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Internationale Kommunistische Strömung
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Umwelt

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Nahrungskrise, Hungerrevolten: Nur der Klassenkampf des Proletariats kann dem Hunger ein Ende bereiten

In der Nr. 132 der International Review (engl. Ausgabe, Nr. 41 deutsche Ausgabe) haben wir ausführlich über die Entwicklung der Arbeiterkämpfe berichtet, die gleichzeitig auf der Welt ausgebrochen sind als Reaktion auf die Zuspitzung der Krise und der Angriffe gegen die Lebensbedingungen der Arbeiter. Die neuen Erschütterungen der Weltwirtschaft, die Geißel der Inflation und der Nahrungskrise werden das Elend der verarmtesten Teile der Bevölkerung in den peripheren Ländern nur noch verschärfen.

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Die Hungerrevolten zeigen die Notwendigkeit der Überwindung des Kapitalismus

In den letzten Wochen ist in etlichen Ländern der kapitalistischen Peripherie eine Reihe von Revolten, Proteste und Streiks gegen die steigenden Nahrungsmittel- und Energiekosten ausgebrochen. Auf ihrem jüngsten Treffen haben die Wachhunde der kapitalistischen Institutionen – IWF, Weltbank und G8 – vor einer gigantischen Destabilisierung und vor Konflikten in fast 40 Ländern rund um den Globus gewarnt.

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Ökokatastrophe und Kommunismus - Leserbrief

Leserbrief:  

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Katastrophen des Sommers 2007: Kapitalismus tötet

Neben der Klimakatastrophe (die schlimmsten Monsunregenfälle seit einem Jahrhundert in Indien, Bangladesh, China, Überschwemmungen in Großbritannien, Hitzewelle in Süd- und Südosteuropa usw.) haben diesen Sommer gleich mehrere Katastrophen geprägt: ein Eisenbahnunglück in der Ukraine, bei dem Giftstoffe freigesetzt wurden, ein Erdbeben in Japan, das im Reaktor eines Atomkraftwerks Risse verursachte, ein tödlicher Flugzeugunfall in Brasilien, der Zusammenbruch einer Brücke in den USA. Die Häufigkeit all dieser tragischen Katastrophen verschiedenster Art nimmt zu. Dabei haben sie alle die gleichen grundlegenden Ursachen. Während die Medien jedes Mal so tun, als ob es sich um etwas Unumgängliches handelte und uns jedes Mal ekelhafte Lügen auftischen, ist tatsächlich aber das kapitalistische System mit seinen Rentabilitätsgesetzen, dem Konkurrenzkampf und seiner verrückten Jagd nach Profiten der Hauptschuldige dieser Desaster: Billigproduktion, Verschleiß von Maschinen, Vernachlässigung der Infrastruktur, Überausbeutung der Arbeitskräfte und Menschenverachtung allerorten.

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Internationale Revue 39 - Editorial

Imperialistisches Chaos, Ökokatastrophe: Der Kapitalismus in der Sackgasse

Vor mehr als hundert Jahren sagte Engels voraus, dass die kapitalistische Gesellschaft, sich selber überlassen, die Menschheit in die Barbarei stürzen würde. Und tatsächlich, in den letzten hundert Jahren haben imperialistische Kriege nicht aufgehört, auf immer abstoßendere Weise diese Voraussage zu bestätigen. Heute hat die kapitalistische Welt eine neue Türe zur Apokalypse geöffnet, zu der von Menschenhand geschaffenen ökologischen Katastrophe, welche in wenigen Generationen den Planeten Erde zu einem unwirtlichen Ort wie den Planeten Mars machen könnte. Obwohl sich die Verteidiger der kapitalistischen Ordnung dieser Perspektive bewusst sind, können sie rein gar nichts dagegen tun, denn es ist ihre eigene Produktionsweise, welche die imperialistischen Kriege wie auch die ökologische Katastrophen hervorruft.

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Diskussionsveranstaltung der IKS - Wir müssen den Kapitalismus zerstören, bevor er den Planeten zerstört

Bei der Frage, die wir heute diskutieren wollen, geht es schlicht und ergreifend um die des Überlebens der Menschheit.

Eine Bewertung der neuesten Prognosen der Wissenschaftler zur Klimakatastrophe zeigt unleugbar, dass, wenn die Entwicklung so weitergeht wie bisher, die stufenweise Zerstörung des Planeten und damit die Vernichtung der Lebensgrundlagen der Menschen vorprogrammiert ist.

Geht allein die Klimaerwärmung so weiter wie bisher, sind die Konsequenzen langfristig so katastrophal, dass das Überleben der Menschen auf dem Spiel steht.

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Den Kapitalismus überwinden, bevor er den Planeten zerstört

 

Am 18. Januar 2007 tobte der Organ Kyrill in Westeuropa, mit extrem verheerenden Auswirkungen in Deutschland, besonders in NRW. Nach ersten Schätzungen geht man von Schäden von mehr als einer Milliarde Euro aus. Zum ersten Mal musste die Deutsche Bahn ihren Verkehr bundesweit einstellen. Viele Menschen saßen in Bahnhöfen oder auf der Strecke fest, die blockiert waren durch unzählige Bäume, die auf Oberleitungen und die Gleise gefallen waren und jeden Zugverkehr unmöglich machten. Viele Menschen waren stundenlang ohne Strom.

Dieser Orkan hinterließ seine Verwüstungen in einem der höchst entwickelten Industriestaaten der Welt. Kaum auszudenken, wie verheerend das Ausmaß der Zerstörungen in einem weniger entwickelten Land gewesen wäre. Jetzt schon lässt dieser Orkan erahnen, welche weiteren Umweltschäden, welches Chaos diese Klimakatastrophe noch bringen wird.

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Konferenz von Rio: Kein Überleben der Menschheit ohne Zerstörung des Kapitalismus

Viele meinen, daß nach der Konferenz von Rio dort das Todesurteil für die Erde, wahrscheinlich für die Menschheit mit gefällt wurde. Wem ist nicht wieder ein­mal deutlich geworden, daß die Politiker, alle Regierungen der Welt unfähig sind, das Überleben der Menschheit zu si­chern? Die getroffenen Entscheidungen - sie sind ein blanker Hohn in Anbetracht dessen, was eigentlich unternommen wer­den müßte. Die meisten Entscheidungen sind bekannt; wir wollen sie hier aus Platzgründen nicht weiter aufführen. Und wieder einmal soll alles übers Geld gere­gelt werden. Kein Zufall, daß bei den meisten von uns jetzt das Gefühl auf­kommt, der ganzen Umweltzerstörung hilflos ausgeliefert zu sein, machtlos mit ansehen zu müssen, wie das Todesurteil auf Raten vollstreckt wird.

Wir aber sagen: Man durfte und konnte von Rio nichts anderes erwarten. Die dort versammelten Politiker konnten nichts anderes machen als das, nämlich weiter unter dem Deckmantel von Beschlüssen des Schutzes der Umwelt zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beizutragen. Warum aber konnte man nichts anderes erwarten? Was sind die Ursachen für die Zerstörung der Natur und was muß wirk­lich getan werden? Dies wollen wir im nachfolgenden aufzuzeigen versuchen.

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Klimakatastrophe: Der Kapitalismus ist verantwortlich für die Klimaerwärmung

Der Kapitalismus ist verantwortlich für die Klimaerwärmung

 

Das Ausmaß des klimabedingten Temperaturanstiegs, der auf die Treibhausgase zurückzuführen ist, ist eine "unbequeme Wahrheit". Das zumindest behauptet Al Gore, der ehemalige Vizepräsident der USA, der seit seiner Wahlniederlage 2000 von einer Konferenz zur anderen eilt (von den USA nach Japan, China, Deutschland usw.), um der Welt diese "unbequeme Wahrheit" zu offenbaren. Der pro-demokratische Filmemacher Davis Guggenheim hat eine dieser zahlreichen Konferenzen in einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Eine unbequeme Wahrheit" aufgearbeitet.

 

 

 

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Konferenz von Den Haag

Nur die proletarische Revolution kann die Menschheit retten

Alle internationalen Organisationen der herrschenden Klasse wie die Welthandelsorganisation (WTO), die Weltbank, die OECD oder der Internationale Währungsfonds (IWF) beteuern, dass sie alles Erdenkliche für eine „nachhaltige Entwicklung“ zugunsten der kommenden Generationen tun würden. Kaum ein Staat, der nicht seine große Sorge um die Umwelt verkündet. Kaum eine ökologisch ausgerichtete Nichtregierungsorganisation, die nicht die ganze Palette von Demonstrationen, Petitionen und Memoranden eingesetzt hat. In keiner bürgerlichen Zeitung fehlen pseudo-wissenschaftliche Artikel über die globale Erwärmung. All diese feinen Herrschaften mit ihren lauteren Beweggründen schickten ihre Vertreter vom 13. bis 25. November 2000 zur Konferenz von Den Haag, welche sich zum Ziel setzte, die Abmachungen des Protokolls von Kyoto umzusetzen. Nicht weniger als 2000 Delegierte aus 180 Ländern, umschwärmt von 4000 Beobachtern und Journalisten, hatten den Auftrag, ein Patentrezept auszubrüten, das der Klimaveränderung ein Ende setzen soll. Und das Resultat: nichts, nicht das Geringste! Vielmehr ist es ein erneuter Beweis, dass die herrschende Klasse all ihre Beteuerungen um das Überleben der Menschheit den Interessen des nationalen Kapitals unterordnet.

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