Arbeiterkampf Spanien

Arbeiterkampf Spanien

Solidarität mit den Beschäftigten der Madrider Metro

Wir veröffentlichen
nachfolgend die Stellungnahme der IKS in Spanien zum Streik bei der Madrider
Metro, der wir eine Solidaritätserklärung von Beschäftigten der Madrider Post
hinzufügen. Mit diesen Zeilen wollen wir
unsere brüderliche und tiefe Solidarität
mit den Beschäftigten der Madrider Metro zum Ausdruck bringen.

Erstens weil sie ein
Beispiel dafür liefern, dass der massive und entschlossene Kampf das einzige
Mittel der Ausgebeuteten gegen die brutalen Angriffe seitens der Ausbeuter ist.
In diesem Fall ging es um eine fünfprozentige Lohnkürzung. Ein Schlag gegen die
Arbeiter, der selbst vom Standpunkt der bürgerlichen Legalität aus völlig
illegal ist, da er nichts anderes ist als eine einseitige Verletzung des zuvor
abgeschlossenen Tarifvertrag. Und sie wagen es gar noch, die Beschäftigten der
Metro als „Kriminelle“ zu beschimpfen.

Aktuelles und Laufendes: 

Vigo/Spanien: Gemeinsame Vollversammlungen und Demonstrationen von Arbeitslosen und Beschäftigten

(Wir
haben neulich eine Information aus der nordwestspanischen Hafenstadt Vigo über
einen wichtigen Kampf erhalten, den wir hier gekürzt widergeben).

In Vigo
(der Großraum der Stadt umfasst ca. 400.000 Einwohner) sind mehr als 60.000 Arbeitslose registriert.
Allein im Jahre 2009 wurden im Metallbereich mehr als 8.000 Beschäftigte auf
die Straße geschmissen. Nach einer
Entlassungswelle wurden ca. 700 Beschäftigte in einer Auffanggesellschaft
geparkt, mit der Zusage, dass sie jeweils – falls vorhanden - Stellenangebote erhalten würden. Als sie
aber erfuhren, dass niemand jemals ein Stellenangebot erhielt, während
gleichzeitig Billiglöhner aus dem Ausland herbeigeschafft wurden, die unter
unvorstellbaren Bedingungen arbeiten sollten, (z.B. schliefen einige
ausländische Beschäftigte auf Parkplätzen und hatten Geld nur für eine Mahlzeit
am Tag) war das Fass übergelaufen.

Aktuelles und Laufendes: 

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