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Proteste in Israel: „Mubarak, Assad, Netanjahu“

In den letzten drei
Wochen sind Hunderttausende auf die Straße gegangen, um gegen die
schwindelerregenden Lebenshaltungskosten, die wachsende Unmöglichkeit für einen
Normalverbraucher, um sich ein Unterkommen zu leisten, den Abbau der
Wohlfahrtsleistungen zu protestieren. Die Demonstranten forderten „soziale
Gerechtigkeit“, doch viele sprachen auch über „Revolution“. Sie machten keinen
Hehl aus der Tatsache, dass sie von der Welle von Aufständen in der arabischen
Welt angeregt worden sind, die sich nun nach Spanien und Griechenland
ausbreitet. Israels Ministerpräsident Netanjahu, dessen dreiste rechte Politik bis
dahin scheinbar die Unterstützung der Bevölkerung hatte, wird plötzlich mit den
Diktatoren Ägyptens (Mubarak, der mittlerweile wegen des Niederschießens von
Protestierenden vor Gericht steht) und Syriens (Assad, der grauenhafte Massaker
gegen eine Bevölkerung angeordnet hat, die von seinem Regime zur Verzweiflung
getrieben wurde) verglichen.

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