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Vereinigte StaatenEditorial - USA: Die Lokomotive der Weltwirtschaft ... fährt auf den Abgrund zuSubmitted by InternationaleRevue on Die, 10/06/2008 - 19:37.
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Es sind wahrlich harte Zeiten für die Weltwirtschaft seit der anhaltenden Immobilienkrise, die während des letzten Jahres in den USA ausbrach. Die Situation war seit dem Beginn der offenen Krise des Kapitalismus Ende der 1960er Jahre noch nie so heikel wie heute, auch wenn die herrschende Klasse all ihre Mittel einsetzt, um die Auswirkungen einzudämmen: Streik bei der New Yorker U-BahnSubmitted by Weltrevolution on Sam, 28/01/2006 - 16:23.
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In der bedeutendsten Metropole der USA, New
York, streikten in den Tagen vor Weihnachten die U-Bahn-Beschäftigten. Drei
Tage lang ruhte der U-Bahn-Betrieb. Der New Yorker U-Bahnstreik war nicht nur
ein Ausdruck der Kampfbereitschaft, sich trotz der angedrohten finanziellen und
anderen Sanktionen zur Wehr zu setzen, sondern er zeigte auch, dass ungeachtet
all der Spaltungsversuche der Arbeiter durch das Kapital, die Beschäftigten
Solidarität über alle Generationen hinweg entwickeln können. Immer wieder
versucht die US-Bourgeoisie bei der
Verfolgung ihrer imperialistischen Ziele die Arbeiter für ein Bündnis mit dem
Staat zu gewinnen. Während die Stadt New York im September 2001 noch als
Zielscheibe terroristischer Angriffe auserkoren wurde und die US-Bourgeoisie
diesen Angriff als Vorwand für den Aufbau einer patriotischen Front zu nutzen
suchte, belegt nicht nur der Streik der New Yorker U-Bahnbeschäftigten, sondern
auch eine Vielzahl anderer Streiks in den USA (u.a. Boeing/Seattle letzten
Herbst), dass die Arbeiterklasse in den USA sich keinesfalls für eine
patriotische Front einspannen lässt, sondern für ihre Klasseninteressen
eintritt.
Dies ist ein wichtiges Indiz dafür, dass die Arbeiterklasse nicht von der Bühne der Geschichte verschwunden ist, sondern weltweit langsam wieder in Erscheinung tritt. Der Hurrikan Katrina: Eine dem Kapitalismus geschuldete KatastropheSubmitted by Weltrevolution on Sam, 01/10/2005 - 11:02.
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Jeder hat die schrecklichen Bilder gesehen. Blutige Kadaver, die in den
übelriechenden Wassern in New Orleans dahintrieben. Ein älterer Mann,
in einem Gartenstuhl sitzend, gekrümmt, tot, gestorben an Hitze und
Mangel an Essen und Trinken. Überlebende neben ihm, die nach Essen und
Trinken schmachten. Mütter mit ihren kleinen Kindern, in der Falle
sitzend, seit drei Tagen nichts zu essen und zu trinken. Chaos in den
Zufluchtszentren, zu denen die Opfer sich auf Empfehlung der Behörden
begeben sollten, um sich in Sicherheit zu bringen. Diese beispiellose
Tragödie ereignete sich nicht in irgendeinem notleidenden Winkel der
Dritten Welt, sondern im Herzen der größten imperialistischen und
kapitalistischen Macht der Erde.
Hurrikan „Katrina“: Der Kapitalismus reißt die Menschheit in die KatastropheSubmitted by IKSonline on Son, 11/09/2005 - 13:05.
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So wie beim Erdbeben im iranischen Bam vor zwei Jahren, das
Zehntausende von Menschen tötete, oder beim Tsunami im Dezember, der
Hunderttausende von Toten in der Region des Indischen Ozeans hinterließ, so hat
auch in New Orleans, Mississippi und Alabama das kapitalistische System eine
Naturkatastrophe in ein soziales Desaster verwandelt.
US-Wahlen: Die Schwierigkeiten der US-BourgeoisieSubmitted by Weltrevolution on Don, 04/11/2004 - 10:04.
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Die Ergebnisse der Präsidentenwahlen spiegeln die wachsenden Schwierigkeiten der amerikanischen herrschenden Klasse bei ihrer Fähigkeit, den Wahlzirkus zu manipulieren, wider. Diese Schwierigkeiten, die zum ersten Mal bei dem Debakel der Wahlen im Jahr 2000 auftauchten, traten dieses Jahr in zweierlei Hinsicht zum Vorschein. Erstens, die Bourgeoisie brauchte relativ lange, um sich darüber zu einigen, wie die politische Arbeitsteilung zwischen die Republikanern und den Demokraten ausgerichtet werden sollte - vielleicht zu lange. Die Tatsache, dass diese Einigung erst so spät in der Kampagne erzielt wurde, schwächte die Fähigkeit der Bourgeoisie, den Ausgang des Wahlergebnisses zu manipulieren. Zweitens, das Wachstum und der Zusammenhalt des christlichen, fundamentalistischen Flügels in Amerika, der wie jedes religiöse Eifern in der heutigen Zeit eine Reaktion auf das wachsende Chaos und die schwindende Hoffnung in die Zukunft darstellt, dem der gesellschaftliche Zerfall zugrunde liegt, brachte für die herrschende Klasse ernsthafte Schwierigkeiten mit sich. Dieser Teil der Wählerschaft erwies sich gegenüber der Medienmanipulation bei wesentlichen politischen Fragen der Wahlkampagne unzugänglich. Aufgrund der Zuspitzung des gesellschaftlichen Zerfalls steht auch die herrschende Klasse der USA, wie in anderen Nationen, beispielsweise Frankreich, vor wachsenden Schwierigkeiten bei der Steuerung des Wahlspektakels. |
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