Währungskrieg

Währungskrieg

Tod durch Kredit

Wenn Lügen eine Todsünde wäre, stünde die herrschende Klasse vor dem Verschwinden. Im Fernsehen, im Radio, in den Printmedien usw. , überall hört man sie verkünden : « Jetzt passiert es, schaut genau hin, da hinten sehen wir das Licht am Ende des Tunnels ». Als Beleg beruft man sich auf scheinbar sinkende Arbeitslosenzahlen. In den USA und Frankreich ist die Arbeitslosigkeit seit dem Ausbruch der Krise 2007 am stärksten gesunken. In Deutschland sei die Arbeitslosigkeit auf das niedrigste Niveau seit 1992 gefallen. Die Asiatische Entwicklungsbank prognostiziert ein Wachstum von 9,6% für China und 8,2% für Indien. In Deutschland, Frankreich und den USA rechnet man jeweils mit 2,5%; 1,6 % und 2,8%. Der IWF wagt sogar für Japan ungeachtet des Erdbebens und der Nuklearkatastrophe eine Prognose von 1,7%.

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Alle „Heilmittel“ der Herrschenden verschlimmern die Lage nur noch

Just zum Zeitpunkt, als Irland über sein „Rettungspaket“ verhandelte, räumte der Internationale Währungsfond ein, dass Griechenland nicht in der Lage sei, die Gelder zurückzuzahlen, welche der IWF und die EU im April 2010 ausgehandelt und die zu einer Umschichtung der Schulden Griechenlands geführt hatten. Der IWF vermied das Wort „Zahlungsunfähigkeit“. Strauss-Kahn, Chef des IWF, zufolge sollte der Zeitraum, in dem Griechenland die sich aus dem „Rettungsplan“ resultierenden Schulden zurückzahlen muss, von 2014 auf das Jahr 2015 verlängert werden – in Anbetracht der Geschwindigkeit, mit der sich die Staatskrisen in Europa ausweiten, also bis zum Sankt Nimmerleinstag. Dies spiegelt die ganze Zerbrechlichkeit einer Reihe, wenn nicht gar der meisten europäischen Staaten wider, die unter der Schuldenkrise ächzen.

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Nach Griechenland, Irland... wer ist als nächster dran?

„Frankreich ist nicht gefährdet“, meint die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde. „Frankreich gehört nicht der gleichen Kategorie an wie Irland oder Portugal“, behauptet man im französischen Präsidentenpalast.

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Erste Lehren aus den Kämpfen in Frankreich

Kaum ist die Bewegung in Frankreich aus den Schlagzeilen verschwunden, regt sich verstärkter Widerstand in Großbritannien gegen die brutalen Sparbeschlüsse. An der Spitze der ersten Proteste standen die Studenten (siehe dazu das Flugblatt auf unserer Webseite). Wird es den anderen Betroffenen der Opfer der Sparpolitik, allen voran den Arbeitern, gelingen, eine breite Front des Widerstands gegen das Kapital aufzubauen?

In den jüngsten Abwehrkämpfen und Protesten kommt eine Bereitschaft zum Widerstand zum Ausdruck, die sich nicht „nur“ gegen die Sparbeschlüsse der Regierungen richtet, sondern auch eine viel tiefergreifende Angst und Empörung über das, was diese Gesellschaft für die Menschheit bereithält, zum Ausdruck bringt.

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Wirtschaftliches Debakel, „Naturkatastrophen“, imperialistisches Chaos…

Seit der Krise des Finanzsystems 2008 scheint nichts mehr das Ausmaß der historischen Krise des Kapitalismus übertünchen zu können. Während immer mehr Angriffe auf die Arbeiterklasse niederprasseln, die Armut sich ausbreitet, spitzen sich die imperialistischen Spannungen zu, leiden Hunderte Millionen Menschen Hunger und Naturkatastrophen hinterlassen immer mehr Tote. Die Herrschenden selbst können das Ausmaß der Schwierigkeiten nicht mehr leugnen, ja sie können immer weniger eine bessere Zukunft unter ihrer Herrschaft vorgaukeln.

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