• Kommunismus IV

    In den vorherigen Artikeln dieser Serie haben wir gesehen:

    - warum der Kommunismus heute nicht nur für das Gedeihen der Menschheit, sondern auch für ihr nacktes Überleben notwendig ist;

    - warum er zum ersten Mal in der Geschichte nicht mehr nur ein schöner Traum, sondern – aufgrund der Tatsache, dass die Menschheit heute die materiellen Bedingungen besitzt, um diesen riesigen Schritt nach vorn zu machen –eine reelle Möglichkeit ist;

    -- warum der Mensch wirklich fähig ist, solch eine Gesellschaft in Gang zu setzen und in ihr zu leben;

  • Kommunismus 3. Teil

    In den ersten beiden Artikeln (s. Weltrevolution Nr. 124 und 125) hielten wir zunächst einmal fest, dass der Kommunismus nicht nur ein alter Traum der Menschheit oder das bloße Produkt des menschlichen Willens ist, sondern dass die Notwendigkeit und die Möglichkeit des Kommunismus direkt auf den materiellen Bedingungen beruht, die der Kapitalismus entwickelt hat; zweitens, dass entgegen aller Vorurteile über die "menschliche Natur", die es der Menschheit unmöglich mache, in solch einer Gesellschaft zu leben, der Kommunismus wirklich die Gesellschaftsform ist, die am besten geeignet ist, jedem Individuum seine vollständige Entfaltung zu ermöglichen. Wir müssen uns nun noch mit einer weiteren Frage hinsichtlich der Möglichkeit des Kommunismus befassen. ‚Gut, der Kommunismus ist notwendig und materiell möglich. Männer und Frauen könnten in einer solchen Gesellschaft durchaus leben. Doch heute ist die Menschheit derart entfremdet in der kapitalistischen Gesellschaft, dass sie niemals die Stärke aufbringen wird, um eine solche Transformation in Angriff zu nehmen, die so gigantisch wie die kommunistische Revolution ist.' Wir werden nun versuchen, darauf zu antworten.

  • Weltrevolution - 1980s

       

  • Weltrevolution - 1990s

       

  • Weltrevolution - 2000s

  • Weltrevolution - 2010s

  • Die ‚rätistische‘ Gefahr

    Die IKS hat immer das Prinzip vertreten, ihre eigenen internen Debatten nach Außen hin von dem Zeitpunkt an zu veröffentlichen, wenn eine ausreichende Klärung eingetreten war, damit der gesamte Standpunkt der Organi­sation zum Ausdruck gebracht werden konnte. Die theo­retischen und politischen Debatten sind nicht für das interne Leben reserviert, genausowenig dienen sie ausschließlich der Reflexion. Eine revolutionäre Organi­sation, die diesen Namen verdient, verwirft ebenso sehr den Monolithismus, der die Debatten einschränkt und erdrückt, wie die Wortklauberei der Studierzirkel. Als militante Organisation des Proletariats faßt sich die Organisation der Revolutionäre als einen politischen Körper auf, der von der Klasse hervorgebracht wird, die sich nicht nur für den theoretischen und politischen Kampf der Organisation interessiert, sondern auch daran teilnimmt. Die Debatten in einer revolutionären Organisation dürfen kein Geheimnis sein, denn eine revolutionäre Organisation hat in der Arbeiterklasse keine Geheimnisse zu verstecken. Eine Geheimpolitik war für die bakunistischen Sekten im 19. Jahrhundert typisch, aber sie entsprach nie der Politik der mar­xistischen Organisationen. Der "geheime" Charakter dieser Sekten führte unvermeidbar zu einer Politik der Manöver. Die geheimen Organisationen der Allianz der sozialistischen Demokraten Bakunins drückten in der I. Internationale eine außerhalb des Proleta­riats stehende Haltung aus.

  • Artikelfolgen

  • Internationale Revue - 1970s

     

  • Internationale Revue - 1980s

     

  • Internationale Revue - 1990s

     

  • Internationale Revue - 2000s

     

  • Internationale Revue - 2010s

  • Verständnis der kapitalistischen Dekadenz und revolutionäre Perspektive

    Vorbemerkung: Wir veröffentlichen hier zwei Artikel aus „Internationell Revolution" Nr. 102 der Zeitung der Sektion der IKS in Schweden. Wir denken, dass diese Artikel auch für Leser im deutschsprachigen Raum wichtig und interessant sind.

  • Leserbrief: Die Weltrevolution und der wirkliche Marxismus

    Eine Debatte in Norwegen

    Einführung der IKS

    Wir eröffnen hier eine Debatte mit einem Leser
    aus Norwegen, der uns einen Leserbrief schickte.  In der Presse der IKS veröffentlichen wir
    regelmäßig Leserbriefe,  die von großem  Interesse für Revolutionäre sein können.

  • Katastrophen des Sommers 2007: Kapitalismus tötet

    Neben der Klimakatastrophe (die schlimmsten Monsunregenfälle seit einem Jahrhundert in Indien, Bangladesh, China, Überschwemmungen in Großbritannien, Hitzewelle in Süd- und Südosteuropa usw.) haben diesen Sommer gleich mehrere Katastrophen geprägt: ein Eisenbahnunglück in der Ukraine, bei dem Giftstoffe freigesetzt wurden, ein Erdbeben in Japan, das im Reaktor eines Atomkraftwerks Risse verursachte, ein tödlicher Flugzeugunfall in Brasilien, der Zusammenbruch einer Brücke in den USA. Die Häufigkeit all dieser tragischen Katastrophen verschiedenster Art nimmt zu. Dabei haben sie alle die gleichen grundlegenden Ursachen. Während die Medien jedes Mal so tun, als ob es sich um etwas Unumgängliches handelte und uns jedes Mal ekelhafte Lügen auftischen, ist tatsächlich aber das kapitalistische System mit seinen Rentabilitätsgesetzen, dem Konkurrenzkampf und seiner verrückten Jagd nach Profiten der Hauptschuldige dieser Desaster: Billigproduktion, Verschleiß von Maschinen, Vernachlässigung der Infrastruktur, Überausbeutung der Arbeitskräfte und Menschenverachtung allerorten.

  • Einheits- oder Spartengewerkschaft: Eine falsche Alternative

    Am 14. August 2007 lud das Netzwerk Linke Opposition (NLO) zu einer Diskussionsveranstaltung in Köln ein. Das Thema: der Tarifkonflikt der Eisenbahner. Das Treffen fand statt, unmittelbar nachdem das Arbeitsgericht Nürnberg einen bundesweiten Streik der Eisenbahner verboten hatte. Daraufhin hatte die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) eine Schlichtung des Tarifstreits durch die CDU-Politiker Biedenkopf und Geißler zugestimmt und sich verpflichtet, während der anberaumten Schlichtungsphase bis zum 27. August nicht zu streiken. Das Arbeitsgericht Nürnberg konnte daraufhin das Streikverbot aussetzen (aber nicht aufheben), da nunmehr die Gewerkschaft selbst die Verantwortung dafür übernommen hatte, den Streik zu verhindern.

     

  • IKSonline - 2000s

  • IKSonline - 2010s