Die revolutionäre Organisation

Der 17. Kongress der IKS: Eine internationale Verstärkung des proletarischen Lagers

Submitted by InternationaleRevue on Mit, 28/11/2007 - 13:18.
Ende Mai hat die IKS ihren 17. Internationalen Kongress abgehalten. Da die revolutionären Organisationen nicht um ihrer selbst willen existieren,  sondern ein Ausdruck des Proletariats sind und gleichzeitig als aktive Faktoren im Leben der Arbeiterklasse wirken, ist es ihre Aufgabe, an die gesamte Klasse über die Arbeit dieses besonderen Augenblickes zu berichten, den solch ein Kongress darstellt. Diesem Ziel dient dieser Artikel, welcher die Resolution über die internationale Situation ergänzt, welche auf dem Kongress angenommen wurde und in dieser Nummer der Internationalen Revue ebenfalls veröffentlicht ist.

11. Kongress der IKS: Der Kampf zur Verteidigung und zum Aufbau der Organisation

Submitted by deadmin on Sam, 15/09/2007 - 22:45.

Im April hat die IKS ihren 11. Internationalen Kongreß abgehalten. Da die kommunistischen Organisationen ein Teil des Proletariats, ein historisches Erzeugnis desselben sowie ein lebendiger Bestandteil und aktiver Faktor des Kampfes der Arbeiterklasse für ihre Befreiung sind, ist ihr Kongreß als höchstes Organ von herausragender Bedeutung für das Proletariat. Deshalb ist es die Aufgabe der Kommunisten, von diesem wesentlichen Moment des Lebens ihrer Organisation zu berichten.

Organisationsfrage: Sind wir "Leninisten" geworden? (Teil II)

Submitted by deadmin on Sam, 15/09/2007 - 16:17.

Im ersten Teil dieses Artikels sind wir auf die Anschuldigung eingegangen, dass wir ”Leninisten” geworden seien und unsere Position bezüglich der Organisationsfrage geändert hätten. Wir haben gezeigt, dass der ”Leninismus” nicht nur unseren Prinzipien und politischen Positionen widerspricht, sondern auch auf die Zerstörung der historischen Einheit der Arbeiterbewegung abzielt. Insbesondere verwirft er den Kampf der marxistischen Linken zuerst inner-, später außerhalb der II. sowie der III. Internationale. Er hetzt Lenin gegen Rosa Luxemburg, Pannekoek usw. auf. Der ”Leninismus” ist nichts anderes als die Negation des militanten Kommunisten Lenin und Ausdruck der stalinistischen Konterrevolution zu Beginn der 20er Jahre.

Organisationsfrage: Sind wir "Leninisten" geworden? (Teil I)

Submitted by InternationaleRevue on Sam, 15/09/2007 - 15:56.

Sind wir "Leninisten" geworden?

Seit Ende der 60er Jahre und dem Entstehen der Gruppen, welche 1975 die IKS gründen sollten, sind wir immer wieder mit zweierlei Kritiken konfrontiert worden.

Für die Einen, so vor allen die verschiedenen Internationalen Kommunistischen Parteien, welche direkt von  der Italienischen Linken abstammen, sind wir in der Frage des Klassenbewusstseins Idealisten und bezüglich der Organisationsfrage Anarchisten.

Die I. Internationale und der Kampf gegen das Sektierertum

Submitted by InternationaleRevue on Mon, 13/11/2006 - 11:29.
Neben dem Kampf der Bolschewiki gegen die Menschewiki zu Beginn dieses Jahrhunderts war die Auseinandersetzung zwischen dem Marxismus und dem Anarchismus in der I. Internationale wahrscheinlich das berühmteste Beispiel der Verteidigung der proletarischen Organisationsprinzipien in der Geschichte der Arbeiterbewegung. Für die Revolutionäre von heute, die von der lebendigen Organisationsgeschichte ihrer eigenen Klasse infolge der mehr als 50 jährigen stalinistischen Konterrevolution abgeschnitten sind, ist es wesentlich, sich die Lehren dieser Erfahrung wieder anzueignen. Der erste Artikel wird sich auf die Vorgeschichte dieser Auseinandersetzung konzentrieren und aufzeigen, wie Bakunin das Konzept entwickelte, die Führung der Arbeiterbewegung mittels einer geheimen Organisation zu übernehmen und unter seine eigene persönliche Kontrolle zu bringen. Wir werden aufzeigen, wie diese Auffassung notwendigerweise dazu führte, daß Bakunin von der herrschenden Klasse mit dem Ziel der Zerstörung der Internationale manipuliert werden konnte. Dabei werden wir die grundlegend arbeiterfeindlichen Wurzeln dieser Auffassung gerade was die Organisationsfrage bloßlegen.

Bericht zur Struktur und Funktionsweise der Organisation der Revolutionäre

Submitted by InternationaleRevue on Don, 09/11/2006 - 17:15.

1) Die Struktur der Organisation der Revolutionäre entspricht der Funktion, die sie in der Klasse zu erfüllen hat. Da diese Funktion Aufgaben beinhaltet, die in jeder Etappe der Arbeiterbewegung zu erfüllen sind, aber auch Aufgaben, die eher einer bestimmten Phase der Bewegung entsprechen, gibt es Eigenschaften, die ständig auf eine revolutionäre Organisation zutreffen, und solche, die eher für einen bestimmten Zeitpunkt typisch sind und somit von den historischen Bedingungen bestimmt werden, innerhalb derer die Organisation hervorgeht und sich entfaltet.

Zu den ständig gültigen Eigenschaften zählen:

* Die Existenz eines für die ganze Organisation gültigen Programms. Als Synthese der Erfahrungen des Proletariats (von dem die Organisation ein Teil ist), als Ausdruck einer Klasse, die nicht nur in der Gegenwart existiert, sondern auch eine historische Zukunft hat, drückt dieses Programm

- diese Zukunft durch die Festlegung der Ziele der Klasse und des Weges zur Erreichung desselben aus,

- faßt es die grundlegenden Positionen zusammen, welche eine Organisation in der Klasse verteidigen muß,

- dient es als Grundlage zum Beitritt zu einer Organisation.

* Ihr einheitlicher Charakter. Als Ausdruck der Einheit ihres Programms und der Arbeiterklasse, aus der sie hervorgeht, spiegelt sich dies praktisch in der Zentralisierung ihrer Struktur wider.

Eine Karikatur der Partei : die bordigistische Partei - Antwort an ”Kommunistisches Programm”

Submitted by InternationaleRevue on Sam, 07/10/2006 - 10:52.

Die für die Befreiung der Arbeiter­klasse unabdingbare Entwicklung des Klassenbewußtseins ist ein fortdauernder und unaufhörlicher Prozeß. Er wird be­stimmt durch das soziale Wesen des Pro­letariats als eine historische Klasse, die als einzige Klasse die Lösung der un­überwindbaren Gegensätze des Kapitalis­mus in sich birgt, wobei der Kapitalis­mus selbst die letzte der in Klassen ge­teilten Gesellschaften ist. Sowie die historische Aufgabe, die die menschliche Gesellschaft zerreißenden Klassengegen­sätze aufzulösen, nur das Werk der Arbei­ter selbst sein kann, kann das Bewußtsein über diese Aufgabe dem Proletariat keines­wegs von außen 'importiert' oder einge­trichtert werden, sondern es ist das Pro­dukt seines wahren Seins, seiner eigenen Existenz. Es ist die wirtschaftliche, so­ziale und politische Stellung in der Ge­sellschaft, die die praktischenHandlun­gen und den historischen Kampf des Prole­tariats bestimmen.

30 Jahre IKS: Von der Vergangenheit lernen, um die Zukunft zu bauen

Submitted by InternationaleRevue on Mit, 07/06/2006 - 22:58.

Die IKS hielt im dreißigsten Jahr ihrer Existenz ihren 16. Kongress ab. In diesem Artikel beabsichtigen wir deshalb, eine Bilanz der Erfahrung unserer Organisation aufzuzeichnen, so wie wir es am 10. und 20. Jahrestag der IKS auch taten. Dies ist kein Zeichen von Narzissmus: Kommunistische Organisationen existieren nicht für sich; sie sind Instrumente der Arbeiterklasse, der ihre Erfahrungen gehören. Dieser Artikel hat deshalb zum Ziel, das Mandat unserer Organisation für ihre 30jährige Existenz sozusagen an die Klasse zurückzugeben. Und wie jedes Mal, wenn man ein Mandat zurückgibt, müssen wir auch diesmal bestimmen, ob unsere Organisation in der Lage gewesen war, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, die sie übernahm, als sie gegründet wurde. Wir beginnen daher mit der Frage, worin die Verantwortung der Revolutionäre in der Situation 30 Jahre zuvor bestand und wie sie sich seitdem mit der Änderung der Situation selbst gewandelt hat.

Das Ehrengericht - Eine Waffe zur Verteidigung der revolutionären Organisationen

Submitted by IKS on Sam, 25/02/2006 - 17:22.

Das Ehrengericht - Eine Waffe zur Verteidigung der revolutionären Organisationen

 

 


Auf ihrem 11. Internationalen Kongreß hat die IKS im April 1995 die schwerwiegende Entscheidung getroffen, eines ihrer Mitglieder, den ehemaligen Genossen JJ wegen seines zerstörerischen und mit der Zugehörigkeit zu einer kommunistischen Organisation unvereinbaren Verhaltens auszuschließen. Insbesondere hatte JJ innerhalb der IKS ein geheimes Netz von Anhängern der Ideologie der Freimaurer aufgebaut. Dieser Ausschluß erforderte von unserer Organisation, daß wir eine Warnung an unsere Leser veröffentlichten (siehe Weltrevolution Nr.76), um das ganze proletarische politische Milieu vor den Umtrieben dieses Elements zu warnen. JJ verwarf die Argumente, die uns zu seinem Ausschluß führten, insbesondere leugnet er, daß sein Verhalten  bewußt und absichtlich gewesen sei; er behauptet, die Einschätzung der IKS sei Ausdruck ‘eines kollektiven Deliriums’ und einer ‘interpretativen Paranoia’. Demgegenüber  verteidigt die IKS gemäß der Tradition der Arbeiterbewegung die proletarischen Prinzipien, indem sie dieses ehemalige Mitglied sofort nach seinem Ausschluß aufgerufen hat, ein Ehrengericht zu beantragen, das aus Mitgliedern anderer Organisationen des revolutionären Milieus besteht, um Klarheit über das Wesen seines Verhaltens und die Ursachen seines Ausschlusses zu schaffen.

 

Kommunistische Linke Russlands

Submitted by IKS on Sam, 25/02/2006 - 14:16.

DIE KOMMUNISTISCHE LINKE IN RUSSLAND 1918-1930 Teil I

 

 

Funktion der revolutionären Organisation

Submitted by InternationaleRevue on Sam, 25/02/2006 - 13:53.

 

 

DIE FUNKTION DER REVOLUTIONÄREN ORGANISATION

 

 

1) Seit ihrer Gründung hat die IKS die entscheidende Bedeu­tung einer internationalen Organisation der Revolutionäre bei dem Wiedererstarken eines neuen Kurses der Klassenkämpfe auf Weltebene unterstrichen. Durch unsere Inter­vention in dem Kampfe, selbst wenn dies nur auf einem bescheidenen Maßstab durchgeführt werden kann, durch unsere ausdauernden Versuche, auf die Schaffung eines wirklichen Diskussionszentrums zwischen revolutionären Gruppen hinzuarbeiten, haben wir in der Praxis bewie­sen, daß unsere Existenz weder überflüssig, noch eine Phantasie war. Überzeugt davon, daß unsere Funktion einem grundlegenden Bedürfnis der Klasse entspricht, haben wir sowohl den Dilettantismus als auch den Grössenwahnsinn des revolutionären Milieus bekämpft, das noch von den Spuren des mangelnden Verantwortungsbewußtseins und der Unreife gekennzeichnet ist. Diese Überzeugung ruht nicht auf einem religiösen Glauben, son­dern auf einer Methode der Analyse: die marxistische Theorie. Die Gründe für das Entstehen der revolutionären Organisation können nicht außerhalb dieser Theorie ver­standen werden, denn ohne sie könnte es keine wirkliche revolutionäre Bewegung geben.

 

 

Über die Partei und ihre Beziehung zur Klasse

Submitted by InternationaleRevue on Fre, 24/02/2006 - 23:38.

 

 

Über die Partei und ihre Beziehung zur Klasse

 

 

 

 

 

Polemik mit dem IBRP: Eine opportunistische Politik der Umgruppierung führt lediglich zu „Fehlgeburten“

Submitted by InternationaleRevue on Mit, 10/08/2005 - 15:32.
Im letzten Artikel dieser Serie („Der Nucleo Comunista Internacional, eine Episode im Streben des Proletariats nach Bewusstsein“,    Internationale Revue Nr. 35) haben wir den Weg eines kleinen Kerns von revolutionären Genossen geschildert, welche sich im „Nucleo Comunista Internacional (NCI) zusammengefunden hatten. (....) Ein Ziel dieses Artikels ist es, unter anderem auf genau diese Frage eine Antwort zu geben, was für das IBRP von Nutzen sein könnte sowie für Elemente, die sich den Positionen der Kommunistischen Linken annähern und beeindruckt sind von der Behauptung des IBRPs,  „der alleinige Erbe der Italienischen Kommunistischen Linken“ zu sein.

Bilanz des 16. Kongress der IKS: Sich auf den Klassenkampf und das Auftauchen neuer kommunistischer Kräfte vorbereiten

Submitted by Weltrevolution on Sam, 30/07/2005 - 03:00.
 Die IKS führte im letzten Frühjahr ihren 16. Kongress durch. "Der internationale Kongress ist das höchste Organ der IKS", wie unsere Statuten sagen. Deshalb ist es wie immer nach solchen Ereignissen unsere Aufgabe, der Arbeiterklasse über diesen Kongress zu berichten und seine wichtigsten Orientierungen hervorzuheben.