Deutsche Revolution

Deutsche Revolution

Deutsche Revolution Teil I

Als im Aug. 1914 der 1. Weltkrieg ausgelöst wurde, der mehr als 20 Mio. Opfer hinterließ, da war für alle Beteiligten klar, welche entscheidende Rolle damals die Gewerkschaften und vor allem die deutsche Sozialdemokratie gespielt hatten.

Im Reichstag hatte die SPD einstimmig den Kriegskrediten zugestimmt. Gleichzeitig hatten die Gewerkschaften einen Burgfrieden ausgerufen, der jegliche Streiks verbot und ausschlaggebend dafür war,  alle Kräfte für den Krieg einzuspannen.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Deutsche Revolution Teil II: Der Beginn der Revolution

Im letzten Artikel haben wir aufgezeigt, dass der Widerstand der Arbeiterklasse gegen den Krieg immer stärker wurde. Anfang 1917 - nach zweieinhalb Jahren Krieg, hatte die Arbeiterklasse international ein Kräftever­hältnis entwickeln können, wodurch die herr­schende Klasse immer mehr unter Druck geriet. Im Februar 1917 erhoben sich die Arbeiter in Russland gegen den Krieg und stürzten den Zar. Um aber den Krieg zu been­den, hatten sie im Oktober 1917 die bürgerli­che Regierung absetzen und die Macht ergrei­fen müssen.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Deutsche Revolution, Teil III

Der verfrühte Aufstand

In diesem 3. Teil
wollen wir eine der schwierigsten Fragen des Arbeiterkampfes aufgreifen: die
Bedingungen und der Zeitpunkt des Aufstands. Auch wenn die Erfahrung in
Deutschland negativ ausging, liefert sie dennoch eine Reihe von wertvollen  Lehren für die zukünftigen revolutionären
Kämpfe.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Deutsche Revolution, Teil IV

Fraktion oder Partei?


Wir haben in
den vorherigen 3 Artikeln aufgezeigt, daß die Arbeiterklasse in Deutschland
durch ihre Kämpfe das Kapital zwang, den 1. Weltkrieg zu beenden. Um eine
weitere Ausdehnung der revolutionären Kämpfe zu verhindern, hatte das Kapital
schließlich alles unternommen, um die Arbeiterklasse in Deutschland von der
Arbeiterklasse in Rußland zu spalten und eine weitere Radikalisierung der
Kämpfe zu sabotieren. Wir wollen in diesem Artikel aufzeigen, wie die
Revolutionäre in Deutschland mit der Frage des Aufbaus der Organisation
gegenüber dem Verrat der Sozialdemokratie konfrontiert wurden.

Theorie und Praxis: 

Deutsche Revolution Teil V

Von der Fraktionsarbeit zur Gründung der KPD

Im vorherigen Artikel haben
wir gezeigt, wie die Revolutionäre in Deutschland mit der Frage des Aufbaus der
Organisation gegenüber dem Verrat der Sozialdemokratie umgegangen sind: zunächst
den Kampf innerhalb der alten Partei bis zum Ende fortsetzen, eine harte
Fraktionsarbeit betreiben und, wenn diese Arbeit nicht mehr möglich ist, den
Aufbau einer neuen Partei vorbereiten. Diese verantwortungsvolle Vorgehensweise
wurde von den Spartakisten gegenüber der SPD eingeschlagen, und sie brachte sie
schließlich dazu, im Gegensatz zu der Bremer Linken, die die unmittelbare
Gründung einer eigenen Partei forderten, mehrheitlich der zentristischen USPD
beizutreten. In diesem Artikel werden wir uns mit der Gründung der KPD und den
organisatorischen Schwierigkeiten beim Aufbau dieser neuen Partei befassen.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Deutsche Revolution VI

Der gescheiterte Organisationsaufbau

Wir
haben im letzten Artikel gesehen, daß die KPD in Deutschland Ende Dezember 1918
in der Hitze der Kämpfe gegründet worden war. Obwohl die Spartakisten eine
ausgezeichnete Propagandaarbeit gegen den Krieg geleistet hatten, entschlossen
und mit großer Klarheit in der revolutionären Bewegung selbst interveniert
hatten, war die frisch gegründete KPD längst noch keine solide Partei. Der
Organisationsaufbau hatte erst begonnen, das Organisationsgewebe war noch sehr
lose gesponnen. Die Partei war auf ihrem Gründungskongreß von großer
Heterogenität geprägt. Verschiedene Positionen prallten nicht nur bei der Frage
der Arbeit in den Gewerkschaften und der Beteiligung an der Nationalversammlung
aufeinander, schwererwiegender noch: Vor allem bei der Organisationsfrage gab
es große Divergenzen. Der marxistische Flügel bei der Organisationsfrage um
Rosa Luxemburg und Leo Jogiches war in der Minderheit.

Theorie und Praxis: 

Politische Strömungen und Verweise: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Deutsche Revolution VII

 

Die Gründung der KAPD

Im vorherigen Artikel in der Internationalen Revue Nr. 22 haben
wir gesehen, wie die KPD, deren besten Mitglieder ermordet wurden und der
Repression ausgesetzt waren, es nicht schaffte, die Rolle zu erfüllen, die sie
zu spielen gehabt hätte, und wie falsche Organisationsauffassungen zu einem
Fiasko führten, bis hin zum Ausschluß der Mehrheit der Mitglieder der Partei!
Auf dem Hintergrund politischer Konfusionen und der aufflammenden Kampfbereitschaft
sollte die KAPD gegründet werden.

Am 4./5.
April 1920 trafen sich drei Wochen nach dem Beginn des Kapp-Putsches und der
Welle von Abwehrkämpfen, die dieser in ganz Deutschland hervorgerufen
hatte,  in Berlin Delegierte der
Opposition, um  eine neue Partei aus der
Taufe zu heben: die Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD).

Theorie und Praxis: 

Deutsche Revolution VIII

Die Rechten greifen an, die Demokratie fügt den Arbeitern die Niederlage
bei

In der Internationalen Revue Nr. 19 haben wir aufgezeigt, dass die
Arbeiterklasse 1919 nach dem Scheitern des Januaraufstands in einer Reihe von
zerstreuten Kämpfen schwerwiegende Niederlagen hinnehmen musste. Mit der
blutrünstigsten Gewalt schlug die herrschende Klasse in Deutschland gegen die
Arbeiter zu.

1919 war der Spitze der
revolutionären Welle überschritten. Und nachdem die Arbeiterklasse in Russland
gegenüber dem Ansturm der konterrevolutionären Truppen, die die demokratischen
Staaten gegen Russland organisiert hatten, isoliert blieb, wollte in
Deutschland die Bourgeoisie die Arbeiterklasse, die durch die 1919 erlittenen
Niederlagen angeschlagen war, weiter angreifen und vollständig auf den Boden
werfen.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Deutsche Revolution, Teil IX

Die März-Aktion 1921: Die Gefahr kleinbürgerlicher Ungeduld

Im vorigen Artikel zum Kapp-Putsch 1920 haben wir
herausgestellt, dass die Arbeiterklasse nach den Niederlagen von 1919 wieder
auf dem Vormarsch war. Aber weltweit war die revolutionäre Welle, auch wenn die
Kampfkraft der Arbeiterklasse noch nicht erloschen war, doch absteigend.

Die Beendigung des Krieges hatte in vielen Ländern den
revolutionären Elan gebrochen und es vor allem der Bourgeoisie ermöglicht, die
Spaltung der Arbeiterklasse in Arbeiter der „Siegermächte“ und der besiegten
Staaten auszunutzen. Zudem schaffte es das Kapital, die revolutionäre Bewegung
in Russland immer weiter zu isolieren. Die Siege der Roten Armee über die
Weißen Truppen, die von den westlichen bürgerlichen Demokratien mächtig
unterstützt wurden, hinderte die herrschende Klasse nicht daran, ihre
Konteroffensive international fortzusetzen.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Deutsche Revolution, Teil X

Mit der erfolgreichen Machtübernahme im Oktober 1917
hatte die russische Arbeiterklasse ein Zeichen gesetzt, das weltweite
Ausstrahlungskraft haben sollte. Sofort griffen die Arbeiter der benachbarten
Länder das Beispiel der russischen Arbeiterklasse auf. Schon im November 1917
traten die finnischen Arbeiter in den Kampf. Die tschechischen Provinzen, Polen
Österreich, Rumänien und Bulgarien wurden im Laufe des Jahres 1918 von einer
Streikwelle nach der anderen erschüttert. Als dann im November die deutschen
Arbeiter auf die Bühne traten, hatte die revolutionäre Welle ein Land erfasst,
das für den weiteren Verlauf der Kämpfe, für Sieg oder Niederlage der
Weltrevolution von ausschlaggebender Bedeutung war.

Geographisch: 

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Deutsche Revolution, Teil XI

Die
Linkskommunisten und der Konflikt zwischen russischem Staat und Weltrevolution

In unserem Artikel “Der
Rückfluss der revolutionären Welle und die Entartung der Kommunistischen
Internationale”
haben wir gezeigt, wie die Verhinderung der internationalen
Ausweitung der Revolution durch die Bourgeoisie und der Rückfluss des
Klassenkampfes eine opportunistische Reaktion der Komintern hervorgerufen
haben. Diese opportunistische Tendenz innerhalb der Komintern stieß auf den
Widerstand jener Kräfte, die sich später Linkskommunisten nannten. Nachdem auf
dem II. Kongress der Komintern 1920 die Parole “Zu den Massen!” gegen den Widerstand der Gruppen des späteren
Linkskommunismus in den Vordergrund gerückt worden war, sollte der III. Kongress,
der im Sommer 1921 veranstaltet wurde, zum entscheidenden Moment im Kampf eben
jener Linkskommunisten gegen den Beginn der Unterordnung der Weltrevolution
unter die Interessen des russischen Staates werden.

Theorie und Praxis: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Deutsche Revolution XII (Teil 1)

Wir haben in den
vorherigen Artikeln gesehen, wie nach dem Erreichen des Höhepunktes der
revolutionären Welle 1919  das
Proletariat in Russland isoliert blieb. Während die Komintern gegenüber dem
Rückflussß der
Welle durch eine opportunistische Kehrtwende zu reagieren versuchte, dadurch
ihre Degenerierung einleitete, verselbständigte sich der russische Staat zunehmend
gegenüber der Klassenbewegung und versuchte, die Komintern verstärkt in seinen
Dienst zu stellen.

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Deutsche Revolution XIII (Teil 2)

2. Eine Niederlage, die das Ende der weltweiten revolutionären Welle bedeutete

Wir haben in einem früheren Artikel aufgezeigt, wie die internationale Isolierung der Revolution in Russland – infolge der gescheiterten Ausdehnung der Revolution nach Westeuropa – zur Entartung der Komintern und zum Aufstieg des russischen Staatskapitalismus führte, was wiederum die Niederlage der Arbeiterklasse in Deutschland beschleunigte

Theorie und Praxis: 

Geschichte der Arbeiterbewegung: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

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