Imperialismus

Imperialismus

Bemerkungen über einen Diskussionsbeitrag aus Berlin

Wir haben in der letzten Ausgabe von Weltrevolution den
Diskussionsbeitrag “Antifaschisten legitimieren bis heute die Führung
imperialistischer Kriege” aus Berlin veröffentlicht.  Aufgrund der
ungewöhnlichen Qualität und Klarheit dieses Beitrags, sowie der
Wichtigkeit und Aktualität des behandelten Themas, beschlossen wir,
diesen Artikel seiner Länge zum Trotz ungekürzt abzudrucken. Indem er
eine historische Methode anwendet, kann der Artikel aufzeigen, weshalb
der Antifaschismus, einst das ideologische Aushängeschild der DDR, seit
1989 zur offiziellen Staatsideologie des wiedervereinigten Deutschland
avanciert ist. Es wird sehr konkret aufgezeigt, dass diese Ideologie –
weit davon entfernt, einen antikapitalistischen, oder auch nur einen
(von den “Anti-Deutschen” angenommenen) konsequent gegen die Interessen
des deutschen Imperialismus gerichteten Charakter aufzuweisen – heute
die ideale Kriegsideologie der bundesrepublikanischen Bourgeoisie
geworden ist. Der Beitrag aus Berlin gibt sich aber mit diesen
Feststellungen nicht zufrieden. Er zeigt grundsätzlich auf, dass diese
Ideologie jeglicher gegen den Kapitalismus als System gerichteten Natur
entbehrt, indem er nachweist, dass die Bezeichnung und die Ausrichtung
“Antifaschismus” nur Sinn ergibt als Stigmatisierung des Faschismus
gegenüber anderen, als weniger reaktionär erachteten Erscheinungsformen
des Kapitalismus.

Politische Strömungen und Verweise: 

Theoretische Fragen: 

Imperialistische Rivalitäten (Teil I)

Im Laufe der vergangenen hundert Jahre war der Nahe Osten oft Schauplatz imperialistischer Kriege.

Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten drei offene Kriege zwischen Israel und seinen feindlichen Nachbarn (1949, 1967, 1973), ein permanenter Kriegszustand zwischen Israel und den bewaffneten palästinensischen Kämpfern (mit den bewaffneten Terroristenbanden und Selbstmordattentätern auf der einen und dem israelischen Staatsterror auf der anderen Seite), ein acht Jahre langer Krieg zwischen Iran und Irak, unablässige Scharmützel zwischen kurdischen Nationalisten und dem türkischen Staat, 20 Jahre Krieg in Afghanistan, der Golfkrieg 1991 und die Besetzung des Iraks 2003, die nur eine Verschlimmerung des Kriegszustandes zur Folge hatte.

Geographisch: 

Theoretische Fragen: 

Jahresfeiern zum II. Weltkrieg: Kapitalistische Barbarei und ideologische Manipulationen

Der
Frühjahr dieses Jahres stand, besonders in Deutschland, ganz im Zeichen der
Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestages der sog. Befreiung vom
Hitlerfaschismus. Alle bürgerlichen Medien berichteten ausgiebig über die
Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Fernsehsender übertrafen sich einander
mit altem Filmmaterial über die einstigen Nazigrößen oder über den „Kampf um
Berlin“. Spielfilme wie....

Historische Ereignisse: 

Theoretische Fragen: 

Die humanitäre und demokratische Scheinheiligkeit

Wenn man für jedes Zeitalter der Menschheit eine
charakteristische Unsitte nennen müsste, so wäre es beim Kapitalismus bestimmt
die Scheinheiligkeit der herrschenden Klasse. Der berüchtigte mongolische
Eroberer Tschingis Khan stapelte nach der Einnahme von Widerstand leistenden
Städten die Schädel ihrer Bewohner zu Pyramiden auf, aber er gab nie vor, dass
er dies zu ihrem Wohl tun würde. Es war der bürgerlichen und kapitalistischen
Demokratie vorbehalten zu verkünden, dass der Krieg "humanitär" sei
und dass man die Zivilbevölkerung bombardieren müsse, um genau dieser
Bevölkerung den Frieden und die Freiheit zu bringen...

Theoretische Fragen: 

Anmerkungen zur Geschichte der imperialistischen Konflikte im Nahen Osten (Teil II)

In diesem Artikel beabsichtigen
wir zu untersuchen, wie es dazu kam, dass der arabische und der zionistische
Nationalismus eine zunehmend wichtige Rolle im Nahen Osten spielten, beide als
Faustpfand im komplexen Kräfteverhältnis zwischen den imperialistischen
Grossmächten und als Bedrohung der Arbeiterklasse in der Phase nach der
Russischen Revolution.

Geographisch: 

Theoretische Fragen: 

Wahlen in der Ukraine

Weltrevolution

Wahlen in der Ukraine

Großmächte verbreiten Chaos

Nach einem langen Machtkampf hat der neue Präsident Juschtschenko sein Amt angetreten. Der bürgerlichen Propaganda zufolge ging es um die Verteidigung der Demokratie, aber hinter dieser Fassade geht es keineswegs um den Kampf für die Demokratie. Auf der Tagesordnung steht die sich verschärfende Konfrontation zwischen den Grossmächten, im speziellen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Letztere wollen mit ihrer "Verdrängungsstrategie" die Ukraine der russischen Einflusssphäre entziehen. Der Ärger Putins richtet sich bezeichnenderweise vor allem gegen die USA, da diese hinter dem Kandidaten Juschtschenko und seiner "orangefarbenen" Bewegung stehen.

Geographisch: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Debatte mit der ungarischen anarcho-kommunistischen Gruppe Barikád Kollektíva

Im Oktober 2004 trafen sich je eine Delegation der ungarischen Gruppe Barikád Kollektíva und der Internationalen Kommunistischen Strömung für eine Diskussion über die folgenden Punkte:

– Russische Revolution, Rolle und Charakter der Bolschewiki und der Linken Fraktionen der Komintern

– Dekadenz des Kapitalismus

– Aktualität: Imperialismus und Klassenkampf

Politische Strömungen und Verweise: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

Die gemeinsame Verantwortung der Alliierten und der Nazis für den Holocaust

Die gemeinsame Verantwortung der Alliierten und der Nazis für den Holocaust

Die Erinnerung an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz gibt der Bourgeoisie erneut eine Möglichkeit, die Verantwortung des „demokratischen Lagers“ für die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges zu verschleiern, indem sie uns mit schrecklichen Bildern und Zeugenaussagen über den entsetzlichen und allzu realen Horror des Faschismus niederknüppeln.

Bis jetzt unveröffentlichte Dokumente wurden ausgegraben, um erneut die von den Deportierten erlittenen Gräuel und die unvorstellbare Grausamkeit der Folterungen und Morde der Nazis zu zeigen. Aber es ist bestimmt kein Zufall, dass die Suche nach Wahrheit und Authentizität sofort aufhört, sobald die Realität das „demokratische Lager“ zu kompromittieren beginnt. Die Alliierten, die völlig im Bilde waren über die Realität des Holocausts, taten nichts, um die Ausführung des makabren Plans der Nazis zu verhindern. Es ist an den Revolutionären, dies ans Tageslicht zu bringen, wie wir es nun mit der erneuten Publikation von Ausschnitten aus einem Artikel tun, der seinerzeit in der International Review Nr. 89 (engl./frz./span. Ausgabe) unter dem Titel „Die Alliierten und die Nazis sind gemeinsam für den Holocaust verantwortlich“ veröffentlicht wurde.

Geographisch: 

Historische Ereignisse: 

Theoretische Fragen: 

Der historische Kampf der Revolutionäre gegen die pazifistischen Illusionen

Nachstehend veröffentlichen wir einen Artikel von Leo Trotzki neu, den er um die Mitte des Jahres 1917 schrieb, einige Wochen nach seiner aufgrund der revolutionären Erhebung im Februar erfolgten Rückkehr aus den USA. Das Zarenregime war durch eine provisorische „demokratisch bürgerliche“ Regierung abgelöst worden. Seither herrschte in Russland eine Situation der Doppelmacht, mit einer bürgerlichen Herrschaft in der Form der provisorischen Regierung einerseits und der Arbeiterklasse, die sich in Arbeiterräten, den Sowjets, organisiert hatte, andererseits. Die provisorische Regierung wie auch die Parteien, die damals in den Räten die Mehrheit besaßen, die Menschewiki und die Sozialrevolutionäre (SR), setzten sich für eine Fortsetzung des Kriegs gegen den Willen des Proletariats ein, eine Fortsetzung des imperialistischen Programms des russischen Kapitals, das durch Abkommen mit den anderen Mächten der Entente (Frankreich und Großbritannien) gegen Deutschland-Österreich verbunden war.1

Theoretische Fragen: 

Der Arabisch/Jüdische-Konflikt: Die Positionen der Internationalisten in den 30er Jahren: Bilan Nr. 30 und 31

Die folgenden Artikel sind 1936 in der Revue Bilan, Organ der
Italienischen Linkskommunistischen Fraktion, Nr. 30 und 31
veröffentlicht worden. Es war bitter nötig, dass die Fraktion die
marxistische Position gegenüber dem Arabisch/Jüdischen-Konflikt
entwickelte, da der Generalstreik gegen die jüdische Einwanderung zu
einer Reihe von blutigen Pogromen eskaliert war. Auch wenn einige
spezifische Aspekte der aktuellen Situation sich geändert haben, fällt
auf, in welchem Ausmass in diesen Artikeln viele Analysen bis auf die
heutige Zeit noch Gültigkeit haben. Insbesondere zeigen die Artikel mit
grosser Genauigkeit auf, wie die “nationalistischen” Bewegungen, sowohl
die jüdische wie auch die arabische, auch wenn beide aufgrund von
Verfolgung und Unterdrückung entstanden sind, sich mit den
rivalisierenden imperialistischen Mächten unentwirrbar verstrickten.
Mehr noch, diese Artikel zeigen auf, wie diese Bewegungen benutzt
wurden, um die gemeinsamen Interessen der arabischen und jüdischen
Arbeiterklasse zu verdunkeln und dies zu einem gegenseitigen Massaker,
im Interesse ihrer Unterdrücker führte...

Politische Strömungen und Verweise: 

Entwicklung des proletarischen <br>Bewusstseins und der Organisation: 

Theoretische Fragen: 

Erbe der kommunistischen Linke: 

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