Deutsche und Holländische Linke

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Die Holländische bzw. Deutsche Linke werden im allgemeinen zusammen erwähnt wegen ihrer sehr engen Verbindungen untereinander. Wie die Italienische Linke wurden sie aus der Dritten Internationalen ausgeschlossen, als diese degenerierte, und vertraten in gewisser Hinsicht unmittelbarer richtige Ansichten in den damals kritischen Fragen (namentlich in der Gewerkschaftsfrage). Doch ihre vollständige Unterschätzung der Organisationsfrage führten zusammen mit einer grausamen Repression in den 1930er und 40er Jahren dazu, dass die Gruppen dieser Tradition unfähig waren, eine kohärente Existenz beizubehalten und ihre Lehren der neuen Generation weiter zu geben.

Kritik an Pannekoeks Lenin als Philosoph Teil 3 aus: Internationalisme 1948

„Die Revolution hält einen Lehrstuhlin antiker Geschichte für Kautsky frei...“ und in Philosophie für Harper

 Nach unserer diversen Kritik an Harpers Philosophie wollen wir nun zeigen, wie der politische Standpunkt, den er aus seiner Philosophie ableitet, ihn in der Praxis von revolutionären Positionen abbrachte.

Pannekoeks „Lenin als Philosoph" – Eine Kritik von Internationalisme, 1948 (Einleitung)

aus International Review 25 (englische, spanische und französische Ausgabe)

Die Märzaktion 1921: Die Gefahr kleinbürgerlicher Ungeduld

Im vorigen Artikel zum Kapp-Putsch 1920 haben wir herausgestellt, dass die Arbeiterklasse nach den Niederlagen von 1919 wieder auf dem Vormarsch war. Aber weltweit war die revolutionäre Welle doch absteigend.

 

Die Beendigung des Krieges hatte in vielen Ländern den revolutionären Elan gebrochen und es vor allem der Bourgeoisie ermöglicht, die Spaltung der Arbeiterklasse in Arbeiter der „Siegermächte" und der besiegten Staaten auszunutzen. Zudem schaffte es das Kapital, die revolutionäre Bewegung in Russland immer weiter zu isolieren. Die Siege der Roten Armee über die Weißen Truppen, die von den westlichen bürgerlichen Demokratien kräftig unterstützt wurden, hinderte die herrschende Klasse nicht daran, ihre Konteroffensive international fortzusetzen.

In Russland selber forderten die Isolierung der Revolution und die wachsende Integration der Bolschewistischen Partei in den russischen Staat ihren Preis. Im März 1921 erhoben sich in Kronstadt revoltierende Arbeiter und Matrosen.

Auf diesem Hintergrund sollte in Deutschland die Arbeiterklasse noch immer eine stärkere Kampfbereitschaft zeigen als in den anderen Staaten. Überall standen die Revolutionäre vor der Frage: nachdem der Höhepunkt der internationalen Welle revolutionärer Kämpfe überschritten war und die Bourgeoisie weiter in der Offensive blieb, wie auf diese Situation reagieren?

Deutsche Revolution Teil V: Die von der Sozialdemokratie eingeleitete Repression bereitete dem Faschismus den Weg

Die Niederlage der proletarischen Revolution in Deutschland war ein entscheidender Wendepunkt im 20. Jahrhundert, weil sie auch die Niederlage der Weltrevolution bedeutete. In Deutschland markierte die Etablierung des Nazi-Regimes, das auf der Zerschmetterung des revolutionären Proletariats aufbaute, die Beschleunigung des Marsches Deutschlands in den Zweiten Weltkrieg.

Bürgerkrieg in Deutschland 1918 – 19- Teil IV

In den ersten drei Teilen unserer Serie über die Deutsche Revolution 1918-19 zeigten wir, wie sich nach dem Zusammenbruch der Sozialistischen Internationale im Angesicht des I. Weltkrieges das Blatt zugunsten des Proletariats wendete, mit dem Höhepunkt der Novemberrevolution von 1918, die, wie die Oktoberrevolution ein Jahr zuvor, ein Aufstand gegen den imperialistischen Krieg war.

Deutschland 1918 – Teil 3 Gründung der Partei, Abwesenheit der Internationale

Nachdem der I. Weltkrieg ausgebrochen war, trafen sich die Sozialisten am 4. August 1914, um den Kampf für den Internationalismus und gegen den Krieg aufzunehmen: Es waren sieben von ihnen in Rosa Luxemburgs Wohnung. Diese Reminiszenz, die uns daran erinnert, dass die Fähigkeit, gegen den Strom zu schwimmen, eine der wichtigsten revolutionären Qualitäten ist, darf uns nicht zur Schlussfolgerung verleiten, dass die Rolle der proletarischen Partei in den Ereignissen, die die damalige Welt erschütterten, peripher gewesen sei.

Deutschland 1918 – 19, Teil 2 Vom Krieg zur Revolution

Im ersten Teil dieser Artikelreihe zum 90. Jahrestag des revolutionären Anlaufs des deutschen Proletariats untersuchten wir den welthistorischen Kontext, in dem sich die Revolution entfaltete. Dieser Kontext war die Katastrophe des I. Weltkrieges und das Scheitern der Arbeiterklasse und ihrer politischen Führung, diesen Ausbruch zu verhindern. Obgleich die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts von ersten Manifestationen einer allgemeinen Tendenz

Deutschland 1918 – 19, /1 Der Krieg und die Erneuerung der internationalistischen Prinzipien durch das Proletariat

Es ist 90 Jahre her, seitdem dieproletarische Revolution mit den Kämpfen von 1918 und 1919 in Deutschland ihrentragischen Höhepunkt erreicht hatte. Nach der heroischen Machtergreifung durchdas russische Proletariat im Oktober 1917 wechselte das Hauptschlachtfeld derWeltrevolution nach Deutschland. Dort wurde der entscheidende Kampf gefochtenund verloren. Die Weltbourgeoisie strebte stets an, diese Ereignisse historisch

40 Jahre seit Mai 1968: Das Ende der Konterrevolution - Das historische Wiedererstarken der Arbeiterklasse - 2. Teil

Gegenüber all den Lügen, die heute zum Mai 68 verbreitet werden, müssen die Revolutionäre die Wahrheit wiederherstellen. Sie müssen auch die Mittel anbieten, um die Bedeutung und die Lehren dieser Ereignisse zu begreifen. Sie müssen insbesondere verhindern, dass ihre Lehren unter einem Haufen Blumen und Kränzen begraben werden.

2. Der Beginn der Revolution

Im letzten Artikel haben wir aufgezeigt, daß der Widerstand der Arbeiterklasse gegen den Krieg immer stärker wurde. Anfang 1917 - nach zweieinhalb Jahren Krieg, hatte die Arbeiterklasse international ein Kräfteverhältnis entwickeln können, wodurch die herrschende Klasse immer mehr unter Druck geriet. Im Februar 1917 erhoben sich die Arbeiter in Rußland gegen den Krieg und stürzten den Zar. Um aber den Krieg zu beenden, hatten sie im Oktober 1917 die bürgerliche Regierung absetzen und die Macht ergreifen müssen. Rußland hatte gezeigt: die Herbeiführung des Friedens war nicht möglich ohne den Sturz der herrschenden Klasse. Die siegreiche Machtübernahme sollte eine gewaltige Ausstrahlung auf die Arbeiter in den anderen Ländern haben. Zum ersten Mal in der Geschichte hatte es die Arbeiterklasse in einem Land geschafft, die Macht an sich zu reißen. Dies sollte ein Fanal für die Arbeiter in den anderen Ländern, vor allem in Österreich, Ungarn, ganz Mitteleuropa, hauptsächlich aber in Deutschland sein.

Deutsche Revolution XIII (Teil 2)

2. Eine Niederlage, die das Ende der weltweiten revolutionären Welle bedeutete

Wir haben in einem früheren Artikel aufgezeigt, wie die internationale Isolierung der Revolution in Russland – infolge der gescheiterten Ausdehnung der Revolution nach Westeuropa – zur Entartung der Komintern und zum Aufstieg des russischen Staatskapitalismus führte, was wiederum die Niederlage der Arbeiterklasse in Deutschland beschleunigte

Die deutsch-holländische Linke

DER HOLLÄNDISCHE LINKSKOMMUNISMUS UND DIE REVOLUTION (1919-1927)

VON DER 3. INTERNATIONALE ZUR GRÜNDUNG DER KOMMUNISTISCHEN ARBEITERINTERNATIONALE

4. Kapitel

DIE HOLLÄNDISCHE LINKE IN DER 3. INTERNA­TIONALE

GORTER, DIE KOMMUNISTISCHE LINKE UND DIE GRÜNDUNG DER KOMMUNISTISCHEN ARBEITERINTERNATIONALE (KAI)

5. KAPITEL

GORTER, DIE KOMMUNISTISCHE LINKE UND DIE GRÜNDUNG DER KOMMUNI­STISCHEN ARBEITERINTERNATIONALE (KAI)

<<>>EIN GESCHEITERTES UNTERFANGEN (1921-1927)>

Die Anerkennung der KAPD als „sympathisierende Par­tei“  der 3. Internationale, die einen ständigen Vertreter bei der Exekutive hatte (1), erschien im Januar 1921 als ein Sieg der Oppositionspolitik, die von Gorter und Pan­nekoek betrieben worden war. Eine Arbeitsgemeinschaft zwischen der Komintern und den Linkskommunisten war möglich geworden. Dies schien zumindest aus den Aussa­gen Sinowjews hervorzugehen, der im Namen des Exeku­tivkomitees schrieb: „Der Kern der KAPD umfasst wirklich revolutionäre Arbeiter. Diese Partei hat in der letzten Zeit einen großen Schritt hin zum Kommunismus gemacht, als sie Laufenberg, Wolffheim und Otto Rühle ausschloss. Die KAPD kritisiert unsere deutschen Genossen. Auch das ist noch kein Unglück. Die KPD ist gewiss nicht fehlerfrei: wir brauchen nur an ihre Haltung während des Kapp-Putsches und während des letzten Aufstandes der Berliner Elektriker zu erinnern...“ (Brief des Zentralkomitees der KI vom 15.01.1921, in Die Aktion, Nr. 13-14, Ap. 1921).

DIE ENTSTEHUNG DER GIK (1927-33)

6. KAPITEL

DIE ENTSTEHUNG DER GIK (1927-33)

Die Zeit von 1927 bis zur Machtübernahme durch Hitler war eine Schlüsselperiode in der Geschichte des holländi­schen Linkskommunismus. Die Überreste der Essener Strömung lösten sich in Deutschland auf. Die KAI war nur noch ein Schatten ihrer selbst, so dass sich ihr Exeku­tivkomitee von 1927 an (1) in den Niederlanden niederließ. Aber die KAPN, die praktisch die einzige wirkliche Sektion der KAI war,  starb auch langsam ab. Die Essener Tendenz, die sich nicht mal mehr auf die Unterstützung durch Gorter verlassen konnte, war nur eine kleine, dem Tod geweihte Gruppe in den Niederlanden.

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