Der Rätismus (Rätekommunismus) verwirft die Lehren der Oktoberrevolution

 Die "rätekommunistische" Bewegung entfal­tete sich in den 20er und 30er Jahren haupt­sächlich in Deutschland und Holland, als die Revolutionäre eine Bilanz der Ereignisse der russischen Revolution und die dort be­gangenen Fehler zogen. Als eine wirklich in­ternationalistische Strömung stellten sie sich nicht nur gegen den Stalinismus und den Fa­schismus, sondern auch gegen die "Demokratie", die später die Arbeiter in den 2. Weltkrieg trieb. Sie gehörten zu den ersten Kräften, die eine durchgreifende Kritik der Gewerkschaften machten, und die die Bedeu­tung der Arbeiterräte verstanden, welche in der revolutionären Welle von Kämpfen von 1917-23 aus dem Boden geschossen waren (daher der Name "Rätekommunisten"); auch bezeichneten sie die stalinistischen Regime als eine Form des Staatskapitalismus.

Aber bei der Suche nach den Wurzeln der sta­linistischen Form des Staatskapitalismus schlug der Rätekommunismus einen fatalen falschen Weg ein, denn später sprachen sie von der Oktoberrevolution als einer "bürgerlichen" Revolution, und daß die Macht von einer Partei kleinbürgerlicher Intel­lektueller ergriffen worden sei, um den Kapi­talismus im feudalen Rußland einzuführen. Sie zogen weiter die Schlußfolgerung: sobald die Arbeiterräte auf der Bühne der Geschichte aufgetaucht seien, sei die Organisationsform der Partei überholt und gar konterrevolutionär geworden. Sie stellten die Theorie des Er­scheinens einer "neuen Arbeiterbewegung" auf, die einen radikalen Bruch mit den Par­teien der 2. und 3. Internationalen vollzogen hätte. Zwar betrachteten sie sich noch als "Marxisten", die gar zu einem "reinen Mar­xismus" zurückkehrten, der von den "leninistischen Verunstaltungen" gesäubert sei, aber tatsächlich führten ihre "Neuentdeckungen" sie nur zurück zur Wie­derholung eines alten Fehlers: sie verfielen erneut dem Anarchismus.

Die Gruppen und Ideologien, die wir heute als "rätistisch" bezeichnen, berufen sich auf den Rätekommunismus. Als erbitterter Gegner ei­ner Organisierung in politischen Gruppen tritt der Rätismus heute weniger in organisierter Form auf, sondern vielmehr in Gestalt einer Ideologie, eines Verhaltens, das zwar das or­ganisierte Zusammenkommen in kleineren Gruppierungen nicht ausschließt, aber sich vor allem auszeichnet durch eine Ablehnung pro­grammatisch-theoretischer Arbeit, die notwen­digerweise auf den Zusammenschluß der Re­volutionäre abzielen muß. Und so sind die heute bestehenden Gruppen auch ein Ergebnis all der Bemühungen der herrschenden Klasse, die darauf abzielt, daß die Arbeiterklasse ihre Beziehung zur Geschichte verwirft. Vor allem sind diese rätistischen Gruppen infiziert von dem Virus der Inkohärenz, der Verherrlichung des Unmittelbaren und vielen anderen Zerfalls­erscheinungen des Kapitalismus. Sie sind so­weit heruntergekommen, daß sie im Gegensatz zu den früheren Rätekommunisten nur noch eine ganz negative Rolle im heutigen proletari­schen Milieu spielen. Zwei "rätistische" Zeit­schriften aus England, Sub­version und Wild­cat, sind ein Beweis dafür. (*)

"DIE RÜCKKEHR ZUM MARXIS­MUS"...TATSÄCHLICH RÜCKKEHR ZUM ANARCHISMUS

Als Antwort auf einen Leserbrief, der sie nach ihrem Verhältnis zum Marxismus und Anar­chismus fragte, schrieb Subversion: "Wir be­trachten uns als "Marxisten", weil wir Mar­xens Methode der Analyse unterstützen. Wir unter­stützen den historischen Materialismus und die Marxsche ökonomische Analyse des Kapita­lismus... Jedoch heißt dies nicht, daß wir die politische Praxis weder von Marx noch der "marxistischen Bewegung" akzeptieren, noch daß wir diese als eine fortzusetzende Tradition auffassen. Marxistische und anar­chistische Traditionen sind nur eine Fessel für die Revo­lutionäre. Heute müssen die Revolu­tionäre mehr von den beiden Strömungen ver­werfen als von ihnen akzeptieren" (Subversion Nr. 8).

Wildcat schreibt von sich selbst. "Die Wirt­schaftskrise wird ursprünglich durch Arbeiter­kämpfe ausgelöst" und der imperialistische Krieg "ist kEIN Ausdruck des kapitalistischen Zusammenbruchs", sondern eine Waffe gegen den Klassenkampf (Wildcat Nr.15).

Sie verwerfen jeglichen Begriff menschlichen Fortschritts, der Begriff "bürgerliche Revolu­tionen" sei ein falsches Konzept, und die Möglichkeit des Kommunismus habe nichts zu tun mit der Entwicklung der Produktivkräfte. "Der Kommunismus ist immer möglich gewe­sen". Mit solchen Aussagen verfallen die Räti­sten zurück in die alten Zeiten, als die Anar­chisten des letzten Jahrhunderts und die utopi­schen Sozialisten von alten moralistischen, ahistorischen Positionen ausgingen, und sie nicht sahen, daß die kommunistische Revolu­tion erst möglich geworden war mit dem Ent­stehen der Arbeiterklasse (siehe dazu unsere Artikelserie: Der Kommunismus kein schöner Traum...)

DIE VERWERFUNG DER OKTOBERRE­VOLUTION

Die Rätisten reihen sich damit ein in die Ideologie-Kampagne der Herrschenden über den "Tod des Kommunismus". An zentraler Stelle dieser Kampagne steht die Behauptung, die Verbrechen Stalins könnten über Lenin, die Oktoberrevolution von 1917 bis zurück zu Marx verfolgt werden.

Als die Arbeiterklasse im Oktober 1917 - nach einem Kampf gegen die Fortsetzung des 1. Weltkriegs - die Macht ergriff, stieß sie sofort auf den erbitterten Widerstand der herrschen­den Klasse, die nicht nur ideologisch gegen die Revolution in Rußland ein Trommelfeuer eröffnete, sondern einen Krieg gegen die So­wjetrepublik führte. Damals jedoch hatten die Revolutionäre verstanden, daß der erfolgrei­che Aufstand in Rußland im Oktober 1917 nur der Auftakt für eine weltweite proletarische Revolution sein konnte, deshalb ihre vorbe­haltlose Unterstützung der Revolution. Selbst als sie sahen, daß die Bolschewiki schwerwie­gende Fehler begingen, ging ihre Kritik immer noch von der rückhaltlosen Unterstützung der grundlegenden Ziele und Methoden der Ok­toberrevolution aus (siehe z.B. Rosa Luxem­burgs Schrift "Zur Russischen Revolution", die sie 1918 verfaßte). Und erst als diese Ziele und Methoden von dem späteren sowjetischen Regime (das vollkommen stalinistisch gewor­den war) aufgegeben worden waren, entzogen die Revolutionäre ihre Unterstützung.

Die Rätisten aber verfälschen die Geschichte und schreiben nach dem Staatsstreichversuch vom August 1991: "Nach der Revolution von 1917 festigte die Bolschewistische Partei ihre Macht als die tatsächlichen Besitzer aller wichtigen Produktionsmittel - unabhängig von all der Propaganda über das Eigentum, das "dem Volk" gehöre. Durch eine gewaltige Vergrößerung der Zahl der Lohnabhängigen und den weitverbreiteten Einsatz von sprich­wörtlicher Sklavenarbeit, wurde der Prozeß der Kapitalakkumulation innerhalb von 3 oder 4 Jahrzehnten vollzogen, der in Ländern wie Großbritannien und Amerika ein Jahrhundert oder länger gedauert hatte" (Subversion Nr. 8). Hier wird also kein Wort verschwendet über die Isolierung der Revolution in Rußland, die Zerstörungen im Bürgerkrieg, die Uner­fahrenheit der Bolschewiki und der damaligen revolutionären Bewegung. Zwischen dem Oktober 1917 und den Arbeitslagern gäbe es also Subversion zufolge eine Kontinuität - ge­nau wie die Herrschenden uns erzählen.

Die Gruppe Wildcat meint, das wirkliche Pro­blem bestünde darin, daß die Bolschewiki nicht für die sofortige Einführung der kom­munistischen gesellschaftlichen und wirt­schaftlichen Maßnahmen eingetreten wären, sondern einen "Arbeiterstaat" aufgebaut hät­ten, der den Kapitalismus verwaltet hätte. Zwar sagt Wildcat, daß es notwendig gewesen wäre, die Revolution international auszudeh­nen, und daß der Kommunismus in Rußland allein nicht hätte überleben können, aber für sie war das letzten Endes zweitrangig.

Hier schmeißt Wildcat den historischen Mate­rialismus in den Mülleimer. Wenn der Kom­munismus immer möglich gewesen wäre, bei­spielsweise im Persien des 4. Jahrhunderts ge­nauso wie im Deutschland des 16. Jahrhun­derts, dann warum nicht in einem rückständi­gen Land, das von all den Mächten des Welt­kapitals belagert wurde? Dabei hatte Marx schon 1845 in der "Deutschen Ideologie" den Standpunkt vertreten, daß der Kommunismus ohne die fortgeschrittene Entwicklung der Produktivkräfte auf Weltebene und ohne eine "gleichzeitige" Revolution in allen großen Ländern nicht existieren kann. Alles andere würde nur zur Ausdehnung der Misere und zum Rückfall in den alten Mist führen. Die Arbeiterklasse kann keine wirklich kommuni­stischen Maßnahmen einführen, bevor sie nicht die politische Macht auf der ganzen Welt ergriffen hat. Alle Maßnahmen bis zu diesem Zeitpunkt müssen im Hinblick auf die Mach­tergreifung getroffen werden. In dieser Hin­sicht machten die Bolschewiki viele Fehler. Sie waren nicht klar über ihr Verhältnis zum neuen Sowjetstaat, sie waren konfus über die Möglichkeit der "Kontrolle" des Staatskapita­lismus im Namen der Arbeiter bis die Revolu­tion sich weiter ausdehnte. Aber was hätte man anders erwarten können? Es gab noch keine Erfahrung der Organisierung der Herr­schaft der Arbeiterklasse in einem Land, und kein Teil der revolutionären Bewegung besaß irgendein Monopol an Klarheit dazu. Die Bol­schewiki selber waren später nicht mehr dazu in der Lage, die Lehren aus ihren Fehlern zu ziehen. Weil die Rätekommunisten damals und die Rätisten heute das Kind mit dem Bad aus­schütten und die ganze Erfahrung der rus­sischen Revolution verwerfen und alles als eine von vornherein im Interesse der Bolsche­wiki manipulierte Angelegenheit darstellen, versperren sie sich und der Arbeiterklasse den Zugang zur Wiederaufarbeitung dieses Mei­lensteins der Geschichte der Arbeiterklasse. Erst die "Linkskommunisten", die sich schon in den 20er Jahren dem Niedergang der Russi­schen Revolution und der Kommunistischen Internationale entgegen­gestellten , d.h. ein Großteil der "deutsch- holländi­schen Linken", die "russische" und die "italienische Linke" in der KPI und dann vor allem und tiefergreifend die Fortführung der italienischen Linken um die Zeitschrift Bilan waren dazu in der Lage, die Lehren aus dem Niedergang der Revolu­tion zu ziehen. Deshalb gilt für uns:

"Sich kritisch mit der russischen Revolution in all ihren historischen Zusammenhängen aus­einanderzusetzen, ist die beste Schulung der deutschen wie der internationalen Arbeiter für die Aufgaben, die ihnen aus der gegenwärti­gen Situation erwachsen" (Rosa Luxemburg).

Die Lehren der Rätisten stärken nicht die Fä­higkeit der Arbeiterklasse, sondern führen sie nur in eine Sackgasse. (CDW)

(Die Adressen von Wildcat und Subversion können bei der Kontaktadresse angefordert werden)

(*) Diese oben genannten Gruppen sollen nicht verwechselt werden mit einer Mitte der 80er Jahre in Deutschland unregelmäßig er­schienenen Schrift "Subversion" oder mit der deutschen "operaistischen" (auf "Arbeiteruntersuchungen"), auf Fabrik- & Streiksoziologie spezialisierten poli­tik- und theoriefeindlichen Postille "Wildcat", auch wenn es Parallelen zwischen den beiden "Wildcats" gibt.

In den 3 Jahren nach dem Fall der Berliner Mauer feierte die bürgerliche Propaganda den angeblichen Sieg des Kapitalismus und das Ende des "Irrglaubens" an den Klassenkampf. Wie während der Nachkriegswiederaufbaupe­riode auch wurde die Arbeiterklasse als eigen­ständiger Faktor in der Gesellschaft zu Grabe getragen. Und genauso wie im Jahre 1968 durch den Massenstreik der Arbeiterklasse in Frankreich, so wurde auch jetzt dieses Lügen­gebäude ins Wanken gebracht durch die Ent­wicklung der Wirklichkeit selber. Die große Herbstbewegung 1992 des italienischen Pro­letariats erinnerte erneut daran, daß der Klas­senkampf lebt. Damals gingen Hunderttau­sende auf die Straßen aller großen Städte, um gegen das brutale Angriffspaket des Kapitals zu protestieren. Die Spitze der Gewerkschaf­ten als Vertreter des bürgerlichen Staaten in den Reihen der Arbeiter wurden ausgepfiffen.

Daß diese Kämpfe in Italien eine internationale Wiederbelebung des Klassenkampfes einlei­tete, ist seitdem durch verstärkte Auseinander­setzungen in vielen Industriestaaten bewiesen worden:

Deutschland, England, Holland, Belgien, Spa­nien, aber auch andere Länder wie Polen, Ukraine, Südkorea. Dort zeigte sich eine Wie­derbelebung der Kampfbereitschaft, welche unter dem Eindruck von welthistorischen Er­eignissen wie dem Zusammenbruch des Stali­nismus, dem

Golfkrieg,dem Putsch in Moskau, dem Ende der UdSSR, z.T. auch den Metzeleien in Jugoslawien stark zurückgegangen war.

Diese Wiederaufnahme der Kämpfe ist äußerst wichtig, weil es die Frage der Wirtschafts­krise, die Zukunft der kapitalistischen Gesell­schaft sowie die Existenz und die Rolle der Arbeiterklasse wieder auf die Tagesordnung setzt. Und dennoch: diese Wiederbelebung des Kampfes zeichnet sich bislang vor allem durch seine sehr langwierigen und z.T. zögernden Züge aus. Bereits die Kämpfe in Italien wur­den schnell wieder unter Kontrolle gebracht und zeigten große Schwierigkeiten, an die Traditionen der Ausdehnung des Kampfes und der Versuche der Selbstorganisierung, so wie es sie in den 70er und 80er Jahren gegeben hatte, anzuknüpfen. Auch der spektakuläre Charak­ter des italienischen Herbstes wiederholte sich seitdem nicht mehr. Und vor allem: in vielen von den Ländern Westeuropas, wo die Arbei­terklasse in den letzten 20 Jahren am meisten Erfahrungen mit der Krise und der sabotieren­den Kampfführung seitens der Gewerkschaften gemacht hatten - Frankreich, England, Bel­gien, Spanien - stießen die Kämpfe bislang auf besondere Schwierigkeiten, überhaupt in Gang zu kommen. Wie sind diese Schwierigkeiten zu erklären?

Die Kämpfe von heute sind zwar eine Fortset­zung des historischen Wiederauflebens des Klassenkampfes seit 1968. Dennoch finden sie heute unter radikal geänderten Bedingungen statt. Erstens hat die bürgerliche Propaganda um das Thema "Der Kommunismus ist tot" im Zuge des Zusammenbruchs des Stalinismus die Identifizierung der Arbeiterklasse mit ih­rem historischen Ziel sowie mit ihren früheren Traditionen noch viel stärker angegriffen als es schon zuvor der Fall war. Die Identität so­wie das Selbstvertrauen des Proletariats wurde erschüttert. Zweitens finden die Kämpfe unter Bedingungen des weltweiten kapitalistischen Zerfalls und des Chaos statt. Der Ausbruch von Kriegen in Europa, im Kaukasus aber vor allem auf dem Balkan verwirren das Bewußt­sein der Klasse und vermitteln ein Gefühl der Hilflosigkeit. Drittens müssen die Arbeiter sich heute gegen die schlimmste Rezession und die brutalsten Angriffe des Kapitals seit dem 2. Weltkrieg wehren. Die Krise sowie die Verschlechterung der Lebensbedingungen ha­ben eine neue Qualität erreicht, welche zunächst zum Teil eine lähmende Wirkung haben. Während es schon immer schwierig war, sich gegen Entlassungen zu wehren (was kann man erreichen, wenn die Firma ohnehin bankrott ist?), hat diese Entlassungswelle heute eine neue Qualität erreicht. Aber auch die Lohn­kämpfe sind erschwert worden durch die jetzt erreichte Schärfe der Krise und des internatio­nalen Konkurrenzkampfes. Vorher konnten viele Arbeiter noch denken, "wir kämpfen für "unseren gerechten Anteil" an einem noch profitablen Wirtschaftssystem. Jetzt aber dringt immer mehr ins Bewußtsein, daß dieses System bankrott ist und nichts mehr hergeben kann. Diese neue Situation erfordert eine viel bewußtere Infragestellung der kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten als bislang. Aber gerade diese Infragestellung ist erschwert worden durch die Identifizierung des Kommunismus mit den zusammengebrochenen Regimen des Ostens.

Aus all diesen Gründen ist die besondere Schwierigkeit der jetzigen Wiederbele­bung des Kampfes nicht verwunderlich. Aber dies bedeutet nicht, daß die Arbeiterklasse jetzt eine historische Niederlage erleidet.

Als nach dem Wallstreet Crash von 1929 eine weltweite Explosion der Massenarbeitslosig­keit und Lohnsenkungen ausgelöst wurde, reagierte die Arbeiterklasse ebenfalls wie gelähmt. Aber damals traten diese Schwierig­keiten zu einer Zeit auf, als die Kampfkraft der Arbeiterklasse vor allem in Ländern wie Rußland oder Deutschland bereits vorher durch eine Reihe von Niederlagen nach dem 1. Weltkrieg größtenteils gebrochen war. Und vor allem: Zu der Zeit wurde das Proletariat hinter die Ziele des kapitalistischen Staates für den Krieg mobilisiert. Heute dagegen ist we­der die Kampfkraft gebrochen, noch identifi­ziert sich das Proletariat mit den Zielen des Staates. Aus diesem Grunde ist die Entwick­lung von massiven Kämpfen in der Zukunft nahezu unausweichlich. Die Kämpfe von heute - so schwierig sie auch sind - so wie die Aus­einandersetzung mit der neuen historischen Situation mittels Diskussionen, Versammlun­gen der Arbeiter, Zusammenkünften auf der Straße usw., müssen dazu beitragen, unsere Klasse politisch auf diese Auseinandersetzun­gen vorzubereiten. Und hierzu ist die Arbeit der Kommunisten unerläßlich.