SPD -Bester Verteidiger des Kapitalismus
Sieger der Bundestagswahlen: Die herrschende Klasse
Nicht, dass wir die Verschiebungen in der bürgerlichen Parteienlandschaft, das nach den Wahlen neu entstandene Kräfteverhältnis unter den Parteien und das Gerangel um eine Regierungskoalition für unwichtig halten.
Die Herrschenden wollen den Bankrott des Kapitalismus vertuschen
Schweiz/EU - Ausweitung der Personenfreizügigkeit
Die parlamentarische Demokratie – eine Stütze des Kapitalismus
"Die Linkspartei - PDS": Der Populismus - eine Bedrohung der Demokratie?
Massenarbeitslosigkeit - Neuwahlen
Visa-Affäre, "Jobgipfel", Kieler Abstimmung:
Die Ausbeuter streiten um die beste Regierungsmannschaft
Als
vor nicht mal einem Jahr auf öffentlichen Diskussionsveranstaltungen
der IKS von Sympathisanten der Organisation die Auffassung vertreten
wurde, dass die Bundestagswahlen 2006 für die rot-grüne
Regierungskoalition sozusagen im voraus bereits verloren gegangen
seien, widersprachen wir. Damals fuhr die deutsche Sozialdemokratie im
Zuge der "Gesundheitsreform" sowie der Vorbereitung auf die mit dem
Namen "Hartz" verbundenen "Arbeitsmarktreformen" die schlechtesten
Umfragewerte der Nachkriegszeit ein. Trotzdem sagten wir damals voraus,
dass die Regierungskoalition in der Wählergunst bis zu den
Bundestagswahlen aufholen werde. Es waren drei Erwägungen, welche uns
damals zu dieser Aussage bewogen. Erstens die traditionelle Taktik
bürgerlicher, "demokratisch legitimierter" Regierungen, ihre
Hauptangriffe gegen die Arbeiterklasse in die erste Hälfte ihrer
jeweiligen Amtszeit zu verlegen, damit diese Gräueltaten dann
rechtzeitig in den Hintergrund treten, wenn man sich zur Wiederwahl
stellen muss. Zweitens die Notwendigkeit für die herrschende Klasse
insgesamt, die Wahlen möglichst spannend zu halten, und damit als
Kopf-an-Kopf-Rennen darstellen zu können.
Wahlen in der Ukraine
Wahlen in der Ukraine
Großmächte verbreiten Chaos
Nach einem langen Machtkampf hat der neue Präsident Juschtschenko sein Amt angetreten. Der bürgerlichen Propaganda zufolge ging es um die Verteidigung der Demokratie, aber hinter dieser Fassade geht es keineswegs um den Kampf für die Demokratie. Auf der Tagesordnung steht die sich verschärfende Konfrontation zwischen den Grossmächten, im speziellen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Letztere wollen mit ihrer "Verdrängungsstrategie" die Ukraine der russischen Einflusssphäre entziehen. Der Ärger Putins richtet sich bezeichnenderweise vor allem gegen die USA, da diese hinter dem Kandidaten Juschtschenko und seiner "orangefarbenen" Bewegung stehen.