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TerrorismusDie Lehren aus dem heißen Herbst 1977Submitted by Weltrevolution on Son, 23/09/2007 - 14:56.
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Die bürgerlichen Medien haben mit viel Aufwand über den “Deutschen Herbst” 1977 berichtet. Schon im letzten Winter, als der Bundespräsident über die Begnadigung der noch in Haft sitzenden Terroristen zu entscheiden hatte, wurden die damaligen Anschläge wieder in Erinnerung gerufen. Meist drehten sich die Artikel und Berichte um noch ungeklärte Tatabläufe, unbekannte Täter, die Rolle dieses oder jenes Beschuldigten. Wir wollen dagegen in diesem Artikel der Frage nachgehen, warum seinerzeit der Terrorismus solch einen Auftrieb erhalten hatte und warum die Kommunisten ihn ablehnen.
30 Jahren nach dem Deutschen Herbst: Staatsterror damals und heuteSubmitted by Weltrevolution on Son, 23/09/2007 - 14:53.
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Wir haben untenstehend einen Artikelbeitrag zum sog. Deutschen Herbst von 1977 veröffentlicht. Damals lieferte die Entführung und Ermordung des Arbeitergeberpräsidenten Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF) den Vorwand für eine in der westdeutschen Nachkriegszeit beispiellosen Welle der staatlichen Repression, des Ausschwärmens der Sicherheitskräfte und der Einschüchterungen der Bevölkerung durch die bürgerliche Staatsmacht. Allerorts wurden Razzien durchgeführt, ganze Wohnblocks abgeriegelt, ja sogar öffentliche Verkehrsmittel auf offener Strecke angehalten und mit vorgehaltenen Maschinengewehren durchsucht. Welche Atmosphäre der Angst, der Hysterie und der öffentlichen Verdächtigungen damals erzeugt wurde und welche Rolle die bürgerlich-demokratischen Medien dabei gespielt haben, kann in Heinrich Bölls Roman “Die verlorene Ehre der Katharina Blum" nachgelesen und nachempfunden werden. Wie sehr die Schleyer-Entführung lediglich den Vorwand lieferte, um diese Machtdemonstration durchzuführen bzw. um neue Repressionsmaßnahmen zu rechtfertigen, ließ im Nachhinein die Zeitschrift Stern durchblicken, indem sie andeutete, wie gut die Polizeikräfte schon frühzeitig über den Aufenthaltsort von Schleyer und seiner Entführer Bescheid wussten.
EditorialSubmitted by InternationaleRevue on Son, 19/02/2006 - 17:54.
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In New York wie überall auf der Welt sät der Kapitalismus Tod.Wir wissen nun, dass die Attentate von New York mehr als 6‘000 Tote verursacht haben. Abgesehen von dieser unglaublichen Zahl stellt die Zerstörung des World Trade Centres einen Wendepunkt in der Geschichte dar, dessen Ausmaß wir noch nicht voll erfassen können. Es handelt sich um den ersten Angriff auf US-Territorium seit Pearl Harbour 1941, die erste Bombardierung auf dem US-amerikanischen Kontinent in seiner Geschichte, die erste Bombardierung einer Metropole der entwickelten Industriestaaten seit dem 2. Weltkrieg. Wie die Medien sagen, handelt es sich um eine wirkliche Kriegshandlung. Und wie alle Kriegshandlungen ist es ein schreckliches Verbrechen, das gegen eine wehrlose Zivilbevölkerung verübt wurde. Wie immer ist die Arbeiterklasse Hauptopfer dieser Kriegshandlungen. Die Sekretärinnen, das Reinigungs- und Unterhaltungspersonal, die Büroangestellten, die den Hauptteil der Getöteten ausmachten, gehören zu uns. Pearl Harbor 1941, Twin Towers 2001Submitted by InternationaleRevue on Mon, 13/02/2006 - 02:10.
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Der Machiavellismus der herrschenden Klasse
Vom ersten Augenblick an hat die Propaganda der amerikanischen Bourgeoisie den schrecklichen terroristischen Angriff gegen das World Trade Center in New York am 11.September mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7.Dezember 1941 verglichen. Dieser Vergleich hat ein beträchtliches psychologisches, historisches und politisches Gewicht, denn Pearl Harbor markierte den direkten Eintritt des amerikanischen Imperialismus in den Zweiten Weltkrieg. Geht es nach der gegenwärtigen ideologischen Kampagne, die von der amerikanischen Bourgeoisie, insbesondere von ihren Massenmedien, präsentiert wird, sind die Parallelen einfach, offen und selbstverständlich.
1) In beiden Fällen seien die überrumpelten USA Opfer eines hinterhältigen Überraschungsangriffs gewesen. Im ersten Fall täuschte der japanische Imperialismus heimtückischerweise Verhandlungen mit Washington zur Vermeidung eines Krieges vor, um ohne jegliche Vorwarnung einen Angriff auszuhecken und zu verüben. Im aktuellen Fall seien die USA das Opfer fanatischer, islamistischer Fundamentalisten, die von der Offenheit und Freiheit der amerikanischen Gesellschaft profitierten, um eine Gräueltat von bisher nie gekannten Ausmaßes zu begehen, und deren Schlechtigkeit sie außerhalb der Grenzen einer zivilisierten Gesellschaft stelle. Beslan – Der Horror des KapitalismusSubmitted by Weltrevolution on Mon, 31/10/2005 - 18:43.
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Am 3. September 2004 wurde furchtbare Gewissheit, dass es in Beslan, einer kleinen Stadt im Kaukasus, bei dem Geiseldrama in einer Schule zur brutalen Ermordung von über 340 Menschen gekommen ist. Dass darunter über 150 Kinder waren, beweist, dass dieser Terrorakt von unglaublichem Menschenhass getragen, eine Zuspitzung der allgemeinen Gewaltspirale bedeutet. Nach der unmittelbaren Lähmung nach diesem schrecklichem Drama --solche Dramen werden leider zusehends eine Alltagserscheinung des Kapitalismus - drängen sich die ersten Fragen auf. Dieser Terrorakt der tschetschenischen Geiselnehmer ist eindeutig im Zusammenhang mit dem jahrelangen Tschetschenienkrieg zu sehen. Hinrichtung in Stockwell, LondonSubmitted by Weltrevolution on Sam, 20/08/2005 - 10:24.
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Am Freitag, den 22. Juli, um zehn Uhr morgens erschoss die Polizei mit vier Schüssen kaltblütig und aus kürzester Entfernung Jean-Charles de Menezes, einen 27jährigen brasilianischen Elektriker. Das Verbrechen dieses jungen Arbeiters, für das er kurzerhand hingerichtet wurde, bestand darin, zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein und möglicherweise (wenn man die offizielle Version nicht anzweifelt) vor einer Gruppe von bedrohlichen Polizisten davongerannt zu sein, die ihn mit irgendjemand anderen verwechselt hatten. Dies ereignete sich nicht in einer Favela in Rio de Janeiro, und die Waffen schwingenden Polizeibeamten waren keine Mitglieder der „Todesschwadronen“, denen die Behörden in Brasilien und anderen Drittweltländern freie Hand dabei gewähren, mit den „asozialen Elementen“ (ob Kleinkriminelle oder politische Opponenten) „aufzuräumen“. Es geschah in London, der Hauptstadt des „demokratischsten Landes auf der Welt“, und die Polizisten waren „Bobbies“, die überall auf der Welt für ihren guten Charakter berühmt sind und unter dem Kommando der prestigeträchtigsten Polizeiagentur der Welt, Scotland Yard, arbeiten.
„Weltführer“ und „internationale Terroristen“ – sie alle massakrieren die Arbeiter!Submitted by IKSonline on Sam, 30/07/2005 - 14:41.
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Wer waren
die ersten Opfer der terroristischen Angriffe im Zentrum Londons am
7. Juli 2005? Wie in New York 2001 und Madrid 2004 richteten sich die
Bomben bewusst gegen Arbeiter, Menschen, die U-Bahn und Busse
auf ihrem Weg zur Arbeit benutzten. Al Qaida, das die Verantwortung
für diesen Massenmord übernommen hat, sagt, dass es aus
Rache für die „britischen militärischen Massaker im Irak“
gehandelt habe. Doch das endlose Gemetzel an der Bevölkerung im
Irak ist nicht die Schuld der arbeitenden Menschen in Großbritannien;
es geht auf das Konto der herrschenden Klasse Großbritanniens,
Amerikas – nicht zu vergessen die Terroristen des so genannten
„Widerstandes“, die Tag für Tag ihren eigenen Part beim
Töten unschuldiger Arbeiter und Zivilisten in Bagdad und anderen
irakischen Städten spielen.
Attentate in MadridSubmitted by InternationaleRevue on Mit, 24/03/2004 - 11:14.
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Am Donnerstag, 11. März um sieben Uhr morgens, erschüttern zwei Bomben
ein Arbeiterquartier in Madrid. Ebenso blind wie am 11. September 2001
oder bei den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg oder in Guernica
haben die Bomben des kapitalistischen Kriegs eine Zivilbevölkerung ohne
Verteidigungsmöglichkeit getroffen. Die Bomben haben ohne
Diskriminierung Männer, Frauen, Kinder, Junge und auch aus
„muslimischen“ Ländern Immigrierte getötet, deren Familienangehörige –
Gipfel des Elends – in gewissen Fällen aus Angst davor, aufgrund ihres
illegalen Aufenthalts verhaftet und ausgewiesen zu werden, nicht einmal
wagten, zur Identifikation der Leichen zu kommen.
Terror, Terrorismus und KlassengewaltSubmitted by InternationaleRevue on Mon, 19/02/1979 - 15:50.
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Einführung
Die gewaltigen ideologischen Kampagnen der europäischen Bourgeoisie zum Thema Terrorismus (die Schleyer- Affäre in der BRD, die Moro- Affäre in Italien), die als Feigenblatt für die massive Verstärkung des Terrors und den bürgerlichen Staaten dienen, haben eine gewisse Zeit lang für die Revolutionäre die Probleme der Gewalt, des Terrors und des Terrorismus in den Vordergrund gestellt. Diese Fragen sind nicht neu für die Kommunisten: seit Jahrzehnten haben sie die Barbarei gebrandmarkt, mit der die herrschende Klasse ihre Macht über die Gesellschaft aufrechterhält und die Wildheit, der selbst die "demokratischsten" Regime freien Lauf lassen, wenn die bestehende Ordnung auch nur im Geringsten in Frage gestellt wird. Sie haben herausstellen können, dass die augenblicklichen offiziellen Kampagnen nicht auf die Mückenstiche einiger aus dem Auseinanderfallen der kleinbürgerlichen Schichten herrührenden verzweifelten Leute gerichtet sind, sondern vielmehr gegen die Arbeiterklasse gewendet werden, deren notwendige gewaltsame Revolte die einzige ernsthafte Bedrohung für den Kapitalismus darstellt.
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