Die Arbeiterklasse ist nicht verschwunden

 

Beim Presseverkauf, in Diskussionen oder auf öffentlichen Veranstaltungen werden uns oft Fragen gestellt wie, ob die Arbeiterklasse überhaupt noch existiere, ob sie noch fähig sei zu kämpfen und ob sie noch über die Stärke verfüge, eine revolutionäre Veränderung der Gesellschaft herbeizuführen. Es gibt auch Leute, die offen sagen: ”Das Proletariat ist eine überholte Idee, die Arbeiterklasse existiert nicht, und der Klassenkampf gehört der Geschichte an.” Andere anerkennen die Existenz der Arbeiterklasse und dass deren Ausbeutung immer schlimmer wird, doch sie sehen den Kampf der Arbeiter nicht und haben Zweifel daran, dass jene fähig sind, eine Antwort zu geben. Es gibt auch Leute, die zwar die unmittelbaren Kämpfe sehen, aber nicht an die Möglichkeit einer revolutionären Veränderung glauben. Und schlussendlich treffen wir immer wieder Leute, welche die Arbeiterkämpfe generell unterstützen und von der Notwendigkeit einer revolutionären Veränderung überzeugt sind, doch aus verschiedensten Gründen davon ausgehen, dass eine Neuzusammensetzung der Arbeiterklasse und die Auswirkungen der sozialen Zersetzung auf die Arbeiter, vor allem auf die Arbeitslosen, zu einer Krise der Arbeiterklasse geführt hätten.

Wir stützen uns in der Antwort auf diese Anliegen auf einen Artikel, den wir in der Internationalen Revue Nr. 14 und 15 unter dem Titel ”Wer kann die Welt verändern?” veröffentlichten und aus dem wir lange Zitate entnommen haben. Wir werden mit den größten Zweifeln beginnen: dem Leugnen der Existenz der Arbeiterklasse und des Klassenkampfes.

Das angebliche Verschwinden der Arbeiterklasse

Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, disponiert damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so dass ihr damit im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind.” (Marx/Engels, Die deutsche Ideologie) Die herrschende Ideologie der bürgerlichen Klasse besagt, ”dass soziale Klassen gar nicht existieren” und alle Individuen über gleiche Rechte und Möglichkeiten verfügten, und wenn jemand zur Arbeitslosigkeit und Armut verurteilt sei, so trage er selbst daran die Schuld. Im Rahmen des ”demokratischen” Staates wiederholen all die Institutionen zur ”Bildung der öffentlichen Meinung” (Fernsehen, Presse, Soziologen, Experten, Politiker und Gewerkschaften) bei jeder Gelegenheit, die Arbeiter seien reaktionär, verbürgerlicht, etc. Sie seien eine Masse von zur Gewalt neigenden Individuen, unfähig über etwas anderes als Fussball, Sex und Konsum nachzudenken. ”Den Ideologen der herrschenden Klasse kommt es darauf an, ja das Hauptstreben all ihres ‚Denkens‘ besteht darin aufzuzeigen, dass die marxistische Theorie verworfen werden müsse (obgleich der eine oder andere sich auf Beiträge Marxens beruft). Und der Eckpfeiler ihrer ‚Theorien‘ ist die Behauptung, dass der Klassenkampf keine Rolle mehr in der Geschichte spiele, ja manchmal wird ganz einfach das Vorhandensein von Kämpfen oder noch schlimmer gar die Existenz von gesellschaftlichen Klassen geleugnet.” (”Wer kann die Welt verändern?” in Internationale Revue Nr. 14)

Mittels einer endlosen Wiederholung der Lüge, die Arbeiterklasse existiere nicht und sei reaktionär, hofft die herrschende Klasse, sie als ”offensichtliche” Wahrheit darzustellen. Dazu benutzt sie die Methode von Hitlers Handlanger Goebbels, der sagte, dass ”eine tausendmal wiederholte Lüge zur Wahrheit wird”. Diese hartnäckigen Anstrengungen, die gesamte Gesellschaft, allen voran die Arbeiterklasse, zu überzeugen, dass das Proletariat gar nicht existiere und der Klassenkampf eine altmodische Idee sei, hat eine sehr wichtige politische Bedeutung: Die herrschende Klasse hat im Verlauf ihrer Geschichte verstanden, dass der Klassenkampf des Proletariates für ihre Herrschaft die grösste Gefahr darstellt.

1848 bewies das noch junge und im Entstehen begriffene Proletariat durch sein Kämpfe in Frankreich, Österreich und Deutschland, mit der Bildung des Bundes der Kommunisten und der Niederschrift des Kommunistischen Manifests, dass es eine selbständige Klasse bildet, welche fähig ist, ihre eigenen Kämpfe zu entwickeln und ihnen eine ganz andere Perspektive zu geben als es die Bourgeoisie vorsah, d.h. ihr Stosstrupp für die Beseitigung der feudalen Überreste zu sein. Die herrschende Klasse machte deshalb aus Angst vor dem Proletariat einen Pakt mit dem Feudalismus.

Mit der Pariser Kommune 1871, der Entstehung der Ersten Internationale und der Ausbreitung einer sozialen Bewegung in ganz Europa wurde die proletarische Gefahr unleugbar. Aus diesem Grund erreichte der Kampf gegen die Internationale und die Unterdrückung der Pariser Kommune ein Maß an Grausamkeit, wie es selten in der Geschichte gesehen worden war.

Konfrontiert mit dem Entstehen von Arbeiterräten 1905 in Russland (Sowjets) und der grossen revolutionären Bewegung, die sich in diesem Land entfaltete, zog es die Bourgeoisie vor, das selbstmörderische Regime des Zarismus gewähren zu lassen, aus Angst davor, von der proletarischen Revolution entmachtet zu werden.

1917 zeigte die Arbeiterklasse ihre Fähigkeit, den bürgerlichen Staat zu zerstören, ihre eigene Macht zu errichten – die Macht der Arbeiterräte – und eine internationale revolutionäre Bewegung in Gang zu bringen. Die systematische Verunglimpfung Lenins und der Bolschewiki, all die Verfälschungen und Entstellungen über das, was zwischen 1917 und 1921 wirklich geschah, zeigt einerseits den internationalen Hass der Bourgeoisie auf die proletarischen Erhebungen und andererseits ihre Angst, dass sich solche Ereignisse wiederholen.i

Die revolutionäre Bewegung, welche in Russland ihren Anfang nahm, griff auf den Rest der Welt über und setzte der abscheulichen Schlächterei des Ersten Weltkrieges ein Ende. Die Revolution von 1918 in Deutschland zeigte der herrschende Klasse, dass sie den Krieg sofort beenden musste, um nicht einen Schlag zu erleiden, der viel grössere Auswirkungen gehabt hätte als in Russland: den Verlust der Macht in Deutschland.ii

Ein weiterer Beweis für die Furcht innerhalb der herrschenden Klasse vor dem Proletariat sind die Schritte, die sie vor dem Auslösen des Zweiten Weltkrieges unternahm: die Massaker in Deutschland und Russland (wo das Proletariat am weitesten gegangen war), die Zerschlagung der kämpferischen Arbeiter in Spanien durch die Metzeleien des ”Bürgerkriegs”, die ideologische Mobilisierung des Proletariates in Frankreich, den USA und in anderen Ländern mit dem Gift des Antifaschismus.

Ebenso bewiesen die Aufstände in Norditalien 1943 und die anschliessenden Erhebungen in Polen, Ungarn und Deutschland von 1944 und 45 trotz ihrer Niederlage erneut das Potential der Arbeiterklasse. Die Bourgeoisie reagierte darauf mit brutalsten Mitteln, um alles im Keim zu ersticken. Dresden und viele andere deutsche Industriestädte, die keinerlei militärische Bedeutung hatten, wurden bombardiert mit der direkten politischen Absicht, das Proletariat zu dezimieren und mit einem Terror in Schach zu halten, um möglichen Aufständen zuvorzukommen.

Seit 1968 mit den Kämpfen im Mai 68 in Frankreich, dem ”heissen Herbst” 69 in Italien, Kämpfen in Argentinien, Spanien, Polen, Grossbritannien etc. kehrte das Proletariat auf die Bühne der Geschichte zurück und bewies, dass es trotz der grossen Schwächen, die noch auf ihm lasten, eine Kraft ist, die eine revolutionäre Bewegung entfalten kann.

Ein anderer Ausdruck für die Bedeutung, welche die herrschende Klasse der Gefahr durch das Proletariat zumisst, ist die Vielzahl politischer, ideologischer und gewerkschaftlicher Manöver in den vergangenen Jahren. Ihr grundlegendes Ziel war, die Arbeiterklasse zu verwirren, von ihrem Klassenterrain abzulenken, Ausbrüchen der Kampfbereitschaft zuvorzukommen und die Organe zu verstärken, welche die Arbeiterklasse spalten: die Gewerkschaften. In diesen Rahmen reihen sich auf politischer und ideologischer Ebene die Antiterrorismus-Demonstrationen 97 in Spanien, der ”Weisse Marsch” 96 in Belgien und auf der Ebene der gewerkschaftlichen Manöver Ereignisse wie der irreführende Streik im Dezember 95 in Frankreich oder die Instrumentalisierung des UPS-Streiks in den USA ein.

Wenn sie unermüdlich und penetrant wiederholen, die Arbeiterklasse existiere nicht mehr, dass sie verschwunden oder verbürgerlicht sei, dann weil sie sie wesentlich stärker fürchten, als sie zugeben. ”Die kommunistische Theorie besagt, dass der Zusammenstoss zwischen den Klassen in der kapitalistischen Gesellschaft letzten Endes die Perspektive des Umsturzes der Bourgeoisie durch die Arbeiterklasse und die Errichtung der Macht der Arbeiterklasse über die gesamte Gesellschaft in sich birgt. Natürlich wurde diese These immer von den Verteidigern des kapitalistischen Systems verworfen.” (a.a.O.)


Die sogenannte Verbürgerlichung des Proletariates durch die Konsumgesellschaft

Dazu wird immer wieder folgendes Argument angeführt: ”Der Klassenkampf hatte im 19. Jahrhundert seine Berechtigung, doch heute hat sich die Situation vollständig verändert.” Weiter wird angeführt, die Arbeiter hätten heute ein Haus, ein Automobil, Fernseher, Ferien und eine ganze Serie von ”Konsumvergnügen”, von denen sie in der Vergangenheit nicht einmal hätten träumen können. Einen Fernseher zu besitzen, ein Haus mit fast lebenslangen Hypotheken, einen Wagen, der Geld verschlingt, um ihn zu warten, und die Möglichkeit, eine oder zwei Wochen Ferien in der Sonne zu verbringen, wird als Grund angeführt, um zu behaupten, die Arbeiterklasse sei auf magische Art und Weise verschwunden und der Klassenkampf sei keine Bedrohung mehr für die herrschende Klasse.

Wenn heute eine grosse Mehrheit der Arbeiter in den industrialisierten Ländern Zugriff auf diese Konsumgüter haben, dann vor allen aus zwei Gründen:

- wegen der starken Verbilligung dieser Produkte durch die unglaubliche Steigerung der Produktivität seit Beginn des 20. Jahrhunderts

- wegen der gesteigerten Ausbeutung, die durch die erhöhte Produktivität ermöglicht wurde; der Kapitalismus saugt heute nicht nur die letzten physischen Kräfte aus den Arbeitern heraus, sondern auch ihre intellektuellen Fähigkeiten.

Es ist diese höhere und intensivere Form der Ausbeutung die sich in den letzten hundert Jahren entwickelte, welche die sozialen Bedingungen veränderte: ”Das Auto ist unverzichtbar, um zur Arbeit zu gelangen oder Einkäufe zu machen, denn die öffentlichen Verkehrsmittel sind unzureichend und die zurückgelegten Distanzen immer größer. Auf einen Kühlschrank kann man nicht verzichten, da Nahrungsmittel zu günstigen Preisen oft nur in großen Mengen zu kaufen sind und man dies nicht täglich machen kann. Was den Fernseher betrifft, der dargestellt wurde als das Symbol für den Eintritt in die ‚Konsumgesellschaft‘, und der ausserdem vor allem ein Instrument der Propaganda und Verdummung in den Händen der Bourgeoisie ist (als ‚Opium für das Volk‘ hat er vortrefflich die Religion abgelöst), ihn findet man heute in vielen Wohnungen in den Slums der Dritten Welt, was genug besagt über den Wertverlust eines Artikels wie diesen. (...) Die Verlängerung der Dauer von bezahltem Urlaub ist absolut notwendig für die kolossale Steigerung der Arbeitsproduktivität und das Tempo, in dem dies geschieht, genauso wie die Gesamtheit der städtischen Lebensbedingungen.”

Diese Güter ”zu besitzen (heißt) noch lange nicht, dass man sich vom Arbeiterdasein befreien kann oder dass man weniger ausgebeutet ist. In Wirklichkeit ist der Grad der Ausbeutung der Arbeiterklasse nie bestimmt gewesen durch die Menge oder die Art der Konsumgüter, über die sie in einem bestimmten Moment verfügen konnte. (...) Die Kaufkraft der Lohnempfänger entspricht dem Wert ihrer Arbeitskraft. Mit anderen Worten: Sie entspricht der Menge der Güter, die notwendig sind, um diese Arbeitskraft wiederherzustellen. Wenn ein Kapitalist einen Arbeiter einstellt, dann will er damit möglichst viel aus dem Arbeiter im Produktionsprozess herausholen. Dies setzt voraus, dass der Arbeiter nicht nur Nahrung, Kleidung und Wohnung hat, sondern sich erholen und die notwendige Ausbildung aneignen kann, um die sich laufend entwickelnden Produktionsmittel in Bewegung zu halten.”

Auch das (relative) Verschwinden der Kinderarbeit und die Verlängerung der Schulzeit (bevor dies ein Mittel zur Verschleierung der Arbeitslosigkeit geworden ist), die man uns als weiteres Geschenk der herrschenden Klasse darstellt, erwächst grundsätzlich aus der Notwendigkeit für das Kapital, über Arbeitskräfte verfügen zu können, welche an die Erfordernisse des unaufhörlich wachsenden Qualifizierungsprozesses der Arbeit infolge ständig komplexer werdender technischer Produktionsabläufe angepasst sind. (...) Als die Kinder mit 12 Jahren oder weniger arbeiten gingen, lieferten sie, bevor sie selbst eine Familie gründeten, während mehr als 10 Jahren ein zusätzliches Einkommen an die Familie ab. Mit der Schulpflicht bis hin zu 18 Jahren verschwindet dieser Zuschuss fast gänzlich. Anders ausgedrückt sind die ‚Lohnerhöhungen‘ auch (und zum grössten Teil) eines der Mittel, mit welchen der Kapitalismus die neuen Generationen von Arbeitern auf die neuen technologischen Produktionsbedingungen vorbereitet.” (a.a.O., Internationale Revue Nr. 15)

Diese Lebens- und Arbeitsbedingungen erreichten in den 70er Jahren einen Höhepunkt und haben sich seither systematisch verschlechtert. Die feste Anstellung, die mehr oder weniger garantiert war, ist abgelöst worden durch die temporäre Arbeit, die uns einer völligen Unsicherheit ausliefert. Die Nominallöhne sind derart gesunken, dass die ”Vergnügen” der ”Konsumgesellschaft” immer unerreichbarer werden. Die immer länger werdenden Arbeitstage widerlegen die Spekulationen der Soziologen über die ”Freizeitgesellschaft”. Die Arbeitslosigkeit ist eine traurige Tatsache für zahlreiche Jugendliche und für Arbeiter, die mit 40 oder 50 aus dem Berufsleben ausgeschlossen werden, nachdem sie bis zum letzten Tropfen ausgesaugt worden sind. Viel Elend, das der Vergangenheit anzugehören schien, taucht wieder auf und trifft die heutigen Arbeitergenerationen: Die Kinderarbeit tritt nicht nur in der Dritten Welt, sondern selbst in der EU wieder hervor; ebenso kehren Krankheiten wie die Tuberkulose, die ausgerottet schienen, in die grossen Metropolen zurück und fordern zusammen mit Krebs und andern Krankheiten der angeblich ”fortschrittlichen” Gesellschaft ihren verheerenden Tribut.

Auch wenn der Kapitalismus der hochentwickelten Länder während einer gewissen Zeit Illusionen über die Reduzierung der Ausbeutung von Lohnabhängigen schüren konnte, so ist das nichts anderes als ein äusserer Schein. Tatsächlich ist der Grad der Ausbeutung, d.h. das Verhältnis zwischen dem durch den Arbeiter produzierten Mehrwert und dem Lohn, den er erhält, ständig gewachsen. Deshalb sprach schon Marx von einer ‚relativen‘ Verarmung der Arbeiterklasse als permanenter Tendenz im Kapitalismus.

Während die Bourgeoisie einiger europäischer Staaten von den ‚glorreichen 30 Jahren‘ sprach, womit sie die Jahre des relativen Aufschwungs in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg meinte, verstärkte sich die Ausbeutung der Arbeiter kontinuierlich, auch wenn sich dies nicht in einem Sinken ihres Lebensniveaus ausdrückte. Heute stehen wir nicht mehr nur vor einer Frage der relativen Verarmung. Die ‚Verbesserungen‘ der Gehälter der Arbeiter sind im Laufe der Zeit aufgefressen worden, und die absolute Verarmung, deren definitives Ende die Schreiberlinge der bürgerlichen Ökonomie angekündigt hatten, hat in den ‚reichen‘ Ländern stark zugenommen. Angesicht der Krise greift die herrschende Klasse in allen Ländern den Lebensstandard der Arbeiter massiv an. Durch die Arbeitslosigkeit, die drastische Kürzung der Sozialleistungen und auch durch die Senkung der Nominallöhne wird dem Gerede über die ‚Konsumgesellschaft‘ und die ‚Verbürgerlichung‘ der Arbeiterklasse der Boden entzogen.” (a.a.O.)

Die Ideologie vom ”Verschwinden des Klassenkampfes” und von der ”konsumistischen Verbürgerlichung der Arbeiterklasse” ist eine der schädlichsten Waffen der Bourgeoisie, denn sie zielt darauf ab, uns zu demoralisieren, uns die Klassenidentität vergessen zu lassen, uns als formlose Masse von atomisierten Individuen darzustellen, die unfähig seien, sich zu vereinigen und gemeinsam zu handeln. Deshalb ist es eine wesentliche Aufgabe der Revolutionäre und aller bewussten Arbeiter, diese Lügen zu bekämpfen. Adalen

  • i Zur Analyse der Russischen Revolution siehe Internationale Revue Nr. 2, 5, 6, 14, 15, 16, 19, 20
  • ii Zur Revolution in Deutschland siehe die Reihe in Internationale Revue Nr. 17 ff.