1848

1848

1848: Veröffentlichung des Kommunistischen Manifestes - Ein unabdingbarer Kompaß für die Zukunft der Menschheit

 

„Ein Gespenst geht um in Europa- das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten." (Manifest, Einleitung)

 

Diese Einleitungssätze aus dem Manifest, das vor genau 150 Jahren geschrieben wurde, sind heute mehr als je zuvor gültig. Anderthalb Jahrhunderte nachdem der Bund der Kommunisten seine berühmte Kriegserklärung des revolutionären Proletariats gegen das kapitalistische System verfaßte, fürchtet die herrschende Klasse immer noch das Gespenst des Kommunismus.

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 2]

"Die 
theoretischen Sätze der Kommu­nisten beruhen keineswegs auf Ideen, auf
Prinzi­pien, die von diesem oder jenem Weltver­besserer erfunden oder entdeckt
sind. Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächli­cher Verhältnisse eines
existie­renden Klas­senkampfes, ei­ner unter un­seren Augen vor sich ge­henden
ge­schichtlichen Bewegung" (Manifest, MEW 4, S. 474).

Bislang haben wir versucht, dem bür­gerlichen
Cliché entgegenzutreten, daß der "Kommunismus eine schöne Idee sei, die
aber nie funktionieren werde", indem wir aufzeigten, daß der Kommu­nismus
keine durch Marx oder irgendei­nen anderen "Weltverbesserer" "erfundene
Idee" sei, sondern das Er­gebnis einer gigantischen hi­storischen
Bewegung, die bis in die er­sten men­schlichen Gesellschaften zurückzuverfol­gen
ist. Und vor allem, daß die Forde­rung nach einer klassenlosen Gesell­schaft,
ohne Staat und ohne Privatei­gentum in jeder großen Erhebung der Ar­beiterklasse
von dem Zeitpunkt ihrer Ent­stehung esell­schaftliche Klasse erho­ben
worden war.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 5]

Die zwei vorausgegangenen Artikel dieser Reihe (1) haben
sich weitgehend auf die Öko­nomisch- und Philosophischen Manu­skripte (ÖPM) von
1844 konzentriert, weil letztere eine rei­che Ader mit Material zum Problem der
ent­fremdeten Arbeit und zu den höchsten Zie­len des Kommunismus waren, wie sie
von Marx ins Auge gefaßt wurden, als er sich erstmalig einer proleta­rischen
Bewe­gung an­schloß. Aber auch wenn Marx schon 1843 das moderne Pro­letariat
als den Träger der kom­munistischen 
Umwälzung identifi­zierte, entwickelten die ÖPM hinsichtlich der
praktischen so­zialen Bewegung, die von der Gesellschaft der Entfremdung in die
echte menschliche Ge­meinschaft führt, noch nicht ein so genaues Bild. Diese
fun­damentale Weiterentwicklung in Marx' Denken sollte durch das
Zusammentreffen zweier vitaler Elemente eintreten: die Erar­beitung der Methode
des historischen Mate­rialismus und die offenkundige Politi­sierung des kommuni­stischen
Projekts 

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Der Kommunismus - Kein schönes Ideal, sondern eine Notwendigkeit [Serie I - Teil 6]

Wie wir im letzten Teil gesehen haben, wurde das Manifest
während der Teil­nahme an einem kurz be­vorstehenden re­volutionären Ausbruch
geschrieben. Bei dieser Aussicht war es kein Ruf in der Wüste: ‘.. das Bewußtsein über die heraufziehende Revolution
was bezeichnenderweise nicht auf die Revolutionäre beschränkt, die es am
deutlichsten formulierten, und auch nicht auf die herrschenden Klassen, deren
Angst vor den verarmten Massen in Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen nie
verborgen bleibt. Die Armen selber spürten sie kommen. Die gebildeten Teile des
Volkes brachten sie auch zum Ausdruck. ‘Alle wohl informierten Leute’, schrieb der
amerikanische Konsul aus Amsterdam in der Hungerzeit von 1847, als deutsche
Auswanderer ihre Eindrücke nach ihrer Durchreise durch Holland schilderten, ‘glauben,
daß die jetzige Krise so tief mit den gegenwärtigen Ereignissen verbunden ist,
daß ‘sie’ der Anfang der großen Revolution ist, von der sie ausgehen, daß sie
früher oder später die augenblicklichen Verhältnisse sprengen werden’ (E.J. Hobsbawm,
‘Das Zeitalter der Revolution’ 1789-1848).

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