die Italienische Linke verhielt sich in den 20er Jahren gegenüber der Existenz anderer Linkskommunisten innerhalb der Internationale nicht gleichgültig. Sie verstand sich als Bestandteil der Internationale; sie setzte sich mit den Thesen, die von der KAPD und ihren Theoretikern Gorter und Pannekoek vertreten wurden, auseinander und veröffentlichte die grundsätzlichen Texte der Strömung der Deutschen Linken in "Il Soviet". Selbstverständlich gab es auch eine gewisse Annäherung zwischen beiden Strömungen angesichts der Angriffe der Kommunistischen Internationale (KI) gegen den "Extremismus", den Lenin als "Kinderkrankheit" bezeichnet hatte. Sie stimmten vollauf überein in der Frage des "Abstentionismus" (Wahlverweigerung), in der Ablehnung der Einheitsfront mit der Sozialdemokratie (eine Taktik, die auf dem III. Kongress der KI verabschiedet worden war) und der Ablehnung einer Vereinigung mit den deutschen "Unabhängigen" und den italienischen "Maximalisten". Kapitel 3: Die Geburt der Linken Fraktionen der KPI (1927 - 1933)Submitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:48.
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Die Spaltung im Juli 1927, bei der sich die Minderheit an den Positionen der Deutschen Linken orientierte, führte zum eigentlichen Entstehen der linken Fraktion der KPI. Sie hatte nun kein Organ mehr, um darin ihre Positionen zu entwickeln und existierte von nun an auch nicht mehr als offizielle Organisation. Aus der KPI ausgeschlossen, gingen ihre Mitglieder ins Exil nach Frankreich, Belgien, Luxemburg, in die Schweiz, selbst nach Russland und in die USA. Da sie nach den Ausnahmegesetzen, die 1926 von Mussolini eingeführt worden waren, nicht mehr in der Lage waren, in Italien aktiv zu sein, hatten sie sich bis in die entlegensten Länder zerstreut. Diese heikle Situation konnte den Willen der Fraktion jedoch nicht brechen. Da sie sich als Teil eines einheitlichen internationalen Körpers, der Internationalen der Arbeiter, fühlte, erlag sie der demoralisierenden Wirkung des Exils nicht. Im Gegenteil, sie holte neue Reichtümer aus dem politischen Leben jener Länder heraus, in denen sie sich wiederfand. Obwohl die Fraktion die Situation in Italien stets aufmerksam verfolgte, beteiligte sie sich selbstverständlich auch an den politischen Auseinandersetzungen, die sich zurzeit des Ausschlusses Trotzkis aus der Internationale und der Entstehung von Oppositionsgruppen in der Komintern zu entwickeln begannen. Die Linke nahm erhobenen Hauptes die Bedingungen der „Emigration" an; dies kam auch in einer Intervention Bordigas auf der VI. Erweiterten Exekutive der Komintern 1926 zum Ausdruck, als er die Italiener mit dem auserwählten Volk der Juden verglich: „Auf eine gewisse Weise spielen wir eine internationale Rolle, weil das italienische Volk ein Volk von Emigranten ist, in der ökonomischen und gesellschaftlichen Bedeutung des Wortes und seit der Ankunft des Faschismus auch im politischen Sinne (...) es ist fast so wie mit den Hebräern: Wenn wir in Italien geschlagen sind, so können wir uns wenigstens mit dem Gedanken trösten, dass auch die Hebräer nicht in Palästina stark waren, sondern außerhalb Palästinas." Kapitel 4: Weshalb BILAN? Abstecken einer Niederlage, Voraussetzung des Sieges - Das Gewicht der KonterrevolutionSubmitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:47.
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In der letzten Nummer des "Bulletin d'information de la fraction de gauche italienne" (Februar 1933) schrieb Vercesi: ".... der Sieg des Faschismus in Deutschland markiert den Bruch mit dem revolutionären Kurs, der 1917 eingeschlagen worden war und im Sieg des internationalen Proletariates hätte enden können. Dieser Sieg markiert aber auch die Wende zum kapitalistischen Ausgang der aktuellen Situation: zum Krieg."
Im November 1933 erschien die erste Ausgabe des "theoretischen Organs der linken Fraktion der KPI" : "Bilan". Da es in der Italienischen Fraktion keine Franzosen gab, war Gaston Davouste (Chazé) von der Union Communiste offizieller Herausgeber, der seinen Namen zur Verfügung stellte, um der Zeitung ein legales Erscheinen zu ermöglichen. “Bilan” wurde in Brüssel in französischer Sprache gedruckt. Auf dem Titelblatt konnte man lesen: "Lenin 1917 - Noske 1919 - Hitler 1933". Bis zu ihrem Verschwinden im Februar 1938 wurden 46 Nummern der monatlich erscheinenden Zeitschrift herausgegeben. “Bilan” übernahm die Nachfolge des "Bulletin d'information", auf dessen Cover die Losung stand: "Die Zukunft gehört dem Kommunismus!".
Kapitel 5: Der Krieg in Spanien – Kein VerratSubmitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:46.
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Die Periode von 1936 bis 1939 war gekennzeichnet durch die endgültige Durchsetzung der militärischen Vorbereitungen und durch die Ausweitung der Konflikte in Asien und Europa. Mehr noch als der chinesisch-japanische Konflikt sollte der Krieg in Spanien als Testgebiet für die neuesten Waffen dienen – Waffen, die im Weltkrieg zur Anwendung kommen sollten. Im Gegensatz zum vorangegangenen Zeitraum sollte die Italienische Fraktion die Gefahr unterschätzen. Ein Teil der Organisation gelangte gar zur Überzeugung, dass die Ereignisse in Spanien den Beginn der Weltrevolution markierten. Entgegen diesem Standpunkt nahm die Mehrheit ihrerseits an, dass mit jedem lokalen Konflikt der weltweite Zusammenstoß zwischen Proletariat und Bourgeoisie näher rücken würde. Kapitel 6: Hin zum Krieg oder zur Revolution? (1937 – 1939)Submitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:45.
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Im Februar 1938 erschien die erste Nummer von Octobre. Bis August 1939 wurden insgesamt fünf Ausgaben dieser Zeitschrift herausgegeben. Sie war das monatlich erscheinende Organ des Internationalen Büros der linkskommunistischen Fraktionen. Wie Bilan wurde sie in Brüssel gedruckt, wo sich auch die Redaktion befand. Verantwortlich für die Zeitschrift war Albert Boyer aus Paris, da in Folge der Ereignisse in Spanien Gaston Davoust (Chazé) nicht mehr die offizielle Verantwortung für die Organe der internationalen Linkskommunisten ausüben konnte.
Kapitel 7: Bilanz der Russischen Revolution, Partei, Gewerkschaften, Klassenkampf, der Staat in der ÜbergangsperiodeSubmitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:33.
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In den 30er Jahren sahen sich sämtliche Revolutionäre veranlasst, über die theoretischen Lehren aus der Russischen Revolution zu diskutieren. Der Triumph des Stalinismus, der sich mit den westlichen „Demokratien“ verbündet hatte, seine Straflager (oder besser: KZs), von denen viele „Freunde“ der Sowjetunion nichts wissen wollten, in die aber nichtsdestotrotz zahllose Kämpfer der Arbeiterklasse gesteckt wurden, die Moskauer Prozesse – all dies zwang die Italienische Linke dazu, eine Bilanz der Oktoberrevolution zu ziehen. Sie musste erklären, wie eine proletarische Revolution binnen weniger Jahre zur Schrecken erregenden Karikatur des Sozialismus werden konnte. War der Sozialismus gescheitert? Oder war im Gegenteil diese schlimme Niederlage die Vorbedingung für den künftigen Sieg? Kapitel 8: Die Herausforderung des Krieges: Von der Fraktion zur ParteiSubmitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:25.
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Der Ausbruch des II. Weltkrieges im September 1939 überraschte die italienische und belgische Fraktion völlig unvorbereitet. Das Internationale Büro bestand praktisch nicht mehr, auch der Kontakt zwischen den verschiedenen Sektionen und Fraktionen war abgebrochen. Einige Wochen zuvor war die letzte Ausgabe von Octobre erschienen. Noch zu einem Zeitpunkt, als die halbamtlichen Kontakte zwischen Russland und Deutschland wiederhergestellt wurden und den bevorstehenden Kriegsausbruch auf dem europäischen Kontinent ankündigten, deuteten beide Fraktionen die fieberhaften Vorbereitung als bevorstehende Wiederaufführung von München. „Die Tatsache, dass der Weltkapitalismus im September 1938 zu einem Kompromiss gekommen ist, statt zu den Waffen zu schreiten, bestätigt möglicherweise die These, dass selbst in der gegenwärtigen angespannten Lage lediglich eine provisorische Lösung in Gestalt eines zweiten München gefunden werden kann.“ (1) Noch unzutreffender war der Einfall, dass es zu einer Solidarisierung unter den Imperialisten kommt, um den Krieg angesichts des gemeinsamen Feindes, der Arbeiterklasse, zu vermeiden. „Wenn man die Zeitungen liest und die Reden hört, hat man stets den Eindruck, kurz vor der Auslösung eines Waffenganges zu stehen (...) Wenn man die verschiedenen imperialistischen, bis an die Zähne bewaffneten Armeen sowie die Kriegswirtschaft, die nicht auf ewig ins Blaue produzieren kann, betrachtet und wenn man andererseits diese schauerliche imperialistische Solidarität feststellt, ist man vielleicht überrascht, sofern man sich nicht vor Augen hält, dass Demokratie und Faschismus einen gemeinsamen Feind haben – nämlich das Proletariat, das wieder auf den Weg zur Klasse zurückfindet.“ Kapitel 9: „IL PARTITO COMUNISTA INTERNAZIONALISTA“ ITALIENS (1943-45)Submitted by IKS on Sam, 04/02/2006 - 23:06.
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Trotz der von Mussolini ausgeübten Repression war die
„bordigistische“ Strömung nicht verschwunden. Obgleich sich Bordiga nicht mehr
an ihr beteiligte und sich vorsichtig zurückhielt, hielten viele
„Basismitglieder“ an den Positionen des Kongresses von Livorno fest. Doch war
es ihnen nicht möglich, organisierte, legale wie illegale Aktivitäten
aufrechtzuerhalten. Vor allem in den Gefängnissen, in den insularen
Arbeitslagern (galera) und in den Verbannungsorten (confini) hielt die
„bordigistische“ Linke an ihrer Identität und ihren organisatorischen Bindungen
fest. Selbst als die letzten, unverwüstlichen Genossen (wie Damen, Repossi und
Fortichiari) 1934 aus der PCI ausgeschlossen worden waren, gaben die
„bordigistischen“ Militanten den Kampf nicht auf – im Gegenteil. Gedenken an den Genossen MauroSubmitted by Weltrevolution on Sam, 30/07/2005 - 02:00.
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Wir haben erfahren, dass der Genosse Mauro Stefanini, einer der
ältesten und engagiertesten Genossen von Battaglia Comunista und selbst
der Sohn eines alten Genossen der Italienischen Linken, nach langer
Krankheit verstorben ist. Wir veröffentlichen nachfolgend einige
Auszüge eines Solidaritätsbriefes, den die IKS sofort an das IBRP
geschickt hat sowie Auszüge eines Dankesschreibens, das uns ein Genosse
des IBRP im Namen seiner Organisation ausgerichtet hat.
Battaglia Comunista wendet sich von einem marxistischen Schlüsselkonzept ab: der Dekadenz der ProduktionsweisenSubmitted by InternationaleRevue on Son, 05/06/2005 - 10:21.
In der letzten Ausgabe der Internationalen Revue 34 haben wir
ausführlich und gestützt auf Passagen aus ihren Hauptschriften in
Erinnerung gerufen, wie Marx und Engels die Begriffe des Aufstiegs und
der Dekadenz einer Produktionsweise definierten. Wir sahen, dass der
Begriff der Dekadenz sich im eigentlichen Zentrum des historischen
Materialismus, in der Analyse der Aufeinanderfolge der verschiedenen
Produktionsweisen, befindet. In einem weiteren Artikel werden wir
aufzeigen, dass dieses Konzept auch an zentraler Stelle in den
Programmen der 2. und 3. Internationalen sowie der marxistischen Linken
stand, die aus Letzterer stammte und in denen die Gruppen der
Kommunistischen Linken heute ihren Ursprung haben.
Der Arabisch/Jüdische-Konflikt: Die Positionen der Internationalisten in den 30er Jahren: Bilan Nr. 30 und 31Submitted by InternationaleRevue on Die, 02/12/2003 - 13:38.
Die folgenden Artikel sind 1936 in der Revue Bilan, Organ der
Italienischen Linkskommunistischen Fraktion, Nr. 30 und 31
veröffentlicht worden. Es war bitter nötig, dass die Fraktion die
marxistische Position gegenüber dem Arabisch/Jüdischen-Konflikt
entwickelte, da der Generalstreik gegen die jüdische Einwanderung zu
einer Reihe von blutigen Pogromen eskaliert war. Auch wenn einige
spezifische Aspekte der aktuellen Situation sich geändert haben, fällt
auf, in welchem Ausmass in diesen Artikeln viele Analysen bis auf die
heutige Zeit noch Gültigkeit haben. Insbesondere zeigen die Artikel mit
grosser Genauigkeit auf, wie die “nationalistischen” Bewegungen, sowohl
die jüdische wie auch die arabische, auch wenn beide aufgrund von
Verfolgung und Unterdrückung entstanden sind, sich mit den
rivalisierenden imperialistischen Mächten unentwirrbar verstrickten.
Mehr noch, diese Artikel zeigen auf, wie diese Bewegungen benutzt
wurden, um die gemeinsamen Interessen der arabischen und jüdischen
Arbeiterklasse zu verdunkeln und dies zu einem gegenseitigen Massaker,
im Interesse ihrer Unterdrücker führte...
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