Schweiz

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Referendum gegen das „Freizügigkeitsabkommen“ in der Schweiz

Die
Krise schlägt immer härter zu und die Links- und Rechtspopulisten (Stalinisten/Trotzkisten
und SVP

[i]

)
beschwören die Referendumsdemokratie, damit der Rechts- bis
Mitte-Links-Mehrheit

[ii]

, die in der Regierung und
Parlament das Sagen hat, Einhalt geboten wird. Klar ist, dass mit der
Abstimmung über das erweiterte Freizügigkeitsabkommen (Erweiterung auf
Bulgarien und Rumänien) für die Schweiz einiges auf dem Spiel stand, auch wenn
die EU versicherte, dass die sonstigen bilateralen Abkommen nicht gefährdet
seien, wenn das Schweizer Volk sich an der Urne gegen diese Erweiterung
aussprechen würde.

 


[i]

Schweizerische Volkspartei

[ii]

In der Schweiz herrscht seit Integrierung der
Sozialdemokratie 1943 im Bundesrat (Exekutive) eine Koalitionsregierung, die
von der  SVP bis zu den Sozialdemokraten
geht, sogenanntes Kollegialitätsprinzip oder Konkordanzsystem.

Nationale Situationen: 

Geographisch: 

Aktuelles und Laufendes: 

Schweiz: Die Schwierigkeiten der herrschenden Klasse mit sich selber

Die Schwierigkeiten der herrschenden Klasse mit sich selber

 

Ein Thema, das die Medien der Schweiz in den vergangenen Monaten immer wieder beschäftigte, war die Amtsführung des Justizministers Christoph Blocher, welcher der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) angehört. Es ging dabei insbesondere um folgende Fakten und Äusserungen:

 

- Im Januar 2006 sprach der Justizminister an der so genannten Albisgüetlitagung der zürcherischen SVP von zwei "kriminellen Albanern" und meinte damit zwei anerkannte Flüchtlinge, von denen die albanischen Behörden behaupten, sie hätten sich des Mordes schuldig gemacht. Blocher wörtlich: "Die haben zwei Morde auf dem Buckel." Die Medien schalten darauf den Justizminister, dass er trotz seines Amtes nicht einmal wisse, dass ein Beschuldigter, solange er nicht durch ein ordentliches Gericht rechtskräftig verurteilt sei, als unschuldig gelte.

 

 

 

Nationale Situationen: 

Geographisch: 

1918 - Generalstreik in der Schweiz

Im November vor 80 Jahren brach in der Schweiz ein Generalstreik aus, der grösste landesweite Streik in der bisherigen Geschichte der schweizerischen Arbeiterbewegung. Für Revolutionäre sind solche Ereignisse ein Anlass, die Lehren aus der Geschichte zu ziehen, die Stärken und Schwächen einer Bewegung zu analysieren, damit die Erfahrungen der früheren Generationen für die späteren fruchtbar gemacht werden können.

Geographisch: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Zwischenbilanz im Kampf bei Swissmetal in Reconvilier: Welche Lehren für die Arbeiterklasse insgesamt?

Vom 25. Januar bis Ende Februar 2006 standen die Maschinen bei Swissmetal in Reconvilier zum zweiten Mal innert 15 Monaten still. Die über 300 Arbeiter streikten erneut, nachdem sie bereits im November 2004 in den Ausstand getreten waren. Im Buntmetallwerk von Reconvilier (genannt La Boillat) beschlossen die Arbeiter spontan in Solidarität mit 27 Entlassenen den Streik und besetzten die Fabrik (vgl. Weltrevolution Nr. 128 und 135).

Geographisch: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Aktuelles und Laufendes: 

Streik bei Swissmetal: Mit der Logik des Kapitals brechen!

Mit
der Logik des Kapitals brechen!

Im
Werk von Reconvilier des Metallherstellers Swissmetall AG wurde von Ende Januar
bis Ende Februar gestreikt. Über 300 Beschäftigte legten in Solidarität mit 27
Entlassenen die Arbeit nieder. Diese Entlassungen waren von Seiten der
Konzernleitung ein Bruch von Vereinbarungen, die nach dem ersten Streik im
November 2004 getroffen worden waren..
Obwohl das Werk zur Buntmetallherstellung in Reconvilier eine gute Auslastung
hat, ist es dem Konzern Swissmetal AG zu wenig rentabel. Die Belegschaft des
Werks wehrt sich gegen die ständigen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen
schon seit Jahren.

Nationale Situationen: 

Geographisch: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Aktuelles und Laufendes: 

Schweiz "Nationaler Angriff" gegen IKS-Veranstaltung angedroht

Die herrschende Ideologie ist nicht der
Faschismus, sondern der Antifaschismus
 

Am 10. Dezember 2005 fand in Zürich eine
Diskussionsveranstaltung der IKS statt. Solche Treffen, die wir in der Schweiz
alle zwei Monate durchführen, sind öffentlich. Entsprechend rufen wir jeweils
auch in der Zeitung, im Internet, über verschiedene Veranstaltungskalender usw.
zur Teilnahme an der Diskussion auf. Das Ziel solcher Veranstaltungen ist, dass
politisch interessierte Leute ihre Positionen darlegen und Fragen in der
Diskussion klären können. Einerseits rufen wir zu Veranstaltungen mit einem
bestimmten Thema auf, bei denen die IKS ein Einleitungsreferat hält,
andererseits gibt es aber auch Diskussionen ohne festes Thema, wo die
TeilnehmerInnen vorschlagen, was sie diskutieren wollen. Am 10. Dezember
handelte es sich um eine Veranstaltung der zweiten Art.
Drei Wochen vor der Veranstaltung erschien
auf einer rechtsextremen Webseite der folgende Aufruf von jemandem, der sich
"Berserker" nannte: "Gemaess Indymedia wir am 10.12.05 in
Zuerich eine Veranstaltung der Internationaler Kommunistischen Stroemung (IKS)
stattfinden. Unter dem Vorwand ein ,,Disskussionstreffen ohne festes Thema'' zu
organisieren, werden die Rotfaschisten ihre Propaganda verbreiten. Das dürfen
und können wir nicht tolerieren. Es wird eine oeffentliche Veranstaltung sein.
Die Rotfaschisten wuerden sich sicherlich
freuen ueber einen kleinen Besuch an dieser Veranstaltung. Die soll keineswegs
ein Aufruf zur Gewalt sein, im Gegenteil, es sollten einige Nationalisten die
Veranstaltung besuchen und ihre Argumente und Fragen dort einbringen. Die
Devise lautet aber, dass man nicht unvorbereitet auftauchen soll, um eine
Blamage zu vermeiden.
Wahrscheinlich wird man als national
denkender Widerstandskaempfer nicht eingelassen, man kann aber dann die Zeit
immer noch fuer eine Flugblattaktion beim Eingang nuetzen. Fuer entsprechende
Flugblaetter koennt ihr gerne anfragen. (...) hoffen wir, dass einige nationalisten
Zeit finden, um an diesem Anlass teilzunehmen."
Am 29. November 2005 doppelte derselbe
"Berserker" mit einem zweiten Aufruf nach:

Geographisch: 

Politische Strömungen und Verweise: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Schweiz/EU - Ausweitung der Personenfreizügigkeit

Am 25. September war in der Schweiz wieder einmal
Abstimmungswochenende. Es ging um das Verhältnis dieses Staates zur EU,
zu der er ja nicht gehört, aber engste politische und wirtschaftliche
Beziehungen pflegt. Nachdem gegen die Ausdehnung der
Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU auf die zehn
neuen EU-Mitgliedstaaten das Referendum ergriffen worden war, wurde die
Regierungsvorlage, hinter der die massgebenden Kreise der herrschenden
Klasse standen, nun auch an der Urne zur Abstimmung gestellt.

Nationale Situationen: 

Geographisch: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Diskussionsveranstaltung der Gruppe Eiszeit in Zürich

Wir berichten in unserer Presse regelmässig über politische Veranstaltungen anderer Organisationen,  an denen wir uns in der Diskussion beteiligten, und die unseres Erachtens für die Debatte innerhalb der Arbeiterklasse wertvoll sind. Am 16. April organisierte die Gruppe Eiszeit in Zürich eine Veranstaltung mit dem Titel: "Geschichte des Linksradikalismus", welche eine sehr grosse Teilnahme fand. Wie von Mitgliedern der Gruppe Eiszeit uns gegenüber erklärt, ist eine ihrer wichtigsten Sorgen das Vorwärtstreiben einer Debatte und politischen Klärung.

Geographisch: 

Politische Strömungen und Verweise: 

Schweiz: Anzeichen einer Reifung der Kampfbereitschaft

Die Gewerkschaften in der Schweiz haben im Sommer 2004 einen heißen Herbst angekündigt. Dass sie damit ihre eigenen Veranstaltungen meinten und kein Interesse daran haben, dass sich die Arbeiter gemeinsam und wirklich gegen die zugespitzte Ausbeutung wehren, stellten wir bereits in der letzten Ausgabe der Weltrevolution dar (Nr. 127, Wo ist der heiße Herbst geblieben?).

Trotzdem kam es im Spätherbst in der Schweiz zu einer Reihe von zwar nicht spektakulären, aber trotzdem bedeutsamen Arbeiterkämpfen, die eine Antwort auf die Verschärfung der wirtschaftlichen Krise darstellten. Bezeichnenderweise fanden diese Streiks in den offiziellen Medien kaum ein Echo. Auch die Gewerkschaften unternahmen nichts, um ihnen über den lokalen Raum hinaus eine Öffentlichkeit zu geben; dafür hängten alle Tageszeitungen und Fernsehstationen eine Blockadeaktion der Gewerkschaft Kommunikation bei der Paketpost an die große Glocke - eine vierstündige Aktion von gut 200 Gewerkschaftern im gleichen Zeitraum (November 2004). Je selbständiger sich die Arbeiter wehren und je weniger die Gewerkschaften von A-Z das Heft in der Hand haben, desto geringer ist die Bereitschaft der bürgerlichen Medien, darüber zu berichten. Um so wichtiger ist es, diese Kämpfe hier zur Sprache zu bringen und dabei auch zu versuchen, eine Bilanz ziehen - sowie Lehren für die künftigen Kämpfe.

Nationale Situationen: 

Geographisch: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Wo ist der heiße Herbst geblieben?

Die Schweizer Bourgeoisie, vertreten durch die Gewerkschaften, kündigte während des Sommers einen heißen Herbst an. Grund waren die im Herbst anstehenden Lohnverhandlungen, worauf die Gewerkschaften frühzeitig die Werbetrommel für eine nationale Demonstration rührten.

Was ist aus dem heißen Herbst geworden? Und was bedeuten die Gründung der neuen Gewerkschaft Unia und die Mobilisierung gegen die Lohnverhandlungen für die Arbeiterklasse?

Heißer Herbst und Gründung der Unia

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Erbe der kommunistischen Linke: 

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