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Was ist revolutionärer
Syndikalismus?
Schon seit 1968, aber besonders seit dem Zusammenbruch des Ostblocks haben viele, die für die Revolution wirken wollen, den Erfahrungen der Russischen Revolution und der 3. Internationale den Rücken gekehrt, um in einer anderen Tradition nach Lehren für den Kampf und die Die Bildung der außerparlamentarischen Opposition und die bürgerliche Demokratie Wie in anderen Artikeln unserer Presse aufgezeigt, entwickelte sich Ende der 1960er Jahre eine internationale Protestbewegung, gegen den Vietnam-Krieg, gegen die ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Verschlechterung, die in vielen Ländern Keime einer Infragestellung der bestehenden Ordnung Gegenüber all den Lügen, die heute zum Mai 68 verbreitet werden, müssen die Revolutionäre die Wahrheit wiederherstellen. Sie müssen auch die Mittel anbieten, um die Bedeutung und die Lehren dieser Ereignisse zu begreifen. Sie müssen insbesondere verhindern, dass ihre Lehren unter einem Haufen Blumen und Kränzen begraben werden. Im ersten Teil dieses Artikels, der sich mit der Bewegung des Mai 1968 befasste, haben wir ihre erste Phase nachgezeichnet, die der Mobilisierung der Studenten. Wir haben aufgezeigt, dass die studentische Agitation in Frankreich vom 22. März 1968 bis Mitte Mai nur der Ausdruck einer internationalen Bewegung war, die fast alle westlichen Staaten erfasste. Ausgelöst wurde die Bewegung 1964 in den USA an der Universität Berkeley, Kalifornien. IKSonlineDie IKS veröffentlicht bei Bedarf Web-Extras Arbeiterkampf in Deutschland: Eine Anhäufung von Unmut Wir begrüßen und bedanken uns für die uns vom Genossen G. zugesandte Buchbesprechung des o.g. Buches von Naomi Klein. Wir möchten hiermit unsere Leser/Innen zu solchen Zuschriften ermuntern.
Massenentlassungen und Lohnkürzungen in allen Branchen Während offizielle Regierungsstatistiken diesen Winter die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit Jahren verkündeten, ereilte die Beschäftigten zahlreicher Großbetriebe die Hiobsbotschaft von bevorstehenden Stellenstreichungen oder Werksschließungen. In den Jahren nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion gab es einen gemeinsamen Tenor in den Medien, der Wissenschaft und sogar in Teilen der arbeitenden Bevölkerung: „Der Kommunismus ist tot!“ und „Marx hatte unrecht – der Kapitalismus ist das beste Gesellschaftssystem!“ Wer damals auch nur die Begriffe „Marx“ oder „klassenlose Gesellschaft“ in den Mund nahm, erntete bestensfalls ein müdes Lächeln. Wir haben dieses Flugblatt gegen die laufende Militäroperation der türkischen Armee in Kurdistan erhalten. Es wurde von den Genossen der EKS verteilt. Mit Unterstützung des US-Imperialismus erklärte sich die Provinz Kosovo, die einen Großteil des südlichen Serbiens ausmacht, jüngst von Serbien unabhängig. Damit rückt ein „Großalbanien“ näher, das auch Mazedonien im Osten umfassen würde, wodurch Serbien weiter zurückgedrängt werden würde. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind sehr weitreichend und schwerwiegend. Sie führen zu einer weiteren gefährlichen Destabilisierung der inter-imperialistischen Beziehungen. Ein kurzer Blick auf einige aktuelle Konflikte lässt deutlich werden, in welchem Maße der Kapitalismus in Gewalt und Zerstörung versinkt: Dauerbrennpunkt Israel, die nicht abreißende Gewalt im Gazastreifen, die wieder aufflammenden Kämpfe im Libanon, die Anschläge im Irak und in Afghanistan, die Entsendung der US-Flotte an die Küsten des Iran, die fortgesetzte Destabilisierung und die Selbstmordattentate in Pakistan, die neulich stattgefundenen Raketentests in Indien und –last but not least – der jüngste Konfl
dddd Leserbrief: Am 7. März traten 430 SBB-Cargo Beschäftigte im Werk Bellinzona in den Streik. Die angekündigte Entlassung von 126 Angestellten hat in der Region eine Welle der spontanen Arbeitersolidarität mit den Betroffenen hervorgerufen. Die Arbeiterklasse lässt die Angriffe nicht mehr auf sich sitzen! Die Reaktion der Cargo Beschäftigten ist von ganzem Herzen zu begrüssen. Sie ist Ausdruck der wieder gewonnenen Kampfkraft der Arbeiterklasse. Es liegt auf der Hand: in
WeltrevolutionZweimonatszeitung der IKS in Deutschland und der Schweiz Der Sommer 2007 war ein erneutes
Beispiel dafür, wie der Kapitalismus in immer schneller wiederkehrende Krisen
stürzt: die imperialistische Barbarei mit den andauernden Blutbädern unter
Zivilisten im Irak; die Verwüstungen aufgrund der Klimaerwärmung, welche ihre
Ursachen in der unaufhörlichen Jagd nach Profit hat; und eine erneute
ökonomische Krise, welche eine noch stärkere Verarmung der Weltbevölkerung
ankündigt. Auf der anderen Seite entwickelt die Arbeiterklasse, welche als
einzige Klasse fähig ist, die Menschheit zu retten, ein immer größeres
Misstrauen gegenüber dem Kapitalismus. Wir wollen hier aber auf die ökonomische
Krise eingehen, die dramatischen Ereignisse im Immobiliensektor in den USA,
welche die ganze internationale Finanzwelt und Ökonomie erschüttert hat. Ende Mai hat
die IKS ihren 17. Internationalen Kongress abgehalten. Da die revolutionären
Organisationen nicht um ihrer selbst willen existieren, sondern ein Ausdruck des Proletariats sind
und gleichzeitig als aktive Faktoren im Leben der Arbeiterklasse wirken, ist es
ihre Aufgabe, an die gesamte Klasse über die Arbeit dieses besonderen
Augenblickes zu berichten, den solch ein Kongress darstellt. Diesem Ziel dient
dieser Artikel, welcher die Resolution über die internationale Situation
ergänzt, welche auf dem Kongress angenommen wurde und in dieser Nummer der
Internationalen Revue ebenfalls veröffentlicht ist. Nach jedem Kongress verabschiedet unsere Organisation eine "Resolution zur internationalen Lage". Dies ist ein Resultat der Diskussionen und Analysen, die die Organisation befähigen, für die nächsten Jahre eine klare Interventionsstrategie zu entwickeln. In der vorherigen Ausgabe unserer Internationalen Revue begannen wir mit der Veröffentlichung großer Auszüge aus einem Orientierungstext über den Marxismus und die Ethik, der Gegenstand interner Diskussionen in unserer Organisation war und ist. In den veröffentlichten Auszügen lasen wir: „Wir haben stets darauf bestanden, dass die Statuten nicht eine Kollektion von Regeln sind, die festlegen, was erlaubt ist und was nicht, sondern eine Orientierung für unser Verhalten und unsere Haltung, die eine in sich zusammenhängende Sammlung von moralischen Werten (besonders bezüglich des Verhältnisses unter den Mitgliedern und gegenüber der Organisation) zusammenfasst. Daher verlangen wir von jedem, der Mitglied der Organisation werden will, eine tiefgehende Übereinstimmung mit diesen Werten. Doch die Statuten als integraler Bestandteil unserer Plattform regeln nicht allein, wer unter welchen Umständen Mitglied der IKS werden kann. Sie bedingen auch den Rahmen und den Geist des militanten Lebens der Organisation und jedes ihrer Mitglieder. Die Bedeutung, die die IKS stets diesen Verhaltensprinzipien zugemessen hat, wird von der Tatsache veranschaulicht, dass sie nie zögerte, diese Prinzipien zu verteidigen, selbst wenn sie dabei eine Organisationskrise riskierte. Indem sie so verfährt, stellt sich die IKS bewusst und unerschütterlich in die Tradition des Kampfes von Marx und Engels in der Ersten Internationale, des Bolschewismus und der Italienischen Fraktion des Kommunistischen Linken. Indem sie so verfuhr, war sie in der Lage gewesen, eine Reihe von Krisen zu überstehen und fundamentale Verhaltensprinzipien der Klasse aufrechtzuerhalten. Jedoch wurde das Konzept der proletarischen Moral mehr implizit denn explizit hochgehalten, wurde es eher in empirischer Manier als theoretisch verallgemeinert in die Praxis umgesetzt. Angesichts massiver Vorbehalte der neuen Generation von Revolutionären nach 1968 gegenüber jeglichen Moralkonzepten, welche im Allgemeinen als notwendigerweise reaktionär betrachtet wurden, hielt es die Organisation für wichtiger, die Verhaltensweisen der Arbeiterklasse zu berücksichtigen, statt diese sehr allgemeine Debatte zu einer Zeit zu eröffnen, die noch nicht reif genug dafür war. Fragen der Moral waren nicht das einzige Gebiet, wo die IKS auf diese Weise verfuhr. In den frühen Tagen der Organisation existierten ähnliche Vorbehalte gegenüber der Notwendigkeit der Zentralisierung oder der Intervention der Revolutionäre, der führenden Rolle der Organisation bei der Entwicklung von Klassenbewusstsein, der Notwendigkeit des Kampfes gegen den Demokratismus oder der Anerkennung der Aktualität der Auseinandersetzung mit dem Opportunismus und Zentrismus." Der Artikel in dieser Ausgabe kehrt zum Werk des jungen Marx 1843 zurück, um die Ursprünge seiner Methoden zur Erarbeitung des kommunistischen Programms zu untersuchen. Wir hoffen, dass diese Zusammenfassung älterer Artikel die Leser dazu animieren wird, zu den Originalartikeln zurückzugehen, die wir auf Englisch in Form eines Buches veröffentlichten, aber auch online stellten. Die in Punkt 1 bis 7 zusammengefassten Artikel sind in voller Länge in Deutsch als Broschüre und Online auf unserer Web-Site erhältlich. Bisher hat es nur wenig Reaktionen aus dem politischen proletarischen Milieu zu den Artikeln gegeben. Dennoch bieten wir sie all jenen als eine Quelle der Untersuchung und Reflexion an, die danach streben, die wahre Bedeutung und den wirklichen Inhalt der kommunistischen Revolution zu klären. Internationale RevueHalbjährlich erscheinende deutsche Ausgabe. Die Internationale Revue erscheint regelmäßig auf Englisch, Französisch und Spanisch alle drei Monate |
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