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KommunismusZum 125. Todestag von Karl MarxSubmitted by Weltrevolution on Die, 25/03/2008 - 11:50.
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In den Jahren nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion gab es einen gemeinsamen Tenor in den Medien, der Wissenschaft und sogar in Teilen der arbeitenden Bevölkerung: „Der Kommunismus ist tot!“ und „Marx hatte unrecht – der Kapitalismus ist das beste Gesellschaftssystem!“ Wer damals auch nur die Begriffe „Marx“ oder „klassenlose Gesellschaft“ in den Mund nahm, erntete bestensfalls ein müdes Lächeln. Der Kommunismus: Der Beginn der wirklichen Geschichte der Menschheit (II)Submitted by InternationaleRevue on Die, 20/11/2007 - 22:40.
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Der Artikel in dieser Ausgabe kehrt zum Werk des jungen Marx 1843 zurück, um die Ursprünge seiner Methoden zur Erarbeitung des kommunistischen Programms zu untersuchen. Wir hoffen, dass diese Zusammenfassung älterer Artikel die Leser dazu animieren wird, zu den Originalartikeln zurückzugehen, die wir auf Englisch in Form eines Buches veröffentlichten, aber auch online stellten. Die in Punkt 1 bis 7 zusammengefassten Artikel sind in voller Länge in Deutsch als Broschüre und Online auf unserer Web-Site erhältlich. Bisher hat es nur wenig Reaktionen aus dem politischen proletarischen Milieu zu den Artikeln gegeben. Dennoch bieten wir sie all jenen als eine Quelle der Untersuchung und Reflexion an, die danach streben, die wahre Bedeutung und den wirklichen Inhalt der kommunistischen Revolution zu klären. Der Kommunismus ist keine schöne Idee, sondern eine materielle Notwendigkeit (Zusammenfassung Band 2)Submitted by deadmin on Mit, 03/10/2007 - 12:37.
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Wir haben zuvor eine Zusammenfassung des ersten Bandes unserer Artikelreihe zum Kommunismus veröffentlicht, in der wir die Entwicklung des kommunistischen Programms in der aufsteigenden Phase des Kapitalismus anhand der Werke von Marx und Engels thematisierten. Leserbrief: Die Wirtschaftsordnung unter der Herrschaft der ArbeiterräteSubmitted by Weltrevolution on Son, 23/09/2007 - 14:59.
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Leserbrief: Ich interessiere mich für die rätekommunistische Wirtschaftsordnung. Wie sieht diese Wirtschaft genau aus? Ich habe schon gelesen, dass die Arbeiter die Betriebe enteignen und sie anschließend Durch Arbeiterräte selbst verwalten. Wer ist aber dann der Kapitaleigner? Der Staat oder alle Arbeiter zusammen (Verein)? Bei letzterem stellt sich noch die Frage: Was passiert, wenn ein Arbeiter ausscheidet und ein neuer in den Betrieb eintritt? In der Wirtschaft wird es schon allein zwecks der Dynamik immer nicht kapitalistische Selbstständige geben, die ihren Betrieb auch vergrößern wollen. Wie werden diese in die rätekommunistische Wirtschaftsordnung integriert, ohne dass neue Kapitalverhältnisse entstehen? Für diese Fragen finde ich einfach keine Antwort. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort und danke Ihnen im Voraus.
Antwort der IKS: Leserbrief: Die Wirtschaftsordnung unter der Herrschaft der ArbeiterräteSubmitted by IKSonline on Fre, 07/09/2007 - 19:06.
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Leserbrief:Ich interessiere mich für die rätekommunistische Wirtschaftsordnung. Wie sieht diese Wirtschaft genau aus? Ich habe schon gelesen, dass die Arbeiter die Betriebe enteignen und sie anschließend Durch Arbeiterräte selbst verwalten. Wer ist aber dann der Kapitaleigner? Der Staat oder alle Arbeiter zusammen (Verein)? Bei letzterem stellt sich noch die Frage: Was passiert, wenn ein Arbeiter ausscheidet und ein neuer in den Betrieb eintritt? In der Wirtschaft wird es schon allein zwecks der Dynamik immer nicht kapitalistische Selbstständige geben, die ihren Betrieb auch vergrößern wollen. Wie werden diese in die rätekommunistische Wirtschaftsordnung integriert, ohne dass neue Kapitalverhältnisse entstehen? Für diese Fragen finde ich einfach keine Antwort. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort und danke Ihnen im Voraus. Antwort der IKS:Lieber Genosse, vielen Dank für Deine E-Mail, die wir vor einigen Wochen bekommen haben. Entschuldige bitte unsere späte Antwort. Wir haben uns natürlich sehr gefreut, dass Du uns solch wichtigen und nicht einfachen Fragen stellst, auf die man auch keine Antworten aus dem Ärmel schütteln kann. Hier also nur der Beginn einer Antwort und hoffentlich der Beginn eines Austausches zwischen uns zu diesem und vielleicht anderen Themen. Bei unserer Antwort wollen wir vorneweg eine Unterscheidung hervorheben, auf die wir hier nicht ausführlicher eingehen wollen, die aber hilfreich ist, um Missverständnisse zu vermeiden. Wir unterscheiden drei Phasen auf dem Weg zum Kommunismus: Erstens der Bürgerkrieg: in dieser Phase kämpfen die Arbeiterklasse und die mit ihr verbündeten Klassen und Schichten gegen die Kapitalistenklasse; das Proletariat ist noch nicht im Besitz der Macht. Zweitens: nach erfolgreicher Machtergreifung und dem Sturz der Kapitalistenklasse beginnt die Übergangsperiode, die auch wiederum in verschiedene Phasen untergliedert wird. Während dieser können erste Maßnahmen durch die an die Macht gekommene Arbeiterklasse ergriffen werden. Wie der Name sagt, befindet sich alles im Fluss. Drittens der Aufbau des eigentlichen Kommunismus. Der Kommunismus: Der Beginn der wirklichen Geschichte der Menschheit (I)Submitted by InternationaleRevue on Son, 03/06/2007 - 20:05.
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Der Kommunismus ist die einzige ZukunftMit diesem Artikel beginnen wir den dritten Band unserer Kommunismus-Reihe, die vor fast 15 Jahren begonnen wurde. Der zweite Band dieser Reihe (in Internationale Revue Nr. 111, engl., franz. und span. Ausgabe) schloss mit dem Ende einer Periode - der Erschöpfung der internationalen revolutionären Welle, die den Kapitalismus bis in seine Grundfeste erschüttert hatte - und, noch spezifischer, mit einer kühnen Beschreibung der kommunistischen Kultur der Zukunft, die 1924 von Trotzki in seinem Werk Literatur und Revolution umrissen worden war. Der Kommunismus ist nicht nur eine schöne Idee, sondern er steht auf der Tagesordnung der GeschichteSubmitted by IKSonline on Fre, 09/03/2007 - 15:49.
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Der nachfolgende Artikel ist der 3. Teil der Zusammenfassung unserer bisher in der International Review erschienen Artikelserie zum Thema Kommunismus. Die ersten beiden Teile erscheinen im Laufe des Jahres 2007 auf unserer Webseite und in der Internationalen Revue auf Deutsch.
Die Lehren der Niederlage begreifen, die Vision der Zukunft aufrechterhalten
Im ersten Teil unserer Zusammenfassung des 2. Bandes untersuchten wir, wie das kommunistische Programm durch die großen Fortschritte bereichert wurde, die die Arbeiterbewegung während der Welle revolutionärer Kämpfe gemacht hatte, welche durch den I. Weltkrieg hervorgerufen worden war. In diesem zweiten Teil werden wir untersuchen, wie die Revolutionäre sich darum bemühten, den Rückfluss und die Niederlage der revolutionären Welle zu begreifen. Wir werden dabei aufzeigen, dass diese Phase auch eine Quelle unschätzbar wichtiger Lehren für die zukünftigen Revolutionen darstellt. Vor 100 Jahren: Die Revolution von 1905 in Russland (Teil II)Submitted by InternationaleRevue on Mit, 07/06/2006 - 18:06.
Die Revolution von 1905 ereignete sich, als der Kapitalismus im
Begriff war, in seine Niedergangsperiode einzutreten. Die Arbeiterklasse sah
sich nicht mit einem Kampf um Reformen innerhalb des Kapitalismus, sondern mit
einem politischen Kampf gegen den Kapitalismus und für seine Überwindung
konfrontiert, in dem die Machtfrage anstelle der Frage der wirtschaftlichen Zugeständnisse
im Vordergrund stand. Das Proletariat antwortete auf diese Herausforderung mit
der Erschaffung von Mitteln seines politischen Kampfes: des Massenstreiks und
der Sowjets.
THESEN ZUR ÖKONOMISCHEN UND POLITISCHEN KRISE IN DER SU UND DEN OSTEUROPÄISCHEN LÄNDERNSubmitted by IKS on Die, 18/04/2006 - 21:53.
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1) Die Erschütterungen, welche gegenwärtig die Länder mit einem stalinistischen Regime erfassen, können nicht außerhalb des allgemeinen Rahmens der Analyse verstanden werden, der für alle Länder der Welt gültig ist, die Dekadenz der kapitalistischen Produktionsweise und die unaufhaltsame Verschärfung der Krise. Jedoch muß jede ernsthafte Analyse der gegenwärtigen Lage dieser Länder die Besonderheiten ihrer Regime mit berücksichtigen. Solch eine Untersuchung der Besonderheiten der osteuropäischen Länder wurde von der IKS schon mehrfach anläßlich der Arbeiterkämpfe in Polen im Sommer 1980 und der Gründung der ’unabhängigen’ Gewerkschaft Solidarnosc angefertigt.
Einführung zu: Anarchismus und KommunismusSubmitted by InternationaleRevue on Mon, 17/04/2006 - 09:09.
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Der Anarchismus ist heute wieder im Aufwind. Sei es durch das Erscheinen und Wiedererstarken des Anarchosyndikalismus, sei es durch das Auftauchen verschiedenster kleiner Gruppen, die sich auf libertäre Ideen beziehen und in mehreren Ländern aus dem Boden spriessen. Sie geniessen auch die vermehrte Aufmerksamkeit der kapitalistischen Medien. Dies lässt sich durch die Besonderheiten der heutigen Zeit erklären. Der Zusammenbruch der stalinistischen Regime Ende der 80er Jahre hat es der herrschenden Klasse erlaubt, eine bisher nie gesehene Kampagne über den “Tod des Kommunismus” zu entfesseln. Diese Kampagne hatte auch auf die Arbeiterklasse Auswirkungen, selbst auf Elemente, die das kapitalistische System ablehnen und auf dessen revolutionäre Überwindung hoffen. Laut den bürgerlichen Kampagnen bedeutet das Scheitern dessen, was als “Sozialismus” oder “Kommunismus” dargestellt wird, auch ein Scheitern der kommunistischen Ideen von Marx, welche die stalinistischen Regime zur offiziellen Ideologie erhoben (und dabei natürlich systematisch verfälscht) hatten. INTERNATIONALISME 1946: Die russische Erfahrung - Privateigentum und GemeineigentumSubmitted by InternationaleRevue on Sam, 25/02/2006 - 16:53.
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INTERNATIONALISME 1946
DIE RUSSISCHE ERFAHRUNG PRIVATEIGENTUM UND GEMEINEIGENTUM
EINLEITUNG DER IKSDen Artikel, den wir im nachfolgenden veröffentlichen, wurde von der Gruppe "Kommunistische Linke Frankreichs" (GCF) in der Nr. 10 der Revue INTERNATIONALISME im Mai 1946 veröffentlicht. INTERNATIONALISME faßte sich als die Fortsetzung von BILAN und OKTOBER auf, die die Internationalen Kommunistischen Linken vor dem Ausbruch des II. Weltkriegs veröffentlichten. Aber INTERNATIONALISME ist keine einfache Fortsetzung von BILAN, es ist auch eine Überwindung desselben.
Leserbrief zu Verhalten und KlassenkampfSubmitted by Weltrevolution on Sam, 28/01/2006 - 15:49.
Ohne einen aktiven Austausch von
Standpunkten, ohne Debatte ist eine Klärung kommunistischer Positionen
unmöglich. Deshalb versuchen wir
möglichst regelmäßig in unserer Zeitung Zuschriften von Leser/Innen zu veröffentlichen
und darauf so ernsthaft wie möglich zu antworten. Wir unsererseits sind nicht
nur erfreut, sondern auch dankbar für jede Zuschrift, die wir erhalten, weil
sie uns zu einer selbstkritischen
Auseinandersetzung mit unserer Arbeit und unseren Positionen zwingt.
Deshalb, wenn Euch an unserer Zeitung etwas besonders angesprochen oder auch
missfallen hat, schreibt uns, auch wenn es nur ein paar Zeilen sind.
Wir haben einen Leserbrief aus dem Rhein-Neckar Raum erhalten, der sich mit Fragen des menschlichen Verhaltens befasst. Es handelt sich um sehr grundlegende Fragen des Menschseins und des gesellschaftlichen Lebens. Aus dem Brief wird aber rasch ersichtlich, dass der Fragesteller nicht allein durch die Probleme des Allgemeinmenschlichen motiviert wird, die Frage des Verhaltens zu thematisieren. Es geht insbesondere um die Perspektiven des Klassenkampfes. Es geht nicht zuletzt um die Frage, ob die Arbeiterklasse heute und in der Zukunft in der Lage sein wird, dem Druck der Konkurrenz, den Denk- und Verhaltensweisen des Kapitalismus eine eigene gesellschaftliche Perspektive entgegenzusetzen. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass die Arbeiterklasse eigene, klassenspezifische Verhaltensweisen entwickelt, welche der Natur und dem geschichtlichen Endziel ihres Kampfes, dem Kommunismus, entsprechen? Aus welchem Zusammenhang und aus welchem allgemeinem und spezifischem Kräfteverhältnis resultiert welche Art von Verhalten? Welche Emotionen sind Ausdruck davon? Der Kommunismus - kein schönes Ideal,Submitted by IKS on Mit, 28/12/2005 - 15:50.
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Vom primitiven Kommunismus zum utopischen SozialismusDas erste Ziel dieser Artikelreihe besteht in
einer marxistischen Darstellung, daß der Kommunismus nicht irgendwie eine nette
Idee ist. Wie Marx in der "Deutschen Ideologie" 1845/46 schrieb: Wie das Proletariat Marx für den Kommunismus gewonnen hatSubmitted by IKS on Mit, 28/12/2005 - 15:45.
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"Die
theoretischen Sätze der Kommunisten beruhen keineswegs auf Ideen, auf
Prinzipien, die von diesem oder jenem Weltverbesserer erfunden oder entdeckt
sind. Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher Verhältnisse eines
existierenden Klassenkampfes, einer unter unseren Augen vor sich gehenden
geschichtlichen Bewegung" (Manifest, MEW 4, S. 474). 1848: Der Kommunismus als politisches ProgrammSubmitted by IKS on Mit, 28/12/2005 - 15:26.
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Die zwei vorausgegangenen Artikel dieser Reihe (1) haben sich weitgehend auf die Ökonomisch- und Philosophischen Manuskripte (ÖPM) von 1844 konzentriert, weil letztere eine reiche Ader mit Material zum Problem der entfremdeten Arbeit und zu den höchsten Zielen des Kommunismus waren, wie sie von Marx ins Auge gefaßt wurden, als er sich erstmalig einer proletarischen Bewegung anschloß. Aber auch wenn Marx schon 1843 das moderne Proletariat als den Träger der kommunistischen Umwälzung identifizierte, entwickelten die ÖPM hinsichtlich der praktischen sozialen Bewegung, die von der Gesellschaft der Entfremdung in die echte menschliche Gemeinschaft führt, noch nicht ein so genaues Bild. Diese fundamentale Weiterentwicklung in Marx' Denken sollte durch das Zusammentreffen zweier vitaler Elemente eintreten: die Erarbeitung der Methode des historischen Materialismus und die offenkundige Politisierung des kommunistischen Projekts Die Revolution von 1848: Die kommunistische Perspektive tritt zutrageSubmitted by IKS on Mit, 28/12/2005 - 15:12.
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Wie wir im letzten Teil gesehen haben, wurde das Manifest während der Teilnahme an einem kurz bevorstehenden revolutionären Ausbruch geschrieben. Bei dieser Aussicht war es kein Ruf in der Wüste: ‘.. das Bewußtsein über die heraufziehende Revolution was bezeichnenderweise nicht auf die Revolutionäre beschränkt, die es am deutlichsten formulierten, und auch nicht auf die herrschenden Klassen, deren Angst vor den verarmten Massen in Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen nie verborgen bleibt. Die Armen selber spürten sie kommen. Die gebildeten Teile des Volkes brachten sie auch zum Ausdruck. ‘Alle wohl informierten Leute’, schrieb der amerikanische Konsul aus Amsterdam in der Hungerzeit von 1847, als deutsche Auswanderer ihre Eindrücke nach ihrer Durchreise durch Holland schilderten, ‘glauben, daß die jetzige Krise so tief mit den gegenwärtigen Ereignissen verbunden ist, daß ‘sie’ der Anfang der großen Revolution ist, von der sie ausgehen, daß sie früher oder später die augenblicklichen Verhältnisse sprengen werden’ (E.J. Hobsbawm, ‘Das Zeitalter der Revolution’ 1789-1848). 1871: die erste proletarische Revolution Kommunismus: eine staatenlose GesellschaftSubmitted by IKS on Mit, 28/12/2005 - 14:43.
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Gemäß der falschen, weitverbreiteten Auffassung,
die systematisch von sämtlichen Sprachrohren der bürgerlichen Ideologie, von
der Sensationspresse bis hin zu den Professoren der Akademien, aufrechterhalten
und ausgestreut wird, bedeutet der Kommunismus eine Gesellschaft, in der alles
vom Staat geregelt wird. Die ganze Identifizierung des Kommunismus mit den
stalinistischen Regimen geht auf diese Annahme zurück. Leserbrief: Die Weltrevolution und der wirkliche MarxismusSubmitted by IKSonline on Mit, 21/12/2005 - 00:10.
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Eine Debatte in NorwegenEinführung der IKS Wir eröffnen hier eine Debatte mit einem Leser aus Norwegen, der uns einen Leserbrief schickte. In der Presse der IKS veröffentlichen wir regelmäßig Leserbriefe, die von großem Interesse für Revolutionäre sein können.Der Kommunismus nur eine Utopie? (II)Submitted by Weltrevolution on Mon, 05/12/2005 - 15:15.
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Im ersten Teil des Artikels haben wir aufgezeigt, dass der Kommunismus nicht nur ein uralter Traum der Menschheit und schon gar nicht das Ergebnis des bloßen Willens der Menschen ist, sondern die einzige Gesellschaftsform, die die Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft überwinden kann und deren materielle Grundlagen gerade durch diesen Kapitalismus gelegt wurden. Der Eintritt des Kapitalismus in den tödlichen Kreislauf von Krise - Krieg - Wiederaufbau, der mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges zu Tage trat, beweist nicht nur, dass der Kommunismus eine materielle Möglichkeit geworden ist, sondern auch eine Notwendigkeit im Sinne des Fortschritts, aber auch des nackten Überlebens der Menschheit. Kommunismus 3. TeilSubmitted by Weltrevolution on Mon, 31/10/2005 - 18:03.
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In den ersten beiden Artikeln (s. Weltrevolution Nr. 124 und 125) hielten wir zunächst einmal fest, dass der Kommunismus nicht nur ein alter Traum der Menschheit oder das bloße Produkt des menschlichen Willens ist, sondern dass die Notwendigkeit und die Möglichkeit des Kommunismus direkt auf den materiellen Bedingungen beruht, die der Kapitalismus entwickelt hat; zweitens, dass entgegen aller Vorurteile über die "menschliche Natur", die es der Menschheit unmöglich mache, in solch einer Gesellschaft zu leben, der Kommunismus wirklich die Gesellschaftsform ist, die am besten geeignet ist, jedem Individuum seine vollständige Entfaltung zu ermöglichen. Wir müssen uns nun noch mit einer weiteren Frage hinsichtlich der Möglichkeit des Kommunismus befassen. ‚Gut, der Kommunismus ist notwendig und materiell möglich. Männer und Frauen könnten in einer solchen Gesellschaft durchaus leben. Doch heute ist die Menschheit derart entfremdet in der kapitalistischen Gesellschaft, dass sie niemals die Stärke aufbringen wird, um eine solche Transformation in Angriff zu nehmen, die so gigantisch wie die kommunistische Revolution ist.' Wir werden nun versuchen, darauf zu antworten. Vor 100 Jahren: Die Revolution von 1905 in Russland (Teil I)Submitted by InternationaleRevue on Sam, 23/07/2005 - 11:54.
Vor 100 Jahren unternahm das Proletariat in
Russland die erste revolutionäre Bewegung des 20. Jahrhunderts, heute bekannt
als die russische Revolution von 1905. Da sie, anders als die Oktoberrevolution
zwölf Jahre später, nicht zu einem erfolgreichen Schluss gelangte, geriet diese
Bewegung fast vollständig in Vergessenheit. Dies ist auch der Hauptgrund, warum
sie nicht zum Mittelpunkt von Verleumdungs- und Verunglimpfungskampagnen wurde,
wie es der Russischen Revolution von 1917 geschah, besonders im Herbst 1989,
als die Berliner Mauer niedergerissen wurde. Dennoch erbrachte die Revolution
von 1905 eine Reihe von Lehren, Klärungen und Antworten auf Fragen der
damaligen Arbeiterbewegung, ohne die die Revolution von 1917 sicherlich nicht
gelungen wäre. Darüber hinaus befindet sich 1905, obgleich diese Ereignisse vor
100 Jahren stattgefunden haben, politisch näher an uns, als man annehmen
könnte. Aus diesen Gründen müssen sich die Generationen der Revolutionäre von
heute und morgen die grundlegenden Lehren der ersten russischen Revolution
wiederaneignen.
Kommunismus IVSubmitted by Weltrevolution on Fre, 17/09/2004 - 10:27.
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In den vorherigen Artikeln dieser Serie haben wir gesehen: - warum der Kommunismus heute nicht nur für das Gedeihen der Menschheit, sondern auch für ihr nacktes Überleben notwendig ist; - warum er zum ersten Mal in der Geschichte nicht mehr nur ein schöner Traum, sondern – aufgrund der Tatsache, dass die Menschheit heute die materiellen Bedingungen besitzt, um diesen riesigen Schritt nach vorn zu machen –eine reelle Möglichkeit ist; -- warum der Mensch wirklich fähig ist, solch eine Gesellschaft in Gang zu setzen und in ihr zu leben; Gegen die Mystifikationen des Europäischen SozialforumsSubmitted by InternationaleRevue on Mon, 24/05/2004 - 12:20.
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Nur eine andere Welt ist möglich: Der Kommunismus!Eine Antwort auf diese Frage kann das ESF schwerlich anbieten. Angesichts der Unmenge und Unterschiedlichkeit der teilnehmenden Organisationen (von Organisationen der „Jungen Manager“ und „Jungen Unternehmer“ über christliche Vereinigungen bis hin zu Trotzkisten wie LCR und SWP, Stalinisten der KPF und von Rifondazione und selbst Anarchisten wie Alternative Libertaire) fällt es schwer zu glauben, dass das ESF auch nur eine kohärente Antwort oder überhaupt eine Antwort geben kann. Jedermann ist darum bemüht, seine eigenen Ideen zur Geltung zu bringen, daher die enorme Mannigfaltigkeit der Themen, die in Flugblättern, Debatten und Slogans zum Ausdruck kamen. Jedoch stellt sich bei näherem Hinschauen heraus, dass die Ideen, die aus dem ESF kommen, erstens nichts Neues enthalten und zweitens auch absolut nichts „Antikapitalistisches“ in sich bergen. Der Kommunismus ist nicht nur eine schöne Idee, sondern eine NotwendigkeitSubmitted by InternationaleRevue on Die, 02/12/2003 - 17:30.
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Trotzki und die „Kultur des Kommunismus“ In einem vorangegangenen Artikel (Internationale Revue Nr. 30) sind wir auf die Debatte über die „proletarische Kultur“ in den ersten Jahren der Russischen Revolution eingegangen. Unser Artikel war gleichzeitig Einführung eines Auszuges aus Trotzkis Buch Literatur und Revolution, welches unserer Meinung nach den klarsten Rahmen zu dieser Debatte liefert, indem es die Politik einer proletarischen politischen Macht auf der Ebene der Kunst und Kultur beschreibt. Die hier abgedruckten Auszüge, versehen mit unseren Gedanken dazu, stammen aus einem anderen Kapitel dieses Buches, in welchem Trotzki seine Vision von Kunst und Kultur in einer zukünftigen kommunistischen Gesellschaft entwickelt. Nachdem er den Begriff einer „proletarischen Kultur“ in den vorangegangenen Kapiteln seines Buches verworfen hat, erlaubt er sich nun einen Ausblick auf eine wirklich menschliche Kultur in einer klassenlosen Gesellschaft. Es ist ein Ausblick, der weit über die spezifischen Fragen der Kunst in die Sphären einer verwandelten Gesellschaft reicht. |
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